DE238038C - - Google Patents

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DE238038C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01GWEIGHING
    • G01G5/00Weighing apparatus wherein the balancing is effected by fluid action
    • G01G5/02Weighing apparatus wherein the balancing is effected by fluid action with a float or other member variably immersed in liquid

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand des Patentes 210572 bildet eine Vorrichtung zur Bestimmung des Gewichtes von Flüssigkeiten in Lagergefäßen mit einem in das Gefäß eintauchenden, gewichtsbelasteten Schwimmer, bei welcher der Schwimmer durch ein Gegengewicht so ausgeglichen ist, daß er bei tiefstem Flüssigkeitsstande mit seiner unteren Grundfläche das Niveau dieses Flüssigkeitsstandes erreicht, d.h. den NuIlpunkt des Gefäßes, und dessen sämtliche Querschnitte bei dieser Eintauchtiefe in bezug auf die in gleicher Höhe liegenden Querschnitte des Gefäßes ein konstantes Verhältnis haben. Ein weiteres wesentliches Merkmal der Vorrichtung ist, daß der in die Flüssigkeit tauchende Schwimmer und der diesen tragende Ständer aus gleichem Material bestehen und ihre Längsausdehnung ungehindert ist, so daß beim Ausdehnen oder Zusammenziehen dieser Körper die untere Grundfläche immer ihre Lage behält.
Die Wage, wie sie im Hauptpatent 210572, ferner in den Zusatzpatenten 226716 und 231293 enthalten ist, kann nur für Flüssigkeiten verwendet werden, welche in offenen Gefäßen lagern, also unter der unmittelbaren Einwirkung des Druckes der Atmosphäre stehen. Im Sinne der vorliegenden Erfindung ist der Gegenstand des Hauptpatentes und der Zusatzpatente so weitergebildet, daß die Wage auch für geschlossene Gefäße verwendet werden kann, in welchen der Druck auf die Flüssigkeit von dem Druck der Atmosphäre abweicht, also entweder größer oder kleiner als dieser ist. Solche Gefäße sind z. B.: größere Lagergefäße in Brauereien, welche unter Kohlensäuredruck stehen, in Gasometer eingebaute Behälter für KarburierfLüssigkeiten und Kochgefäße, welche unter Druck oder Vakuum stehen.
Die den Gegenstand der Erfindung bildende Wage ist in der Zeichnung schematisch in einem Längsschnitt dargestellt. Sie ist hier wie im zweiten Zusatzpatent außerhalb des Behälters frei aufgestellt, so daß sich sowohl ihr Standrohr 2 als auch der Plunger 5 zum Zweck der Innehaltung seiner Nullpunktstellung frei ausdehnen können. Die Teile 2 und 5 sind zu diesem Zweck wie im Hauptpatent aus gleichem Material angefertigt. Seitlieh am oberen Teile des Rohres 2 befindet sich ein kastenartiges Gefäß 16, welches durch eine Trennwand 13 zu einem Wasserverschluß ausgebildet ist. Der Plunger 5 hängt, wie bekannt, an einem doppelarmigen Gewichtshebel; unten im Gefäß 16 befindet sich ebenfalls ein doppelarmiger Wagehebel, während außerhalb des Gefäßes und oberhalb der Flüssigkeit ein römischer Balkenarm mit Laufgewicht oder angehängter .Schale angebracht ist. An den
Frühere Zusatzpatente: 226716 und 231293.
Schnäbeln ίο kann die Nullstellung des Plungers 5 abgelesen werden. Durch Verschiebung des Laufgewichtes 9 kann, wie ebenfalls bekannt, das Gewicht der Flüssigkeit im Behälter gewogen werden. Die drei Wagebalken i, 3, 8 sind durch die Zugstangen 6, 7 untereinander zwangläufig verbunden. Die Gelenke werden dabei in der üblichen Weise durch Schneiden und Pfannen gebildet. Zum Wägen unter Druck wird der Raum des Gefäßes 16 mit einer Flüssigkeit, wie Wasser, Glyzerin, Quecksilber o. dgl., gefüllt, und die Wage wird unter demjenigen Druck, unter welchem die Benutzung der Wage zu erfolgen hat, auf Null eingestellt, und zwar kann zu diesem Zweck das Einlaufrohr 14 durch eine Blindflansche geschlossen werden, während durch die obere Flansche 18 der Druck oder das Vakuum bis in die Betriebshöhe durch irgendein Mittel — Gas, atmosphärische Luft, Dampf — zugelassen wird. Bei dieser Gelegenheit steigt die Flüssigkeit im Gefäß 16 z. B. von h' auf h", oder sie fällt bei Vakuum entsprechend, und die Höhe h entspricht dem Betriebsdruck oder Vakuum, unter welchem die Wage gebraucht wird.
