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Strickmaschine.
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das seinen Antrieb mittels eines Schneckengetriebes 39, 40 von einer lotrechten Welle 41 erhält, die mittels eines Stirnräderpaares 42, 4. 3 von dem Stirnrad 46 aus gedreht wird, das mit den Zähnen 21 des Steuerringes 18 in Eingriff steht. Die Walzen 38 sind übereinander angeordnet und dienen zum
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Zähnen 62 besteht. Zwischen den Zähnen arbeiten die einander gegenüberliegenden Finger 13, 14. Jeder Finger wird so gesteuert, dass er zeitweilig in den Zwischenraum zwischen zwei Kammzähnen 62 eintritt, wie noch beschrieben werden wird. Jeder Kammzahn 62 ist hohl (Fig. 12), so dass Ketten-
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hindurchgeführt werden können.
Die Fäden 65 gehen durch die Führungsösen 6. 3 der Stangen 64. durch die Kammzähne 62 und durch den Schlitz 4. Jeder Kammzahn 62 ist an den Seiten kurven-
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Ausnehmungen 67 der Kammzähne 62 vorbei.
Der Bau der Finger 13, 14 ergibt sich aus den Fig. 6-8. Jeder Finger ist mit zwei Backen 68
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bzw. 19 in Eingriff steht. Jede Backe 68 ist mit wiegenförmigen Abstützflächen 72 ausgestattet. Die Backen 68 stützen sich auf einer unter der Wirkung einer Feder 75 stehenden Kugel 74 ab. Wenn die Backen 68 eines Fingers in den Raum 76 zwischen den Backen 68 des gegenüberliegenden Fingers eintreten, so werden die Backen dieses Fingers auseinanderbewegt und drücken die Kugel 74 gegen die Wirkung der Feder 75 zurück. Wenn der Finger aus dem Bereich des eingetretenen Fingers zurück- geht, so schliessen sich die Backen 68 unter der Wirkung der Feder 75. Die vorderen Enden 77 der Backen 68 sind ausgerundet.
Die Finger 1. 3, 14 werden in der richtigen Reihenfolge durch die Steuerringe 18, 19 betätigt. die mit den Vorsprüngen 16, 17 in die Kerben 15 der Finger eingreifen. Der Kurvenverlauf der Steuervorsprünge 16, 17 ergibt sich aus der Fig. 4. Diese lässt erkennen, wie sich die Finger in den Zwischenräumen zwischen den Kammzähnen 62 bewegen, wenn die Steuerringe 18, 19 die durch die Pfeile angedeutete Drehung ausführen. Aus Fig. 4 ist erkennbar, welche Stellungen je zwei zusammengehörige
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bei seinem Vorwärtsgang eine Schleife zu bilden.
Das Zuführungsröhrchen 53 geht weiter, und der von ihm gelieferte Faden kommt unter die Wirkung des benachbarten Fingers dz Dieser beginnt ebenfalls die Schleifenbildung. Dieser Vorgang wiederholt sich, bis der Faden 50 von sämtlichen
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die gebildeten Schleifen zu halten, bis das Zuführungsröhrchen 58 den zweiten Faden 56 liefert. Aus diesem Faden bilden die Finger 14 Schleifen. Diese werden dann mit den zuerst gebildeten Schleifen zu der Strickware in folgender Weise vereinigt.
Es ist oben bereits beschrieben worden, dass der Finger 7. 3 bei der Bewegung in der Pfeilrichtung gemäss Fig. a L den vom Röhrchen 53 gelieferten und in der gekrümmten seitlichen Ausnehmung 67 des Zahnes 62 gehaltenen Faden vermittels der Ausrundung 77 mitnimmt, zwischen die Backen 68 des Gegenfingers 14 (Fig. 5 B) eintritt und dabei die Backen des Fingers 14 spreizt. Der Finger 14 geht dann zurück, seine Backen sehliessen sich (Stellung C, Fig. 4 und 5), und der zweite Faden 56, den das Zuführungsröhrchen- liefert, kommt vor die Ausrundung 77 des Fingers 14 zu liegen. Dieser geht dann hoch, nimmt den Faden 56 mit und tritt zwischen die Backen des Gegenfingers 7. 3 (Stellung D.
