DE515807C - Federwaage zum Messen des Auflagedruckes und der Vorspannung von Kontaktfedern u. dgl. - Google Patents

Federwaage zum Messen des Auflagedruckes und der Vorspannung von Kontaktfedern u. dgl.

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DE515807C
DE515807C DEK102792D DEK0102792D DE515807C DE 515807 C DE515807 C DE 515807C DE K102792 D DEK102792 D DE K102792D DE K0102792 D DEK0102792 D DE K0102792D DE 515807 C DE515807 C DE 515807C
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DEK102792D
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ROBERT KURTZKE
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    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N3/00Investigating strength properties of solid materials by application of mechanical stress
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N2203/00Investigating strength properties of solid materials by application of mechanical stress
    • G01N2203/02Details not specific for a particular testing method
    • G01N2203/026Specifications of the specimen
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Description

  • Federwaage zum messen des Auflagedruckes und der Vorspannung von Kontaktfedern u. dgl. Die Erfindung betrifft eine Federwaage zum Messen kleinster Drucke bzw. Zugwirkungen, insbesondere des Auflagedruckes und der Vorspannung von Relaiskontaktfedern, Klinkenfedern o. dgl., bei welcher in bekannter Weise der eine Arm eines Doppelhebels als Tastorgan für den zu messenden Druck oder Zug ausgebildet ist, während der andere Arm sich gegen die Meßfeder legt.
  • Nach der Erfindung wird der nicht als Tastorgan dienende, den Zeiger tragende Hebelarm kurvenförmig gestaltet, so daß er mit seiner konvexen Seite an der darauf wirkenden Meßfeder entlangstreicht. Diese Ausbildung des Doppelhebels bietet für die Messung eine größere Genauigkeit, da durch den Kurvenarm ein längerer Weg für die Messung gegeben ist.
  • Als Meßfeder kann sowohl eine Schraubenfeder wie auch eine Blattfeder benutzt werden. Gelangt eine Blattfeder zur Anwendung, so ist Wert darauf zu legen, daß ihre Länge zwischen ihrem Festpunkt und dem Angriffspunkt einer Verbindungsstrebe etwa doppelt so groß ist wie die wirksame Länge des Hebelarmes selbst. Wie die praktischen Erprobungen zeigen, werden die Messungen hierdurch stetiger und gleichmäßiger.
  • Die Federwaage ist in bekannter Weise mit einer Anzeigevorrichtung versehen, die darin besteht, daß ein Stromkreis für diese Anzeigevorrichtung mit den zu prüfenden Federn so in Verbindung gebracht wird, daß derselbe nach Überwindung der Federspannung bzw. des Federdruckes unterbrochen oder eingeschaltet wird und hierdurch eine Lampe zum Erlöschen oder Aufleuchten bringt. Zweckmäßig dient die Lampe gleichzeitig zur Beleuchtung der Skala. Statt der Lampe kann auch jede andere Anzeigevorrichtung, z. B. eine Glocke oder ein Sommer, benutzt werden.
  • Zur Verringerung der Reibung, die bei den in Frage kommenden kleinsten Drucken soweit wie möglich ausgeschaltet werden muß, ist die Schräubenmeßfeder in einem Glasrohr gelagert, wobei die Druckübermittlung auf den Kurvenarm durch eine Kugel erfolgt.
  • Mit der Doppelhebelachse oder dem einen Hebelarm ist ein Zeiger verbunden, der durch. einen Schlitz des Gehäuses die Messung auf der Skala anzeigt.
  • Für den Fall, daß die jeweilige Zeigerstellung beim Maximum des Druckes bzw. der Spannung festgehalten werden soll, ist eine bekannte Bremsvorrichtung vorgesehen, die mit dem Stromkreis der Anzeigevorrichtung verbunden sein kann oder in rein mechanischer, an sich bekannter Weise den Zeiger oder einen besonderen Schleppzeiger in seiner jeweiligen Stellung festhält.
  • Für Untersuchungen im Laboratorium der nicht eingebauten Federn wird zweckmäßig eine Einrichtung benutzt, bei welcher das Untersuchungsobjekt auf einem Träger angeordnet ist, der senk- und waagerecht, grob und fein verstellbar ist, während die Federwaage auf einem weiteren, ebenfalls allseitig verstellbaren Träger drehbar gelagert ist und der Tastarm der Waage mit einer scherenähnlichen Bewegung mit dem Untersuchungsobjekt in Verbindung gebracht wird.
  • Die Federwaage ist in der Zeichnung in Abb. i im Aufriß, Abb. a im Grundriß dargestellt, während Abb. 3 einen senkrechten Schnitt durch die Waage zeigt.
  • Abb.4 ist ein Schnitt durch die Rohre und zeigt, wie der Hebel in die Schlitze derselben eintritt.
  • Abb.5 zeigt die Ausführungsform unter Verwendung einer Blattfeder; der vordere Gehäusedeckel ist in der Darstellung fortgelassen.
  • Abb.6 ist ein Grundriß der Anordnung nach Abb.5.
  • Abb.7 und 8 veranschaulichen die Einrichtung bzw. das Gerät, wie es zur Prüfung von nicht eingebauten Federn und Kontakte in Verbindung mit der Federwaage benutzt wird.
