DE204663C - - Google Patents

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DE204663C
DE204663C DENDAT204663D DE204663DA DE204663C DE 204663 C DE204663 C DE 204663C DE NDAT204663 D DENDAT204663 D DE NDAT204663D DE 204663D A DE204663D A DE 204663DA DE 204663 C DE204663 C DE 204663C
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DE
Germany
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mesh
bending
wire
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braid
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DENDAT204663D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21FWORKING OR PROCESSING OF METAL WIRE
    • B21F27/00Making wire network, i.e. wire nets
    • B21F27/12Making special types or portions of network by methods or means specially adapted therefor
    • B21F27/14Specially bending or deforming free wire ends

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braiding, Manufacturing Of Bobbin-Net Or Lace, And Manufacturing Of Nets By Knotting (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 204663 KLASSE 7d. GRUPPE
in DUISBURG-RUHRORT.
Biege- und Windekanten versehenen Werkzeuges.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 1. Juli 1905 ab.
Bei der Herstellung von Drahtgeflecht aus ineinandergeschraubten Drahtwindungen ist vorgeschlagen, die freien Enden der Windungen an den Seitenrändern des Geflechtes dadurch zu Ösen umzubiegen, daß man ein schraubenförmig in der Ebene des Geflechtes bewegtes Biegewerkzeug verwendet, dessen Zähne die Enden erfassen und mit den benachbarten Teilen des Geflechtes zu ösen um- bilden sollten. Da hierbei aber das' Geflecht durch Dornräder geführt wird, so. kann das Biegewerkzeug nur bis gegen die Seitenflächen der Räder bewegt werden, so daß nur ein Anbiegen, nicht aber ein vollständiges Umbiegen der Enden zu mehr oder minder geschlossenen Ösen erreicht werden kann.· Um ein Aufhaken der benachbarten Windungen des Geflechtes zu vermeiden, ist aber unbedingt nötig, die Enden mehr oder minder vollkommen zu geschlossenen ösen umzubiegen.
Bei der vorliegenden Vorrichtung wird ein solches Umbiegen der Drahtwindungen zu Ösen dadurch erreicht, daß unter Benutzung des Biegewerkzeuges die Führungsflächen für das Drahtgeflecht vom Dorn getrennt werden, der Dorn nach dem Vorrücken des Geflechtes in die Randmasche eingeführt und nach dem Umbiegen der Drahtenden wieder zurückbewegt wird, so daß das Drahtgeflecht weiter vor-
rücken kann. ·
Die Vorrichtung kann entweder an einer Maschine zur selbsttätigen Herstellung von Drahtgeflecht angebracht oder auch als selbständige Maschine ausgeführt werden. Auf den Zeichnungen sind unter Fortlassung der Getriebe und Gestelle die Werkzeuge in den verschiedenen Arbeitsstellungen schematisch veranschaulicht. Fig. 1 und 2 zeigen die Stellung der Teile vor Beginn des Umbiegens in Ansicht und Grundriß. Das Drahtgeflecht a wird zwischen zwei senkrechten Führungsflächen b so geführt, daß der wagerecht im Sinne des Pfeiles 1 bewegliche Dorn -p in die Randmasche des Geflechtes eintreten kann. Bei der gewählten Ausführungsform nimmt die auf dem Dornträger befestigte Führung h des Biegewerkzeuges d an dieser Verschiebung teil, es könnte diese Führung aber auch fest in der senkrechten Ebene des Geflechtes a angeordnet sein.
Fig. 3 und 4 zeigen die Arbeitsstellung des Domes p, gleichzeitig auch den Beginn der Arbeitsbewegung des Biegewerkzeuges d im Sinne des Pfeiles 2. Wie die Fig. 7 und 8 erkennen lassen, ist der Dorn f mit zwei Nuten r versehen, in die sich die Windungen des Drahtgeflechtes hineinlegen können; zweckmäßig wird der Dorn kleiner gehalten als die Masche, so daß man ihn für Drahtgeflechte verschiedener Maschengröße, verwenden kann. Das Biegewerkzeug d (Fig. 9 und 10) erhält zweckmäßig zwei schräge, etwa um 450 ge- , neigte Flächen e und zwei Biegekanten e1, die, wie Fig. 10 erkennen läßt, sich nicht
diametral gegenüberstehen, sondern etwa um die Drahtdicke des Geflechtes versetzt sind, so daß die Drahtenden c einerseits gut an die Kanten e1, anderseits auf der! schrägen Flächen sich anlegen. Außerdem besitzt das Biegewerkzeug noch eine mittlere Vertiefung/, in die die fertiggebogene öse (Fig. 5 und 6) eintreten kann. Diese Vertiefung hat einen solchen Durchmesser, daß die kreisförmige Biegekante die Drahtschenkel in der Nähe der Knoten faßt. Die Windekanten e1 stehen etwas hinter der Biegekante zurück, so daß die Drahtschenkel während des Umbiegens zwar sicher gefaßt werden, aber die Windekanten den Vorschub des Werkzeuges d nicht hindern. Bei der Verschiebung des Biegewerkzeuges d im Sinne des Pfeiles 2 (Fig. 3 und 5) bewirkt der in die Schraubennut i tretende Führungsstift i1 eine Drehung des Werkzeuges d, so daß in der aus Fig. 5 ersichtlichen Weise die Drahtenden c gegen die benachbarte, vom Dorn ft gehaltene Masche des Geflechtes gebogen werden.
Nach Bildung der ösen geht erst das Biegewerkzeug d im Sinne des Pfeiles 3 und dann der Dorn ft im Sinne des Pfeiles 4 zurück, so daß das Geflecht α im Sinne des Pfeiles 5 in der Führung b um eine Maschenteilung weiterrücken kann.
Die Führungsflächen b können mit Aussparungen versehen oder auch so weit vom Dorn ft abgerückt sein, daß dieser' an der Kante der Führungen vorbeibewegt werden kann.

Claims (1)

  1. Pate nt-An SPRU cn:
    Vorrichtung zum Umbiegen der freien Enden eines aus Drahtschrauben zusammengesetzten Drahtgeflechtes zu Ösen unter Benutzung eines mit Biege-, und Windekanten versehenen Werkzeuges, das bei seiner Verschiebung in Richtung der Geflechtsebene gleichzeitig gedreht wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Drahtgeflecht zwischen zwei festen Flächen (V) gehalten und beim Umbiegen der Drahtenden ein Dorn (ft) in eine Randmasche quer zur Ebene des Geflechtes eingeführt wird.
    ■ Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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DE (1) DE204663C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1140126B (de) * 1960-08-27 1962-11-22 Konstruktionsbuero Fuer Schwer Drillkopf zum Abscheren und Verdrillen von Drahtenden

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1140126B (de) * 1960-08-27 1962-11-22 Konstruktionsbuero Fuer Schwer Drillkopf zum Abscheren und Verdrillen von Drahtenden

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