DE105C - Selbstthätige Fadenführung an Spulapparaten für Nähmaschinen mit Schiffchen - Google Patents

Selbstthätige Fadenführung an Spulapparaten für Nähmaschinen mit Schiffchen

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DE105C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B59/00Applications of bobbin-winding or -changing devices; Indicating or control devices associated therewith

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)

Description

1877.
Klasse 52.
MAX GRITZNER in DURLACH. Selbstthätige Fadenführung an Spulapparaten für Nähmaschinen mit Schifchen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 24. Juli 1877 ab.
Diese Erfindung bezweckt, die Arbeit des Aufwickeins von Fäden auf die Spülchen der Schiffe für Nähmaschinen vermittels mechanischer Vorrichtung in rascherer und regelmäfsigerer Weise zu besorgen, als dies bisher ohne eine solche Hülfsvorrichtung, durch die den Faden hin- und herführende menschliche Hand geschehen konnte.
Die Erfindung besteht in der Hin- und Herfuhrung des Fadens vermittels einer abwechselnd nach vor- und rückwärts sich drehenden Schraube (oder als deren Aequivalent einer über eine Axe gewundenen Spiralfeder) oder aber vermittels zweier, in entgegengesetzten Richtungen sich drehender Schrauben (oder auch über eine Axe gewundener Spiralfedern) — in Verbindung mit einem sich drehenden Schiffspülehen.
Fig. ι (nebst Querschnitten Fig. 2, 3 und 4) zeigt eine der Formen dieser Erfindung. Die Spule α liegt mit ihren Spitzen freispielend rechts in der Centrumvertiefung des Axenkopfes b, welcher mit einem, in die durchlöcherte Spulenscheibe c reichenden, Mitnehmerstifte ^versehen ist, und links in der Centrumvertiefung des Gleitstiftes e, welcher nach links (behufs Einfügung der Spule) gegen den Druck der Spiralfeder f zurückgeschoben werden, dagegen nach rechts nicht weiter heraustreten kann, als dies die stellbare Mutter g erlaubt. Auf der Axe des Kopfes b sitzt ein Zahnrädchen h im Eingriffe mit einem Zahnrädchen gleicher Gröfse i auf Axe j, auf welcher letzteren das mit einem Kautschukringe umfafste Rädchen k befestigt ist. Durch Befestigung des ganzen Apparates an einer Nähmaschine derart, dafs der Umfang des Rädchens k in Berührung mit dem Umfange des Nähmaschinenschwungrades gebracht wird, wird der Apparat in Bewegung gesetzt. Auf der Axe/ befindet sich ein zweites Zahnrädchen / gleicher Gröfse, wie Zahnrädchen i (und h). Die mit einem Schraubengewinde versehene Axe m ist an dem rechten Ende mit einem Sattel ο versehen, auf welchem dem Zahnrade η rechts und links zu gleiten gestattet ist, während dieses Zahnrad η (vermöge seines abwechselnden Eingreifens in die Zahnrädchen h und Γ) die Schraubenaxe m abwechselnd nach vor- oder rückwärts in drehender Bewegung erhält. Diese Verschiebung nach rechts und links (behufs abwechselnden Eingriffes in die, in entgegengesetzter Drehung befindlichen Zahnrädchen h und I) geschieht durch eine das Zahnrad η seitlich führende Gabel/, welche auf der Schiebaxe q befestigt ist. Diese Schiebaxe ist in ihrer Bewegung nach rechts durch den Kopf r so begrenzt, dafs das Zahnrad η in Eingriff mit Zahnrädchen / sei, und ist in ihrer Bewegung nach links durch die an den Apparatrahmen anstofsende Gabel// begrenzt, dafs das Zahnrad η in Eingriff mit der über das Zahnrädchen / herausragenden Hälfte des Zahnrädchens h sei. Durch Verschiebung des Zahnrades η wird somit die in festen Lagern sich befindende Schraubenaxe m abwechselnd nach vor- und rückwärts gedreht werden. Von der Schiebaxe q ragen nach vorwärts,zwei durch Stellschrauben ί regulirbare Stifte t. Unter der Schiebaxe q befinden sich auf einer festen Stange zwei ebenfalls durch Stellschrauben w regulirbare Stifte v. Auf die Schiebaxe q übt eine mittels des Schraubenkopfes χ befestigte flache Feder y einen leichten Druck, um das Selbstverschieben der Axe q infolge zufälliger Erschütterungen zu verhindern. Auf der Schraubenaxe m bewegt sich eine Mutter ζ nach rechts oder links, je nach der Drehung der Schraubenaxe, und es wird die Mutter durch die Führungsstange G verhindert, sich zu drehen. Die Mutter ζ trägt eine Oese H, vermittels welcher der von einer grofsen Fadenspule kommende und in diese Oese eingehängte Faden dem Spülchen α zu-, und während des Aufspul ens rechts und links hin- und hergeführt wird. Das Verhältnifs der Zahnrädchen h, I und des Zahnrades n, sowie die Steigung der Schraube in sind derart, dafs während einer Umdrehung der Spule α die Oese H um die Dicke eines Fadens No. 30 (englische Nummerirung) sich seitwärts bewegt. Es ist diese Nummer der Dicke gewählt, weil Versuche ergaben, dafs sich bei dieser Entfernung selbst die feinsten Fadennummern (z. B. bis zu No. 200) noch leidlich nahe genug an einander legen. An der Mutter ζ ist das obere Ende einer Feder / befestigt, deren unteres Ende frei ist und zwischen den Stiften 11 und ν ν spielt. In der in Fig. 1 dargestellten Position der Feder / liegt dieselbe (bereits gebogen) an dem Stifte v, der sich links befindet, an, und wird, wenn die Oese H, am linken Ende des zur Fadenaufnahme bestimmten Spulenkörpers α angelangt ist, von dem Stifte ν abgleiten und gegen den Stift (den linken) t

