DE2944C - Häkelmaschine - Google Patents

Häkelmaschine

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DE2944C
DE2944C DENDAT2944D DE2944DA DE2944C DE 2944 C DE2944 C DE 2944C DE NDAT2944 D DENDAT2944 D DE NDAT2944D DE 2944D A DE2944D A DE 2944DA DE 2944 C DE2944 C DE 2944C
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DE
Germany
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loop
spiral
crochet
loops
needle
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DENDAT2944D
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English (en)
Original Assignee
JOH. SCHMITT in Coblenz
Publication of DE2944C publication Critical patent/DE2944C/de
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B39/00Knitting processes, apparatus or machines not otherwise provided for
    • D04B39/02Knitting processes, apparatus or machines not otherwise provided for with work carrier in screw form

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Decoration Of Textiles (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

187S.
Klosse 25.
JOHANN SCHMITT in COBLENZ. Häkelmaschine.
Patcntirt im Deutschen Reiche vom 27. Januar 1878 ab.
Diese neue Häkelmaschine dient zur Erzeugung derjenigen Art weiblicher Handarbeiten, welche als »neuer Stich« oder »tunesicher Häkelstichs bezeichnet wird und zu dessen Herstellung man sich der Häkelnadel zu bedienen pflegt,
Das Muster ist, obwohl überall bekannt, in Fig. 3 der Zeichnung vergröfsert dargestellt. Man verfolge dort unten rechts anfangend, den Faden nach links, Schleife neben Schleife bildend; dann wieder nach rechts, Schleife in Schleife kettenartig bildend; dann wieder nach links die ersten Schleifen bildend, welche in der vorletzten SchleifenreiheihrenZusammenhangerhaltenu. s. w. Die kettenförmigen Schleifen haben ihre Verbindung mit den Schleifen der anderen Form auf der Rückseite des Musters; sie ist an fünf Stellen mit 0 bezeichnet.
Wenn man aus einer auf die bekannte Weise angefangenen Häkelarbeit die Häkelnadeln vorsichtig herauszieht, so bleiben die einzelnen Schleifen often stellen. Nimmt man nun eine Spirale von eben so vielen oder noch mehr Windungen, als die benutzte Häkelarbeit offenstehende Maschen (Schleifen) hat, von einer der benutzten Häkelnadeln ziemlich gleichen Stärke des Drahtes, und mit einem, dem Schleifenverhältnifs entsprechenden Abstande der einzelnen Spiralwindungen voneinander (s. Fig. 3), so läfst sich diese Spirale durch fortgesetztes Dieben um ihre Axe in die offenstehenden Schleifen des gehäkelten Stoffes so hineinwinden, dafs auf je einem Spiralringe eine Hakelschleife sich befindet.
In dem Grundrifs der Maschine, Fig. 2, werden zwei solcher Spiralen A" und K.x durch je zwei Frictionsrollen G1 G1 G3 Cr4 von unten, und durch je eine Zahnrolle./ J.x von oben gehalten. Diese drei, die Spirale umschliefsenden Rollen sind auf ihren Axen e e e und H ir. dem Thcile Fx bezw. F.x gelagert. In Fig. 1, Seitenansicht, ist die rechtsstehende Spirale A"s sanimt ihrem Lagerpfosten und den drei sie umschliefscnden Rollen zu sehen. Fig, 4 zeigt fliifserdem noch, wo der Häkelstoff liegt. Das Verschieben der Spirale der Lange nach ist verhindert durch das Eingreifen der Zahne der Zahnrolle /t bezw, /„ in die entsprechend eingebohrten Löcher der Spirale, wodurch auch die Umdrehung der letzteren um ihre Axe erfolgt.
Denkt man sich jetzt eine Häkelarbeit in einer der beiden Spiralen hängend, vielleicht auch etwas beschwert·, so bewirkt ein fortgesetztes Drehen der Spirale um ihre Axe ein fortschreitendes Leiten der Häkelarbeit nach rechts oder links, je nachdem der Spirale eine Drehung nach rechts oder links gegeben wird. Es bildet also die Spirale auf diese Weise einen Transporteur für die Häkelarbeit, wie auch für jede einzelne Schleife des Musters.
Bei fortgesetzter Drehung der Spirale in derselben Richtung werden die in derselben hängenden Schleifen wieder abfallen. Das entgegengesetzte Ende der Spirale ist jedoch bei solcher Drehung in der Lage, ebenso viele Schleifen wieder aufzunehmen und weiter zu fuhren bezw. auch eine neu gebildete Schleife ebenso zu behandeln.
Dieser Spirale, deren Wirksamkeit hier beschrieben, fügt Erfinder noch vier besondere Mechanismen bei, nämlich einen Schleifenhalter α, eine Nadel zur Bildung der beschriebenen Kettenschleifen /i, einen Schldfeniiberträger b und endlich eine Nadel zur Bildung der verticalen Schleifen/j.
Das Häkeln erfolgt wie nachstehend beschrieben :
Dreht man die Kurbel des grolson Zahnrades Ilx nach rechts herum, so wird durch Eingreifen seiner Zähne in die dos kleineren Zahnrades //, die Welle C und mit ihr die vier Excenterscheiben Bx Jlx ΒΆ ./?, bewegt. Dadurch ei halten //, />, c und <l eine hin und her gehende Bewegung, c und 1/ sind Zahnstangen, mit ihren Zähnen in die der beiden Nadeln greifend, und letzteren eine hin und her gehende bogenförmige Bewegung gebend. Am vorderen Tlieile der Maschine greift das erwähnte Znhnrad //„ in das Zahnrad Zi3 und dreht die Welle // Auf dieser sind zwei Zahnrollen J\ Jx befestigt; sie bewegen die Spirale wie schon erwähnt, Excentersrheiben und Spiralen haben gleiche Uindrehungs/.ahlen.
Es sei nun auf der Spirale A', ein angefangenes Häkelmuster eingehängt, so wird beim
