DE869130C - Pruefeinrichtung fuer Federn mit innerer Reibung, insbesondere fuer Pumpendichtungen - Google Patents

Pruefeinrichtung fuer Federn mit innerer Reibung, insbesondere fuer Pumpendichtungen

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DE869130C
DE869130C DEO584D DEO0000584D DE869130C DE 869130 C DE869130 C DE 869130C DE O584 D DEO584 D DE O584D DE O0000584 D DEO0000584 D DE O0000584D DE 869130 C DE869130 C DE 869130C
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DE
Germany
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contact
cylinder
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testing device
pressure piston
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Expired
Application number
DEO584D
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Inventor
Karl Schwarz
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GM Deutschland Holdings GmbH
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Adam Opel GmbH
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N3/00Investigating strength properties of solid materials by application of mechanical stress
    • G01N3/08Investigating strength properties of solid materials by application of mechanical stress by applying steady tensile or compressive forces

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Description

  • Prüfeinrichtung für Federn mit innerer Reibung, insbesondere für Pumpendidtungen Die Erfindung betrifft eine Prüfeinrichtung für federnde Pumpendichtungen, die als Ring ausgebildet sind und in ihrer Achsrichtung zusammengedrückt werden können. Solche Dichtungen müssen, wenn sie für Pumpen verwendet werden sollen, sehr sorgfältig geprüft werden. Es kommt darauf an, daß die Federkraft der Dichtung bei steigender Belastung und bei dem Zusammendrücken bis auf die Einbauhöhe der Dichtung einen bestimmten Wert nicht überschreitet, sowie darauf, daß nach dem weiteren Zusammendrücken der Dichtung um einen vorgeschriebenen Betrag und wieder Entlasten auf die Einbauhöhe die Federkraft nicht unter einem bestimmten Wert liegt. Die Federkräfte beim Hinundrückgang der Dichtung sind wegen der inneren Reibung (Hysterese) der Dichtungen erheblich voneinander verschieden. Die genaue Prüfung dieser Federeigenschaften nach den bekannten laboratoriumsmäßigen Verfahren eignet sich nicht für die Prüfung großer Stückzahlen.
  • Die Erfindung beschäftigt sich damit, eine schnell und genau anzeigende Einrichtung zum Prüfen unter den vorgeschriebenen Bedingungen zu schaffen.
  • Die Zeichnung zeigt eiln Ausführungsbeispiel der Prüfeinrichtung.
  • Fig. I ist ein Längsschnitt der Prüfeinrichtung in der Arbeitsstellung; Fig. 2 ist ein elektrisches Schaltschema der Prüflampen.
  • 1 ist das Gestell der Prüfeinrichtung. Dieses trägt zwei Arme 2 und 3. An dem oberen Arm 2 ist eine Federwaage 4 aufgehängt. Diese Waage ist von einem Zylinder 5 umschlossen, der durch Öffnungen in den Armen 2 und 3 geht und in diesen verschoben werden kann. Der Zylinder 5 ist in seinem Innern bei 6 an dem unteren Ende der Federwaage 4 aufgehängt. Das obere Ende dieser Federwaage hängt bei 7 an einem Bolzen, der beiderseits durch Schlitze in dem Zylinder 5 geht und an dem oberen Tragarm 2 befestigt ist. Der Zylinder 5 ist an jedem der Tragarme 2 und 3 durch drei um I20° gegeneinander versetzte Wälzlager 8 und g mit waagerecht liegenden Drehachsen nahezu reibungsfrei gegen die Tragarine abgestützt. Ein weiteres Wälziager Io gleitet in einen Einschnitt des unteren Tragarmes und sichert als reibungsarmer Führungsbolzen den Zylinder gegen Drehung.
  • Zur selbsttätigen Überwachung seiner Aufundabbewegung trägt der Zylinder 5 zwei einstellbare Kontakte 11 und 12 sowie einen einstellbaren Kontakt 13, der durch eine Stellschraube 14 in der Richtung der Zylinderachse verschoben werden kann und mit einer Halteschraube 15. £estklemmbar ist.