Diese Einstellung der Wage auf Null unter dem Betriebsdruck hat unter anderem auch den bestimmten Zweck, die Veränderung des Auftriebes der Stangen 6, 7, die der Strecke h entspricht, zu berücksichtigen. Damit bei zufälligen Änderungen der Höhe h die Wägung möglichst wenig beeinflußt werde, sollen die Querschnitte der Stangen 7 und 8 möglichst Idein sein, so daß eine etwaige Entlastung der Stange 7 (oder 8) über diejenige hinaus, welche bei der Nulleinstellung unter dem Betriebsdruck berücksichtigt worden ist, wenig oder gar nicht in Frage kommen kann. Soll aber mit derselben Wage bei wechselndem Druck gewogen werden, so können nötigenfalls die Auftriebsverschiedenheiten durch ein kleines Tariergewicht 19 dem jeweiligen Druck entsprechend ausgeglichen werden. Zur Einstellung ist alsdann eine besondere Skala am Wägehebel anzubringen.
Die Wage wird beim Betrieb an das Gefäß, in dem sich die zu wägende Flüssigkeit befindet und welches in bezug auf den Schwimmer in dem im Hauptpatent angegebenen Verhältnis steht, so angeschlossen, daß die zu wägende Flüssigkeit durch das Rohr 14 in das Rohr 2 gelangt, während der über der Flüssigkeit befindliche Raum im Gefäß durch ein Rohr mit der Flansche 18 der Wage verbunden wird, wodurch in der Wage selbst, da sie nur über dem Wasserverschluß mit der Atmosphäre in Verbindung steht, sonst aber allseitig geschlossen ist, derselbe Druck herrscht wie in dem zu wägenden Gefäß. Es wird also durch diese Anordnung mit einem verhältnismäßig einfachen Mittel und ohne jeden Reibungswiderstand erreicht, daß mit der Wage Flüssigkeiten auch unter Druck oder Vakuum gewogen werden können.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zur Bestimmung des Gewichtes von Flüssigkeiten in Gefäßen nach Patent 210572, dadurch gekennzeichnet, daß die Wage in einem geschlossenen Hohlkörper (2, 4, 16) untergebracht ist, der einerseits (bei 14) mit dem Flüssigkeitsraum des Lagergefäßes (Behälters), anderseits (bei 18) mit dem Mittel über der Flüssigkeit in Verbindung steht und zugleich einen Flüssigkeitsverschluß (16) bildet, der die Schwimmerbewegung auf den Wagebalken zu übertragen gestattet, so daß auch die Wägung des Inhalts von unter Druck stehenden Lagergefäßen (Behältern) ausgeführt werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2807041A1 (de) * 1978-02-18 1979-08-23 Josef Woehrl Verfahren zur abgabe eines mittels einer kraftmesszelle bestimmten gewichtes einer fluessigkeit
DE3615114A1 (de) * 1986-05-03 1987-11-05 Josef Woehrl Vorrichtung zur gewichtsbestimmung von fluessigkeiten in vorratsbehaeltern
US7527725B2 (en) * 2006-04-20 2009-05-05 Equistar Chemicals, Lp Upgrading drip oil

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE2807041A1 (de) * 1978-02-18 1979-08-23 Josef Woehrl Verfahren zur abgabe eines mittels einer kraftmesszelle bestimmten gewichtes einer fluessigkeit
DE3615114A1 (de) * 1986-05-03 1987-11-05 Josef Woehrl Vorrichtung zur gewichtsbestimmung von fluessigkeiten in vorratsbehaeltern
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