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Rechtsdrehen der Kurbel dieses Muster sich in der Spirale nach rechts bewegen, und entweder gleich oder doch nach mehrmaligem Herumdrehen die äufserstc Schleife sich "auf dem letzten Spiralring befinden. Es ist dies derjenige Ring, unter welchem sich die Nadel/, bewegt. Diese Nadel/, trägt in ihrem an der Spitze seitlich befindlichen Oehr den Garnfaden. Sie nimmt denselben doppelt mit, ihn dicht unter dem Spiralringe fortführend. Die auf diesem Ringe befindliche Schleife hat sich nicht so fest um den abgeflachten Theil der Spirale gelegt, dafs die Spitze der Nadel nicht durch die Schleife passiren könnte. Da sich diese Nadel in kreisförmiger Bahn bewegt, so führt sie die eine Seite der Schleife dorthin, wo selbige von der anderen Spirale, welche dieselbe Drehung wie die Spirale .Ä"| erhält, ergriffen und festgehalten wird, während die Nadel mit dem (Ihrigen Theile des Fadens wieder aus der Schleife hinaus zurücktritt, und die letztere selbst von der Spirale Ä\ abfällt, um der nächstfolgenden auf demselben Ringe Raum zu verschaffen. Bei Fortsetzung dieses Verfahrens wird zuletzt die Spirale A* leer, und das gehäkelte Muster hangt mit einer Reihe eben neu gebildeter Schleifen in der Spirale Ä'a. Dieses Maschenbilden zeigt Fig. 5. An der Seite der beiden Nadeln sind feine Einschnitte bis zum Oehr derselben angebracht. Man zieht nun den Faden durch den Einschnitt aus dem Oehr der Nadel/ und hängt ihn ins Oehr der Nadel / ein.
Nun dreht man die Kurbel in entgegengesetzter Richtung um. Die Folge ist, dafs auch die beiden Spiralen und die Excenterscheiben sich links herumdrehen. Die Häkelarbeit wird dabei wieder zurück, d. i. von rechts nach links geführt. Ks würden nun bei fortgesetztem Drehen alle Schleifen an demjenigen Ende der Spirale, welches mit der Nadel/ in Berührung kommt, von der Spirale abfallen. Sie sollen aber in die andere Spirale Ä", geführt werden. Dieses geschieht, indem der Schleifeniiberführer b so unter diesen letzten Spiralenring in die dort befindliche Schleife eintritt, wie vorhin unter dem letzten Ringe der anderen Spirale die Nadel / hineintrat (s. Fig. 7a und Fig. 7b). Durch die Verbreiterung des Schleifenüberfiihrers b wird die Schleife so ausgedehnt und so gehalten, dafs sie von dem ersten Ringe der Spirale Ä\ leicht aufgefangen und weiter geführt wird, indem dieser Ring in die schlitzförmige Oeffhung des Schleifenhalters hineingeht, die Schleife hält und der Ueberiührer aus der Schleife zurücktritt. Es werden also nun bei fortgesetztem Umdrehen alle Schleifen wieder, ohne dafs neue Schleifen gebildet werden in die Spirale K1 zurücktreten.
Nun hat aber die Maschine auch die quer laufende, kettenähnliche Schleife, wie sie das Muster in Fig. 3 zeigr, herzustellen, und dies geschieht wie folgt:
Der zweite Ring der Spirale A\ ist von dem ersten Ringe derselben ziemlich weit abgespreizt. Unter diesem zweiten Ringe her und durch die auf demselben befindliche Schleife geht die Nadel /, gerade so, wie vorhin bei der anderen Nadel / erklärt wurde, einen Faden zur Bildung einer Schleife mitnehmend. Ihr Oehr ist aber von oben nach unten gestreckt. So wie diese Nadel durch Vorwärtsgehen die Schleife gebildet hat, wie Fig 8 zeigt, tritt der Schleifenhalter a, durch seine Excenterscheibe bewegt, nach vorn unter der Nadel her zwischen letztere und ihre Schleife, wie im Grundriß Fig. 2. Nun gehen Nadel und Schleifenhalter zurück, letzterer die auf ihn gelassene Schleife festhaltend, erstere gänzlich aus der Schleife des zweiten Spiralringes hinaustretend. Beim noch weiteren Zurückgehen des Schleifenhalters verhindert eine kleine Verstärkung nahe an der Spitze das Abfallen der Schleife; der Schleifenhalter wird jedoch durch die Führung seiner Nuth in dem festsitzenden Stift bei «, und αΛ etwas gedreht, was durch den Ring a%> an welchen die Excenterrolle befestigt ist, ermöglicht wird. Er hebt sich auch infolge seiner excentrischen Spitze etwas, die Spirale ist an der Stelle ebenfalls etwas verjüngt, und so hält er die Schleife in einer solchen Lage, dafs die Nadel beim Wiedervorwärtsgehen zuerst durch diese Schleife und dann erst durch die auf dem zweiten Spiralringe sich befindliche fernere Schleife eine neue Schleife durchführen kann. Es wendet sich der Schleifenführer aber noch mehr, wodurch seine Verstärkung weiter nach innen zu stehen kommt, die Masche also abfällen läfst. Während dessen hat sich aber auch die Spirale um fast eine ganze Tour gedreht. Sie hat deshalb diejenige Masche (Schleife), durch welche jene, die auf dem Schleifenhalter sitzt, geführt ist, vom zweiten Ringe auf den dritten der Spirale geführt, weshalb die auf dem Schleifenhalter sitzende Schleife ihren Weg nach dem dritten Spiralringe bin nimmt, also zur Nadel / beinahe quer zu stehen kommt, wodurch ihr Durchpassiren ermöglicht wird. Es wiederholt sich dieses Schleifenübertragen und Schleifenbilden bei jeder Umdrehung der Spirale, bis alle Schleifen sich in Kx befinden. In Fig. 6 ist diese Schleifenbildung noch besonders dargestellt. Links hat der Schleifenhalter α die Schleife gefafst, rechts hat er sie zurückgezogen, doch ist seine eigentliche Lage gegen eine tiefere vertauscht, der deutlicheren Darstellung wegen. Die Nadel / hat ihren Weg durch die Masche, welche a unter ihr aufgesperrt hält, und demnächst durch die Schleife zu nehmen, welche zwischen a rechts und / links liegt.
Nachdem so die gehäkelten Maschen in die Spirale links vollständig eingeführt und auf diesem Wege Schleife in Schleife gebildet wurde, kehrt man, wie schon beschrieben, die Bewegung um und bildet darauf Schleife neben Schleife.
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Claims (1)