  • An der oberen Fläche I6 des Zylinders Sitzt ein Anschlagstift 17, der die zu prüfende Dichtung davor schützt, daß sie zu weit zusammengedrückt wird. Über dem Zylinder ist gleichachsig mit ihm ein Druckkolben I8 in einem weiteren an- dem Gestell 1 angebrachten Tragarm I9 verschiebbar befestigt. Eine Feder 20 wirkt der Abwärtsbewegung des Kolbens 18 entgegen. Am oberen Ende des Kolbens ist ein Hebel 21 gelenkig angebracht, der bei 22 in dem Gestell I gelagert ist und art seines über diese Lagerung hinausgehenden Ende über .eine., Stange 23, mit einer Dämpfungseinrichtung 24- verbunden ist.
  • Den Kontakten 11 und 12 am Zylinder stehen durch Schrauben 25 und 26 einstellbare Kontaktzungen an dem oberen Tragarm 2 gegenüber. Dem einstellbaren Kontakt 13 steht eine federnde Kontaktzunge 27 am Kopf 28 des Druckkoibens I8 gegenüber, die durch ein Isolierstück 29 gegen den Kolben isoliert ist und beim Nachgeben gegen die Berührung mit dem einstellbaren Kontakt I3 an ihrer Spitze einen weiteren Kontakt 34 öffnet, der den soeben durch den Kontakt 13 geschlossenen Stromkreis wieder unterbricht.
  • Die elektrische Schaltung geht aus der Fig. 2 hervor. Der eine Pol einer Stromquelle 30 ist mit dem Kontakt 34 verbunden, so daß der Strom. von dort über den einstellbaren Kontakt I3, 14 zu dem Zylinder 5 der Federwaage fließen kann, von dem er beim Schließen eines der Kontakte 11 oder 12 zu der Leitung 31 und durch die rote Prüflampe 32 in die Stromquelle 30 zurückfließt. Außer der roten Prüflampe 32 ist an der Stelle, wo die: Leitung 31 in die rote Lampe 32 eingeführt ist, noch eine grüne Prüflampe 33 - angeschlossen, die größeren Wilderstand hat als die rote Lampe 32. Die andere Seite dieser grünen Lampe 33 ist unmittelbar mit dem Gestell der ganzen. Einrichtung verbunden, so daß ein Strom von der Batterie 30 über die Lampen 32 und 33 in Reihe und über die Kontakte I3, 34 fließen kann, auch wenn weder II noch 12 geschlossen ist. In diesem Fall leuchtet wegen ihres größeren Widerstandes nur die grüne Prüflampe 33, Obgleich auch die rote Prüflampe 32 vom Strom durchflossen wird.
  • Die Einrichtung wirkt folgendermaßen: In ,der Ausgangsstellung ist der Druckkolben 18 angehoben, und zwar so weit, daß der von der Feder 4 nach oben gedrückte Zylinder 5 sich bis zur Schließung des Kontaktes 12 bewegt und dann in dieser Stellung stehenbleibt, ohne daß das Ende der Stellschraube 14 mit der Kontaktzunge 27 in Berührung kommt. Die Kontaktzunge 27 schließt deshalb den Kontakt 34, aber der Kontakt I3 bleibt offen. Der eine Pol der Stromquelle 30, in Fig. 2 der untere Pols ist daher nicht an die Stromkreise angeschlossen, so daß keinesfalls ein Strom fließen -kann,, obgleich ja der Kontakt 12 geschlossen ist und auch der Zylinder 5 über das Gestell I und die Leitung 35 mit- den Stromkreisen verbunden ist.
  • Nun wird das zu prüfende Werkstück 36 auf-die obere Endfläche 16 des Zylinders 5 gelegt und der Druckkolben 18 abwärts bewegt. Sobald das untere Ende des Druckkolbens das Werkstück berührt, beginnt sich sowohl das Werkstück zusammenzudrücken als auch die Feder 4 zu spannen, weil der Zylinder 5 dem Druck nach unten nachgibt. Das heißt, es ändert sich zugleich mit der Erstreckung des Werkstückes in seiner Achsrichtung auch die Gägenkraft der Feder 4, und es kommt darauf an, festzustellen, ob diese Gegenkraft bei einer.bestimmte vorgeschriebenen Längserstreckung des Werkstückes einerseits während des Zusammendrückens und andererseits während des Ausdehnens des Werkstückes innerhalb vorgeschriebener Grenzen bleibt.
  • Diese Grenzen erkennt man am besten aus dem Diagramm Fig.3. Dort sind als Abszisse die Längs-- erstreckungen des. Werkstückes aufgetragen, und zwar von links nach rechts abnehmender Größe.
