DE237207C - - Google Patents
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- DE237207C DE237207C DENDAT237207D DE237207DA DE237207C DE 237207 C DE237207 C DE 237207C DE NDAT237207 D DENDAT237207 D DE NDAT237207D DE 237207D A DE237207D A DE 237207DA DE 237207 C DE237207 C DE 237207C
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- 238000009954 braiding Methods 0.000 claims description 38
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21F—WORKING OR PROCESSING OF METAL WIRE
- B21F27/00—Making wire network, i.e. wire nets
- B21F27/02—Making wire network, i.e. wire nets without additional connecting elements or material at crossings, e.g. connected by knitting
- B21F27/06—Manufacturing on twister-gear machines
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Manufacturing & Machinery (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Braiding, Manufacturing Of Bobbin-Net Or Lace, And Manufacturing Of Nets By Knotting (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 237207 -■ KLASSE 7d. GRUPPE
PAUL KOLLERICH & SÖHNE in BUDAPEST.
Arbeitsverfahren für Maschinen zur Herstellung von Drahtgeflechten.
Den Gegenstand der Erfindung bildet ein Arbeitsverfahren für Maschinen zur Herstellung
von Drahtgeflechten, bei denen je zwei Flechtdrähte mittels Flechtwerkzeugpaaren, die sich
abwechselnd aus anderen Flechtwerkzeugen gruppieren, um die Stelle des zu bildenden
Flechtknotens herumgedreht werden.
Bei den bisherigen Maschinen dieser Art werden die Flechtwerkzeuge abwechselnd um
ίο Flechtpunkte zweier benachbarter Knotenreihen
gedreht, so daß ein Geflecht entstellt, dessen Flechtdrähte zwischen zwei Knotenreihen
zickzackartig hin und her geführt sind.
Die Erfahrung hat nun gezeigt, daß derartige Geflechte in den Flechtknoten gewissermaßen
gelenkig, d. h. nicht genügend fest sind, und daß man ein bedeutend steiferes und dauerhafteres
Geflecht erhalten kann, wenn man jeden Flechtdraht — anstatt ihn zwischen zwei Knotenreihen
hin und her zu führen — durch die ganze Breite des Geflechtes durchflicht. Zu diesem
Zwecke muß selbstverständlich jedes Flechtwerkzeug die ganze Breite des Geflechtes durchwandern,
dann am Rande des Geflechtes seine Bewegungsrichtung ändern und in entgegengesetzter
Richtung wieder die ganze Breite des Geflechtes durchlaufen.
Den Gegenstand der Erfindung bildet nun ein Arbeitsverfahren für Maschinen der erwähnten
Art, das dieses fortschreitende Wandern der Flechtwerkzeuge ermöglicht, ohne daß zum
Durchführen der Flechtwerkzeuge über die ganze Breite des Geflechtes besondere, die Maschine
komplizierende Vorrichtungen erforderlieh wären. Dies wird im Sinne der Erfindung
dadurch erreicht, daß man die Flechtwerkzeuge eine . ungerade Anzahl von Halbumdrehungen
ausführen und am Rande des Geflechtes während der Dauer eines Flechthubes stillstehen
läßt.
In den Fig. 1, 2 und 3 der Zeichnungen ist das Verfahren in einer Ausführungsart bildlich dar^
gestellt, das zur Herstellung des in Fig. 4 veranschaulichten Geflechtes geeignet ist, bei dem,
wie ersichtlich, der Flechtdraht 1 von Jinks nach rechts und der Flechtdraht 2 von rechts
nach links durch die ganze Breite des Geflechtes durchwandert, wobei in den Knotenpunkten χ
behufs weiterer Erhöhung der Festigkeit die Kettendrähte I eingeflochten sind.
Die Maschine selbst bestellt bei dem dargestellten Ausfülirungsbeispiel im wesentlichen
aus den in bekannter Weise der Maschenweite entsprechend gegeneinander verschiebbaren
Flechtladen 10 und 11 (Fig. 1), ferner aus den
halbzylinderförmigen, in entsprechenden Ausnehmungen der Flechtladen frei drehbaren
Flechtwerkzeugen 12 und 13 und aus den zwischen den Flechtwerkzeugen liegenden Führungswerkzeugen
30, in deren Bohrungen die Kettendrähte I, II, III, IV, V, VI geführt sind, während die Flechtdrähte 1, 2, 3, 4, 5, 6, 7 durch
Bohrungen der Flechtwerkzeuge durchgezogen sind. Die letzteren sind ferner an ihrem Umfange
mit den strichpunktiert gezeichneten Zahnkränzen versehen, die mit einer Zahnstange
17 zusammenarbeiten, welche in der Lade 11 angeordnet ist und sowohl mit dieser zusammen
als auch allein verschoben werden kann; die Alleinverschiebung der Zahnstange bewirkt ein
Drehen der Flechtwerkzeuge, wobei sich der
Flechtvorgang in folgender Weise abspielt.