Fig. 4 und 5). Auch bei dieser Sehleifenbildung wird der Faden 56 in der gekrümmten Ausnehmung 67 des Kammzahnes 62 gehalten. Der Finger 13 geht dann zurück (Stellung E, Fig. 4 und 5) und lässt
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Fig. 10), dessen Zulührungsröhrchen nicht dargestellt ist, und tritt zwischen die Backen des Fingers 14 (Stellung G, Fig. 4 und 5), wodurch die aus dem Faden 50 a gebildete Schleife zwischen die Backen des Fingers 14 gebracht wird. Wenn der Finger 14 zurückgezogen wird (Stellung H, Fig. 4 und 5), bleibt die von ihm aus dem Faden 56 gebildete Schleife auf den Backen des Fingers 13 und über der von diesem Finger gebildeten Schleife des Fadens 50 a hängen.
Aus der Stellung H, Fig. 5, ist ersichtlich, dass die aus den Fäden 50 und 56 gebildeten Schleifen zu einer Masche verhängt sind. Sodann ist ein andrer Faden 56, nämlich der Faden 56 a, bereit, vom Finger 14 mitgenommen zu werden (Stellung 1, Fig. 5).
Während der beschriebenen Schleifenbildung und Maschenverhängung werden Kettenfäden 65 von den Spulen 66 durch die Kammzähne 62 hindurchgezogen. Da die Finger die Schleifenbildung abwechselnd auf der einen und auf der Seite der Kettenfäden vornehmen, so werden die Kettenfäden in die Ware eingebunden (Fig. 9).
In Fig. 11 ist die Warenbildung erläutert. Die wandernden Zuführungsröhrchen oJ, a geben, wie beschrieben, die Fäden an die Finger 13, 14 ab. Diese bilden daraus die Schleifen. Die Schleifenbildung erfolgt auf einer Strecke gleich vier Maschenbreiten. Dann erst werden die Schleifen ineinandergehängt.
Die fertige Strickware (Fig. 9) ist schlauchförmig und wird flach zwischen den Abzugswalzen. 38 nach unten gezogen.
Vor Inbetriebsetzung der Maschine ist es notwendig, zunächst einen batz von Maschen dadurch zu bilden, dass ein Faden 79 in Form von Schlingen durch Ösen 80 eines in den Schlitz 4 einführbaren Ringes 81 mit der Hand von aussen nach innen hindurchgezogen wird, wodurch vom Ring 81 ein Kranz Schlingen innen absteht. Diese Schlingen des Fadens 79 werden auf die Finger 1.'3, 14 aufgehängt und erhalten den Ring 81 in einer freihängenden Lage. Abwechselnd an der Aussenseite und an der Innenseite des Ringes 81 sind nach oben gerichtete Stäbe 83 befestigt, die durch den Schlitz 4 bis zu den Kammzähnen 62 ragen und am oberen Ende Ösen zur Aufnahme der Fäden 50 und 56 besitzen (Fig. 13 und 14), die aus den Zuführungsröhrchen 53, 58 den Stäben 83 zugeführt werden.
Durch diese Stäbe 83 werden die Fäden 60 und 66 unter den seitlichen Ausnehmungen 67 der Zähne 62 (Fig. 13) quer zu den Schlingen des Fadens 79 derart gehalten, dass sie die Bewegungsbahn der Finger J,. M kreuzen und von diesen erfasst werden können. Wenn im weiteren Fortgang der Maschenbildung die Finger 1.'3, 14 den ersten Faden 50 beim Abwärtsgang freigeben, zieht der Ring 81 die erste Schlingenreihe durch sein Gewicht abwärts. In dem Ring 81 sind Löcher 84 vorgesehen, durch die die Kettenfäden 65 hindurchgezogen werden, so dass sie bei dem Ineinanderhängen der Schleifen miteingebunden werden, wobei das Gewicht des Ringes 81 die erforderliche Spannung erzeugt.
Sobald mit Hilfe dieses Ringes 81 eine genügende Menge der Strickware gebildet ist, kann der Ring entfernt und die Strickware zwischen die Walzen. 38 eingeführt werden.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Strickmaschine, bei der zur Schleifen- und Maschenbildung Finger dienen, die in zwei konzen- trischen Ringreihen angeordnet sind und aus dem zugeführten Faden zunächst fortlaufend Schleifen bilden und dann die Schleifen durch aus andern Schleifen vorher gebildete Maschen hindurchstecken, dadurch gekennzeichnet, dass jeder Reihe von Fingern (12, 1.'3) eine konzentrische Reihe von Fadenführern ('M, J) zugeordnet ist, die Fadenführerreihen je von einem um den Mittelpunkt der Fadenführerreihe drehbaren Glied (18, 19) getragen werden und dieses Glied die Finger in deren Längsrichtung hin und her verschiebt.