  • Der Punkt am weitesten links bezeichnet also die größte Erstreckung, die das Werkstück überhaupt, nämlich bei völliger Entlastung haben kann. Rechts sind die Längserstreckungen 11,5 und 11 mm eingetragen. In dem Beispiel ist 11,5 mm die sogenannte Einbaulänge des Werkstückes. Das heißt bis auf diese Länge wird das Werkstück, eine Dicht'ung, beim Einbau in die Pumpe zusammengedrückt. 11 mm beträgt in dem Beispiel die Länge, auf die während der Prüfung in dem erfindungsgemäßen Gerät das Werkstück im äußersten Fall zusammengedrückt wird. Als Ordinate des Diagramms Fig. 3) ist die Kraft aufgetragen, die dazu gehört, das Werkstück auf eine der Längserstreckungen nach der Abszisse zusammenzudrücken. Mit den Pfeilen in den Diagrammlinien ist die zeitliche Abfolge der Vorgänge bei der erfindungsgemäßen Prüfung angedéutet. Diese beginnt links bei der Kraft o kg und größter Längserstreckung des Werkstückes. Dann wird die Kraft bis auf 6 kg gesteigert, so daß die Längserstreckung bis auf II,5 mm abnimmt. Da die Zusammendrückung des Werkstückes dem Hoockeschen Gesetz folgt, ergibt sich eine ansteigende gerade Linie für den Zusammenhang zwischen Kraft und Längserstreckung.
  • Die Zusammendrückung wird weiter fortgesetzt bis auf II mm Längserstreckung. Darauf wird das Werkstück allmählich entlastet. Dabei nun macht sich die innere Reibung (Hysteresis) des Werkstückes bemerkbar, indem es sich zunächst trotz der Entlastung bis auf etwa 3,7 kg nicht wieder ausdehnt, sondern die Längserstreckung In mm beibehält, was sich im Diagramm in der senkrecht nach unten gehenden Linie ausdrückt. Erst wenn die Kraft unter den Wert von 3,7 kg sinkt, beginnt die Wiederansdehnung des Werkstückes. Auch diese geschieht nach dem Hookeschen Gesetz, verläuft also im Diagramm als absteigende gerade Linie. Bei der Kraft 3 kg wird dieLängserstreckung 11 mm wieder erreicht und geht dann beim völligen Aufhören der Belastung auf den Anfangsibetrag heraus, so daß im Diagramm sich der dreieckige Linienzug links wieder schließt.
  • Durch Ungenauigkeiten der Werkstoffeigenschaften und der Herstellung werden nicht bei allen zu prüfenden Werkstücken die Zusammenhänge zwischen Belastung und Längserstreckung so eingehalten, wie im Diagramm angegeben. Das Werkstück ist trotzdem brauchbar, wenn bei seiner Einbaulänge II,5 mm während des Zusammendrückens die Kraft nicht größer ist als 6 kg und während des Wiederausdehnens nicht kleiner ist als 3 kg. Linien innerhalb des schraffierten Dreiecks bezeichnen also eine brauchbare Dichtung, dagegen Linien außerhalb des Dreiecks eine unbrauchbare Dichtung.
  • Das erfindungsgemäße Prüfgerät beruht nun darauf, daß jedesmal beim Erreichen der Einbaulänge von 11,5 mm- eine grüne Lampe nur dann aufleuchtet, wenn beim Zusammendrücken die Kraft kleiner oder gleich 6 kg und beim Wiederausdehnen die Kraft größer oder gleich 3 kg ist. Wenn aber beim Zusammendrücken die Kraft bei einer Längserstreckung von 11,5 mm größer ist als 6kg oder beim Wiederausdehnen bei 11,5 mm Längserstreckung kleiner ist als 3 kg, so leuchtet eine rote Lampe auf zum Zeichen, daß das Werkstück Ausschuß ist.
  • Dies wird durch folgende Schaltung erreicht: Das eine Kontaktpaar, nämlich die Kontakte 34 und I3, hat die Aufgabe, den Zeitpunkt festzustellen, in dem bei der stetig erfolgenden Bewegung des Kolbens I8 die Einbaulänge II,5 mm erreicht ist, und in diesem Augenblick den an die Leitung 37 (Fig. 2) angeschlossenen Pol der Stromquelle 30 mit den Stromkreisen zu verbinden. Wie oben gesagt, ist in der Ausgangsstellung der Kontakt 34 durch die Kontaktzunge 27 geschlossen, aber der Kontakt I3 offen. Die Stellschraube 14 ist so eingestellt, daß genau dann, wenn die untere Fläche des Kolbens I8 von der oberen Fläche i6 des Zylinders 5 einen Abstand von II,5 mm hat, das Ende der Stellschraube 14 die Kontaktzunge 27 berührt und so den Kontakt 13 schließt, ohne die Zunge 27 von dem Kontakt 34 abzuheben. Nur in dieser relativen Lage zwischen dem Kolben I8 und dem Zylinder 5 sind also beide in Reihe geschalteten Kontakte I3 und 34 geschlossen, so daß die Stromquelle 30 Strom liefern kann. Wird jedoch der Abstand der beiden das Werkstück einschließenden Flächen auch nur wenig kleiner als II,5 mm, so bleibt zwar der Kontakt 13 geschlossen, aber die Kontaktzunge 27 wird nach oben gedrückt und öffnet den Kontakt 34, so daß die Stromkreise wieder stromlos sind. Bedingung dafür, daß überhaupt irgendein Strom fließt, ist demnach eine genau eingehaltene Längserstreckung von II,5 mm.
