DE237669C - - Google Patents

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DE237669C
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side stops
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foot
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D1/00Foot or last measuring devices; Measuring devices for shoe parts
    • A43D1/02Foot-measuring devices

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Biophysics (AREA)
  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 237669 KLASSE 71 c. GRUPPE
GEORG ENGELHARDT in KASSEL.
Gerät zum Messen von Gelenkwölbungen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 15. März 1910 ab.
Geräte zum Messen von Gelenkwölbungen sind bereits bekannt.
Die Erfindung besteht darin, daß ein unter Federwirkung stehender Auflageteil mittels seitlich auslaufender Streben mit einer Zeigervorrichtung gelenkig verbunden ist.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform
des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar zeigt Fig. ι eine Draufsicht. Die Fig. 2
ίο gibt einen Längsschnitt nach der Linie A-B und die Fig. 3 einen Querschnitt nach der ■ Linie C-D der Fig. 1 wieder.
Die Platte 1 trägt in zwei hülsenartigen in sich verschiebbaren Teilen 2 den Auflageteil 3, der zweckmäßig die Form einer Gelenkwölbung besitzt. An den Auflageteil 3 sind seitlich führende, gelenkig verbundene Streben 4 angeordnet, die an ihren Enden an Zeiger 5 angreifen. Diese Verbindung ist ebenfalls gelenkig vorgesehen und sind die Zeiger 5 drehbar um den Punkt 6. Durch die Anordnung einer Spiralfeder 7 werden die Arme 4 zusammengeführt, während die Haupthebelkraft durch Druckfedern 24 ausgeübt wird. Dieselben wirken auf die ineinandergefügten Teile 2. Wird nun der Auflageteil 3. durch den Fuß belastet, so spreizen sich die Streben 4 und verdrehen damit die Zeiger 5 längs der Skala 8. Je nachdem, ob die Messung des rechten oder linken Fußes erfolgt, kann die Messung auf der nicht benützten Seite abgelesen werden.
Ein regelrechtes Aufsetzen des Fußes auf die Auflageplatte 3 entsprechend der Länge bzw. Breite des Fußes kann eine sogenannte Einspannvorrichtung angeordnet werden. Dieselbe ist beispielsweise in dem vorliegenden Apparat als Platte 9 dargestellt, die, in einer Nut 10 verschieblich angeordnet, mittels Klemmschraube 11 eingestellt werden kann. . Die Einstellung erfolgt je nach der Fußlänge nach der Skala 12. Um nun auch eine seitliche Sicherung des Fußes zu erreichen, ist eine Platte 13 angeordnet, deren Entfernung von dem Auflageteil 3 veränderlich ist. Diese Veränderung hängt von der Verschiebung des Fersenanschlages 9 ab, da ja bekanntlich die Länge des Fußes im Verhältnis zur Breite steht.
Die Fig.,ι zeigt den Teil 9 und den Teil
13 beispielsweise für den längsten bzw. breitesten Fuß eingestellt. In dieser Stellung wird der Teil 13 durch einen Keil 14, der auf einer Schiene 15 schleift und gegen die Kante einer Erhöhung 16 drückt, gehalten. Dieser Keil
14 steht mit einem Doppelhebel 17,18 in Verbindung, der drehbar in Punkt 19 durch Anordnung einer Torsionsfeder in dieser Lage gehalten wird. Da nun an den Teil 15 Zugfedern 20 wirken, so hat der Teil 15 bei Entfernen des Keiles 14 aus der vorbeschriebenen Lage das Bestreben, sich der Mitte der Platte zu nähern. Dies wird dadurch bewirkt, daß der an dem Fersenanschlage 9 befestigte Stab 22 gegen den Hebelarm 18 drückt, so daß der Doppelhebel 17, 18 verdreht wird und den
im Schlitze 23 laufenden Keil 14 mitnimmt. Es ist dies beispielsweise auf der linken Seite dargestellt und würde dann der Teil 13 gegebenenfalls für den schmälsten Fuß berechnet sein.
Da die Breite verschiedener Füße dieselbe Länge immer noch um eine Kleinigkeit nach angestellten Versuchen bis zu 7 mm variiert, so begrenzt der Keil 14 immer die geringste Breite für die entsprechende Länge, während der Teil13 dem Drucke eines etwas breiteren Fußes nachgeben kann. Der Druck der hierbei wirksamen Feder 20 muß natürlich so groß sein, daß ein Abrutschen eines schmäleren Fußes von dem Teil 13 ausgeschlossen wird.
Wie nun die Ausbildung der verschiedenen Teile gewählt ist, ist belanglos für den Erfindungsgedanken, und dürfte sich wohl empfehlen, diese letzt beschriebene Vorrichtung innerhalb der Platte anzuordnen und durch eine Metallplatte 21 (Fig. 3) zu überdecken. Auch die Ausbildung der Zeigervorrichtung 5 ist belanglos für den Erfmdungsgegenstand, und könnte dieselbe frei liegen oder auch durch Glasscheiben überdeckt werden.

Claims (4)

Patent-Ansprüche:
1. Gerät zum Messen von Gelenkwölbungen, dadurch gekennzeichnet, daß ein unter Federwirkung (24) stehender Auflageteil (3) mittels seitlich auslaufender Streben (4) mit einer Zeigervorrichtung (5, 8) gelenkig verbunden ist.
2. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß dasselbe mit seitlich einstellbaren Seitenanschlägen (13,131) und mit einem in der Längsrichtung einstellbaren Fersenanschlag (9) ausgerüstet ist.
3. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellung der Seitenanschläge (13, 131) derart in abhängiger Verbindung mit der Einstellung des Fersenanschlages (9) steht, daß beim Vorschieben des Fersenanschlages (9) die Seitenanschläge (13, 131) sich nähern (20).
4. Gerät nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Fersenanschlag (9) beim Vorschieben gegen einen zweiarmigen Hebel (17, 18) drückt, der mittels eines Keiles (14) die unter Federwirkung (20) stehenden Seitenanschläge (13, 131) freigibt.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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