  • In den Abb. i bis 4 ist das Gehäuse mit i bezeichnet und der Doppelhebel mit 2; von dem letzteren ist 3 der Tastarm, der mit dem zu untersuchenden Objekt in Verbindung gebracht wird, während 4 eine Kurve darstellt, welche gegen die Kugel 5 drückt und die ihrerseits den Druck auf die Feder 6 weitergibt. Die Feder 6 ist in einem Glasrohr 7 gelagert, welches von einem Metallrohr 8 umkleidet ist. An dem einen Ende ist das Rohr 8 zur Aufnahme der Korrekturschraube 9 eingerichtet, deren eine Stirnfläche das Gegenlager für die Feder 6 bildet. Beide Rohre sind mit gegenüberliegenden Schlitzen io versehen, in welche die Kurve 4 einzutreten vermag. Mit der Drehachse i i des Hebels 2 bzw. mit der Kurve 4 ist ein Zeiger 12 verbunden, welcher eine am Gehäuse befindliche Skala bestreicht. Mit dem Gehäuse, aber isoliert von demselben, ist der Anschluß für die elektrische Anzeigevorrichtung verbunden und mit 13 bezeichnet.
  • Bei der beispielsweisen Ausführung der Erfindung gemäß der Zeichnung ist eine Glühlampe 14 vorgesehen, welche gleichzeitig die Skala beleuchtet.
  • Soll der Federdruck festgestellt werden, so wird der Arm 3 des Hebels 2 mit der zu untersuchenden Feder in Verbindung gebracht und gegen die Feder so lange ein Druck ausgeübt, bis die Lampe aufleuchtet bzw. erlischt. In diesem Moment zeigt die Skala den Höchstwert des Druckes bzw. der Spannung an und muß dann die Ablesung erfolgen.
  • Das Prinzip der Federwaage mit Blattfeder zeigen Abb.5 im Aufriß und Abb.6 im Grundriß. Der Doppelhebel 15 ist bei 16 drehbar gelagert; 17 ist der Tastarm, während der Hebelarm mit dem Zwischenhebel 19 durch die gelenkige Verbindung 2o gekuppelt ist, Der Zwischenhebel i 9 ist mit einem Federkloben 21 ebenfalls gelenkig verbunden durch das scharnierartige Gelenk 22. Der Federkloben 21 bildet die Begrenzung der Blattfeder 23, welche an dem Haltestück 24 befestigt ist. Um eine Einstell- bzw. Justiermöglichkeit zu haben, ist an dem Haltestück ein Federgegenlager 25 vorgesehen, von welchem aus bei Gebrauch die Beanspruchung der Feder erfolgt. Die Federspannung wird durch die Korrekturschraube 26 eingestellt. Die übrige Einrichtung und Wirkungsweise dieser Blattfederwaage ist die gleiche wie die der Schraubenfederwaage.
  • Die Waage kann unter Berücksichtigung der an ihrem Mechanismus etwa auftretenden Reibung usw. geeicht werden, und empfiehlt es sich, die Skala nach den Werten der Eichung herzustellen. Für die Untersuchung einzelner nicht eingebauter Relaiskontaktfedern, Klinkenfedern u. dgl. dient ein Apparat, wie in Abb.7 und 8 dargestellt. Das Untersuchungsobjekt ist auf einem Träger 27 ;angeordnet, der senk- und waagerecht, grob und fein verstellbar ist, während die Federwaage auf einem zu dem ersteren Träger verstellbaren Winke128 montiert ist. In diesem Falle wird der Tastarm der Waage. mit einer scherenähnlichen Bewegung in Richtung des Pfeiles mit dem Untersuchungsobjekt in Verbindung gebracht, und läßt sich hierdurch der Federdruck bzw. -spannung in präziser Weise ermitteln.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Federwaage zum Messen kleinster Drucke bzw. Zugwirkungen, insbesondere zum Messen des Auflagedruckes und der Vorspannung von Relaiskontaktfedern, Klinkenfedern o. dgl., bei der der eine Arm eines Doppelhebels als Tastorgan für den zu messenden Druck oder Zug dient, während der andere Arm sich gegen die Meßfeder legt, dadurch gekennzeichnet, daß der nicht als Tastorgan dienende, den Zeiger tragende Hebelarm derart kurvenförmig gebogen ist, daß er mit seiner konvexen Seite unter der darauf wirkenden Meßfeder entlangstreicht.
  2. 2. Federwaage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß dieser Hebelarm durch eine Verbindungsstrebe gelenkig mit einer als Blattfeder ausgebildeten Meßfeder verbunden ist, deren Länge zwischen ihrem Festpunkt und dem Angriffspunkt der Verbindungsstrebe doppelt so groß ist wie die wirksame Länge des Hebelarmes selbst.
DEK102792D 1927-02-09 1927-02-09 Federwaage zum Messen des Auflagedruckes und der Vorspannung von Kontaktfedern u. dgl. Expired DE515807C (de)

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DE515807C true DE515807C (de) 1931-01-13

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DEK102792D Expired DE515807C (de) 1927-02-09 1927-02-09 Federwaage zum Messen des Auflagedruckes und der Vorspannung von Kontaktfedern u. dgl.

Country Status (1)

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DE (1) DE515807C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE869130C (de) * 1940-11-28 1953-03-02 Opel Adam Ag Pruefeinrichtung fuer Federn mit innerer Reibung, insbesondere fuer Pumpendichtungen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE869130C (de) * 1940-11-28 1953-03-02 Opel Adam Ag Pruefeinrichtung fuer Federn mit innerer Reibung, insbesondere fuer Pumpendichtungen

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