  • Das andere Kontaktpaar, nämlich die Kontakte 11 und I2, hat die Aufgabe, festzustellen, ob die von der Feder 4 ausgeübte Gegenkraft innerhalb oder außerhalb der zugelassenen Grenzen von 3 bis 6 kg liegt. Denn diese Gegenkraft ist ja in jedem Augenblick gleich der Kraft, mit der das Werkstück 36 zwischen dem Kolben 18 und dem Zyliner 5 zusammengedrückt wird. Die Größe der Gegenkraft ist eindeutig durch die Dehnung der Feder4 bestimmt. Diese Dehnung bestimmt aber die relative Lage des Zylinders 5 gegenüber dem Gestell 1. Jedesmal wenn die Gegenkraft größer als 6 kg ist, ist der Kontakt II geschlossen. Wenn sie aber kleiner als 3 kg ist, dann ist der Kontakt I2 geschlossen. Durch jeden dieser Kontakte II oder I2 wird die Leitung 3I (Fig. 2) mit dem Zylinder 5 verbunden. Geschieht das in dem Augenblick, wo die beiden Kontakte 34 und I3 gleichzeitig geschlossen sind, so fließt ein Strom von der Stromquelle 30 durch die Leitung 37, die Kontakte 34 und I3, sowie einen der Kontakte II oder I2 zur Leitung 3I und von da durch die rote Lampe 32 zurück zur Stromquelle 30. Die rote Lampe leuchtet also auf, weil bei der Längserstreckung des Werkstückes von genau tI,5 mm die Kraft entweder größer als 6 kg oder kleiner als 3 kg war. Die grüne Lampe 33 ist zwar in diesen Fällen über die Leitung 37, die Kontakte34 und I3, den Zylinder5, das Gestell I und die Leitung 33 gleichfalls eingeschaltet, kann aber nicht aufleuchten, weil ihr Widerstand größer ist als der Widerstand der roten Lampe32. Sie leuchtet nur dann auf, wenn bei geschlossenen Kontatktèn 34 und I3 keiner der beiden Kontakte I I oder 12 geschlossen ist. Dies tritt aber dann ein, wenn bei einer Längserstreckung des Werkstückes von genau II,5 mm die Kraft gleich oder kleiner als 6 kg und größer oder gleich 3 kg ist. In diesem zweiten Fall geht zwar der Strom, der die grüne Lampe 33 aufleuchten läßt, auch durch die rote Lampe32, genügt aber wegen des geringeren Widerstandes der roten Lampe nicht, um auch diese zum Aufleuchten zu bringen.
  • Der Prüfvorgang verläuft also in der Weise, daß beim Abwärtsbewegen des Kolbens 18 einen Augenblick der Kontakt I3 sich schließt, bevor noch der Kontakt 34 sich öffnet, und daß in diesem Augenblick entweder die rote Lampe 32 aufleuchtet, wenn der Kontakt 11 geschlossen, also die Kraft größer als 6 g' ist ö'der die grüne Lampe 33 aufleuchtet, wenn der Kontakt 11 offen, also die Kraft gleich oder kleiner als 6 ikg ist. Dann wird der Kolben r8 noch etwas weiter heru;titergedrückt, bis er gegen den Anschlag 17 (Fig. I) stößt, wobei die Längserstreckung des Werkstückes genau 11 mm beträgt.
  • Dabei ist in jedem Fall der Kontakt 34 offen, so daß keine Lampe -aufleuchten kann. Auch wenn man den Kolben 18 nun -noch etwas weiter -abwärts bewegt, ändert sich die; Längserstreckung des Werkstückes nicht mehr, da der Anschlag I7 keine weitere Näherung der Teile I8 und 5 gest-attet.
  • Endlich wird der Kolben 18 wieder gehoben, so daß er sich wieder von dem Anschlag 17 abhebt, weil das Werkstück beim Nachlassen der Kraft die Feder 4 wieder ausdehnt. Sobald es nun zum zweiten Man die Längserstreckung von genau 11,5 mm erreicht, schließt sich der bis dahin offen gewesene Kontakt 34, während einen Augenblick lang noch der Kontakt I3 geschlossen bleibt. Dann ist wieder die Stromquelle angeschlossen und es kommt darauf an, ob der Kontakt 12 in diesem Augenblick geschlossen oder offen ist. Daher leuchtet auch beim Entlastungsvorgang die rote Lampe 32 auf, wenn die Kraft kleiner als 3 kg ist, dagegen die grüne Lampe 33, wenn die Kraft gleich oder größer als 3 kg ist Die Einrichtung läßt sich, wie aus der Beschreibung ersichtlich, zumPrüfen beliebiger Federn-verwenden, insbesondere für Federn mit innerer Reibung, die beim Zusammendrücken höhere -Federkräfte ergeben als beim Ausdehnen.