Claims (1)

  1. schlagen und dadurch die Schiebaxe q und mit ihr die Gabel p und das Zahnrad η nach links verschieben, und das letztere in Eingriff mit Zahnrädchen h bringen, wodurch die Bewegung der Schraubenaxe m umgekehrt und die Mutter ζ nach rechts in Bewegung gesetzt wird, bis die Feder / über die Stifte ν und υ (rechts) gleitend zur Zeit, wo die Oese H (am linken Ende des Fadenspulkörpers angelangt) gegen den Stift t (den links befindlichen) schlagen und dadurch abermalige Umkehrung der Schraubenaxendrehung und infolge dessen Rückkehr der Mutter und Oese nach links verursachen wird, und so fort. Durch entsprechende Verstellung der linken Stifte t und ν und der Stellmutter g kann, wie ersichtlich, der Apparat für Spülchen von gröfserer oder geringerer Länge, also für Nähmaschinen aller Systeme verwendbar gemacht werden.
    In Fig. 5 ist der Apparat mit Hinweglassung der Oesenmutter und der das selbstthätige Umkehren der Bewegung bewirkenden Theile dargestellt. Der Faden wird behufs Zuführung zum Spülchen direct um die Schraube m gelegt und, wenn derselbe je am betreffenden Spülchenende angelangt ist, wird die Bewegung vermittels Verschiebung der Schiebaxe q durch die Hand umgekehrt.
    In Fig. 6 ist der den Faden führende Theil der Schraubenaxe durch eine glatte Axe ersetzt, über welche eine hinlänglich starke Spiralfeder J-gewunden ist, welche letztere durch eine Mutter K enger oder weiter gestellt werden kann. Statt der Mutter ζ ist hier eine stumpfe Schneide L verwendet, welche zwischen der Spirale an der glatten Axe anliegend, von der mit der Schraubenaxe sich drehenden Spirale ebenso nach rechts und links bewegt wird, wie in Fig. ι die Mutter z. Durch diese Aenderung ist der Apparat (vermittels Regulirung der Mutter K) für alle Fadendicken genau regulirbar.
    In Fig. 7 sind mit der Spule α zwei stets in entgegengesetzter Richtung drehende Schraubenaxen#z' und τ»2 dargestellt, an welche der (sei es durch die Hand oder durch einen selbstthätigen Umkehrapparat) Faden abwechselnd in den Stellungen M1 und M% angelegt wird.
    In Fig. 8 ist zwischen den zwei entgegengesetzt drehenden Schraubenaxen m1 und m2 ein die FadenöseZTtragendes, auf Stange O gleitendes und um diese sich drehendes Stück JSF gezeigt, das sich mit halben Muttergewinden einmal links und dann rechts an die betreffende Schraubenaxe anlegt.
    Die Schrauben aller Apparate können durch regulirbare Spiralen ersetzt werden.
    In Fig. ι ist eine Schraube P gezeigt, welche der beabsichtigten Dicke des Fadenspulkörpers auf Spule «entsprechend höher oder niederer geschraubt werden kann. Sobald der sich allmälig aufwickelnde Fadenspulkörper die richtige Dicke erreicht hat, beginnt er an der Oberfläche des Schraubenkopfes P zu tangiren, und der Apparat kommt durch diese Bremsung zum Stillstande, da das Maschinenschwungrad das Apparattriebrad k hinlänglich abschieben wird, um demselhen keine Bewegung mehr mitzutheilen.
    Patent-Anspruch : Ein, für Schiffspülehen verschiedener Längen einstellbarer Apparat zum Fadenspulen für Nähmaschinenschiffe, vermittels abwechselnd nach rechts und links wirkender Schrauberilinienführung des Fadens, geschehe dies durch eine Schraubenlinie oder durch zwei in entgegengesetztem Sinne wirkende Schraubenlinien, und sei die Schraubenlinie eine starre oder eine für die verschiedenen Fädendicken regulirbare, und zwar, ob die- Umkehr-Bewegung der Fadenführung durch die Hand oder auf selbstthätigem Wege geschehe.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DE105DA 1877-07-23 1877-07-23 Selbstthätige Fadenführung an Spulapparaten für Nähmaschinen mit Schiffchen Expired - Lifetime DE105C (de)

Applications Claiming Priority (1)

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DE105T 1877-07-23

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DE105DA Expired - Lifetime DE105C (de) 1877-07-23 1877-07-23 Selbstthätige Fadenführung an Spulapparaten für Nähmaschinen mit Schiffchen

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DE (1) DE105C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1124434B (de) * 1957-11-25 1962-02-22 Bruno Hampe Dr Ing Gegendruckstauklappe

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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