1Ά τκν'γ- Λ
' ρ. υ t: U κ:
Die Construction einer Hiikelmaschine, wie durch Zeichnung und Reschreibung dargestellt.
1 )ie Anwendung der Spirale als Transporteur liir Häkelarbeit, wie auch als !Hilfsmittel /um Hilden der Häkelschleifen.
Die Anwendung von Nadeln mit dem Oehr an der Spitze zum Herstellen von Häkelarbeit auf Maschinen.
4. Die Anwendung des beschriebenen Schleifenüberführers und die Haltung der Spiralen durch die Rollen.
5. Die Anwendung eines Schleifenhalter«-: überhaupt.
6. Das beschriebene, besondere und neue Verfahren, diejenige Schleife in der Häkelarbeit zu bilden, welche eine seitlich sich hinziehende Kettenart darstellt, und deren Schleifen von der Reihe der anderen Schleifen umschlossen sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1065088B (de) * 1956-08-29 1959-09-10 Heybroek Zelander N V Kronenkoerper fuer Pendelleuchten
DE1105057B (de) * 1959-12-16 1961-04-20 Erich Born Beleuchtungskoerper Wohnraumleuchte
DE1117751B (de) * 1960-05-27 1961-11-23 Hanns Willeke Kronenleuchte aus Kunststoff
DE1130520B (de) * 1959-11-06 1962-05-30 Egon Westermann Leuchte mit an einem Leuchtenkoerper befestigten Armen
US3750427A (en) * 1969-11-12 1973-08-07 L Gilchrist Knitting method

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