In Fig. ι sind die einzelnen Teile in ihrer Stellung
vor der Verschiebung der Zahnstange 17 dargestellt, wobei die Flechtwerkzeuge 12 in
der Lade 10 und die Flechtwerkzeuge 13 in der Lade 11 liegen. Die Flechtdrähte 1 und 2,
3 und 4, 5 und 6 liegen zu beiden Seiten der Kettendrähte I, III, V, während der Flechtdraht
7 allein steht, da in der gegenüberliegenden, schraffiert dargestellten Ausnehmung der
Lade 11 kein FIechtwerkzeug enthalten ist. Es
erfolgt nun durch den Antrieb der Maschine eine Verschiebung der Zahnstange 17 während
des Stillstandes der Laden in der Richtung des Pfeiles ζ um einen Betrag, der eine ungerade
Anzahl von Halbunidrehungen der Flechtwerkzeuge bewirkt, wobei die Drähte 1, 2 um den
Kettendraht I, die Drähte 3, 4 um den Kettendraht III und die Drähte 5, 6 um den Kettendraht
V gewunden werden und die Flechtwerkzeuge ihre Stellung wechseln, indem die Werkzeuge
12 in die Lade 11 und die Werkzeuge 13 in
die Lade 10 gelangen. Der Flechtdraht 7 bleibt während dieses Vorganges unbeweglich, indem
das ihn umschließende Flechtwerkzeug nicht verdreht wird. Nach Verdrehung der Flechtwerkzeuge
wird nun die Lade 11 samt der Zahnstange in der Richtung des Pfeiles z1 verschoben,
während sich die Lade 10 in entgegengesetzter Richtung verschiebt, so daß sämtliehe
Teile in die in Fig. 2 dargestellte Stellung gelangen, bei der die Flechtdrähte 1, 4 beim
Kettendraht II, die Flechtdrähte 3, 6 beim Kettendraht IV und die Flechtdrähte 5, 7 beim
Kettendraht VI liegen. Es erfolgt nun die Ver-Schiebung der Zahnstange 17 in der Richtung
des Pfeiles z1, wobei die Flechtdrähte 1 und 4,
3 und 6, 5 und 7 um den Kettendraht II, IV, VI gewunden λνεΐ'αβη und die Flecht werkzeuge 12
wieder in die Lade 10, die Flechtwerkzeuge 13 hingegen in die Lade 11 gelangen. Verschiebt
sich nun diese Lade samt der Zahnstange 17 in der Richtung des Pfeiles ζ und die Lade 10
in entgegengesetzter Richtung, so kommen sämtliche Teile in die in Fig. 3 dargestellte Stellung,
bei der die Flechtdrähte x, 4 beim Kettendraht I, die Flechtdrähte 1, 6 beim Kettendraht
III und die Flechtdrähte 3, 7 beim Kettendraht V liegen. Wie nun aus der Betrachtung
der Fig. 1 bis 3 hervorgeht, ist z. B. der erste Flechtdraht 1 während der beschriebenen drei
Arbeitsgänge vom Kettendraht I bis zum Kettendraht III und der letzte Flechtdvaht 7 bis
zum Kettendraht V gewandert, und da sich diese Arbeitsgänge in beschriebener Weise
wiederholen, wandern sämtliche Flechtwerkzeuge samt den Flechtdrähten durch die ganze
Breite des Geflechtes. Das Umkehren der Flechtwerkzeuge beim Endkettendraht erfolgt dadurch
daß das letzte Flechtwerkzeug, wie hinsichtlich des Flechtdrahtes 7 an Hand der Fig. 1 bereits
erwähnt wurde, während eines Flechthubes stillsteht und somit in derselben Lade verbleibend
beim nächsten Ladenhub in entgegengesetzter Richtung mitgenommen wird. Dieses Stillstehen des jeweils letzten Flechtwerkzeuges
hat auch zur Folge, daß der letzte Flechtdraht zwischen zwei Knotenpunkten in einer langgestreckten
Windung um den Endkettendraht geschlungen wird, wodurch das Geflecht einen kräftigen Abschluß erhält.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Arbeitsverfahren für Maschinen zur Herstellung von Drahtgeflechten, bei denen je zwei Flechtdrähte mittels Flechtwerkzeugpaaren, die sich abwechselnd aus anderen Flechtwerkzeugen gruppieren, um die Stelle des zu bildenden Flechtknotens herumgedreht werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Flechtwerkzeuge zwecks Durchführung eines jeden Flechtdrahtes ■ durch die ganze Breite des Geflechtes. eine ungerade Anzahl von Halbumdrehungen machen und nach Durchschreiten der ganzen Geflechtsbreite während eines Flechthubes stillstehen, um hierauf das Geflecht in entgegengesetzter Richtung zu durchziehen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE237207C true DE237207C (de) |
Family
ID=496836
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT237207D Active DE237207C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE237207C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2022118238A1 (en) * | 2020-12-04 | 2022-06-09 | Odziomek Ryszard | Netting for use in particular in protecting soil embankments, device and process for manufacturing such netting |
-
0
- DE DENDAT237207D patent/DE237207C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2022118238A1 (en) * | 2020-12-04 | 2022-06-09 | Odziomek Ryszard | Netting for use in particular in protecting soil embankments, device and process for manufacturing such netting |
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