Claims (7)

  1. P A T E N T A N S P R Ü C H E : I. Prüfeinrichtung für Federn mit innerer Reibung, insbesondere für Pumpendichtungen, dadurch gekennzeichnet, daß ein nur bei einer bestimmten Längsausdehnung des zu prüfenden Werkstückes geschlossener Kontakt (13, 34) in Reihe mit zwei elektrisch parallel geschalteten Kontakten (11, I2) bei Überschreitung des oberen oder unteren, von einer Federwaage gemessenden Grenzwertes der elastischen Gegenkraft' des Werkstückes eine elektrische Anzeigevorrichtung (32, 33) schaltet, an der erkennbar ist,- ob die vorgeschriebenen Grenzen der elastischen Gegenkraft eingehalten oder überschritten -sind.
  2. 2. Prüfeinrichtung nach Anspruch I, dadurch -geketinzeichnet, daß der von der Längsausdehnung des Werkstückes -abhängige Kontakt (I3, 34) einen Stromkreis schließt, in dem zwei Prüflampen (32, 33) verschieden hohen Widerstandes in Reihe liegen, und daß beim Schließen eines der beiden von der elastischen Gegenkraft abhängigen Kontakte (11, I2) die Prüflampe größeren Widerstandes (33) kurzgeschlossen wird.
  3. 3. Prüfeinrichtung nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, -daß das Werkstück zwischen die Endflächen eines Druckkolbens (I8) und eines durch die Kraft einer Federwaage (4) dem Druckkolben entgegengesetzt wirkenden, in Richtung des Druckkolbens verschiebbaren Zylinders (5) eingelegt wird.
  4. 4. Prüfeinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß an dem verschiebbaren Zylinder (5) zwei Kontakte (11, I2) angebracht sind, von denen der eine in der oberen und der andere in der unteren Grenzlage dieses Zylinders sich schließt, und daß ein dritter Kontakt (I3) vorgesehen ist zwischen einem Kontaktstück an dem Zylinder (5) und einem an den Druckkolben (18) isoliert befestigten federnden Gegenkontaktstück, das einen vierten Kontakt (34) mit einem am Druckkolben festen Kontaktstück öffnet, sobald die Bewegung des am verschiebbaren Zylinder befestigten Kontaktstückes des dritten Kontaktes über die Berührung-mit dem federnden Gegenkontaktstück an dem Druckkolben hinausgeht.
  5. 5. Prüfeinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der verschiebbare Zylinder (5) gegenüber einem festen Gestell (r) an zwei Stellen durch mehrere, z. B. je drei Wälzlager (8, 9) geführt ist, deren Drehachsen in zur Zylinderachse senkrechten Ebenen quer zur Zylinderachse liegen.-
  6. 6. Prüfeinrichtung nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch ein mit seinen festen Mittelbolzen senkrecht zur Zylinderachse in deren Ebene am verschiebbaren Zylinder angebrachten Wälzlager (IO), das mit seinem Außenumfang in einem zur Zylinderachse parallelen Schlitz des festen Gestells geführt ist.
  7. 7. Prüfeinrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Druckkolben (18) mit einer Dämpfungseinrichtung (24) verbunden ist.
    Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 473 406, 515 807; USA.-Patentschrift Nr. 2 I70 197.
DEO584D 1940-11-28 1940-11-28 Pruefeinrichtung fuer Federn mit innerer Reibung, insbesondere fuer Pumpendichtungen Expired DE869130C (de)

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE473406C (de) * 1925-10-02 1929-03-14 Carl Schenck G M B H Maschine zur statischen und dynamischen Pruefung von Federn, insbesondere von Eisenbahnblattfedern
DE515807C (de) * 1927-02-09 1931-01-13 Robert Kurtzke Federwaage zum Messen des Auflagedruckes und der Vorspannung von Kontaktfedern u. dgl.
US2170197A (en) * 1932-06-04 1939-08-22 American Coil Spring Company Spring testing scale

Patent Citations (3)

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