DE288596C - - Google Patents
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- DE288596C DE288596C DENDAT288596D DE288596DA DE288596C DE 288596 C DE288596 C DE 288596C DE NDAT288596 D DENDAT288596 D DE NDAT288596D DE 288596D A DE288596D A DE 288596DA DE 288596 C DE288596 C DE 288596C
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- teeth
- wheel
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Links
- 230000000295 complement effect Effects 0.000 claims description 3
- 238000005452 bending Methods 0.000 description 1
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16H—GEARING
- F16H27/00—Step-by-step mechanisms without freewheel members, e.g. Geneva drives
- F16H27/02—Step-by-step mechanisms without freewheel members, e.g. Geneva drives with at least one reciprocating or oscillating transmission member
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Transmission Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand des Hauptpatentes bildet eine wechselseitig wirkende Sperrklinkeneinrichtung,
welche zum Anhalten eines beweglichen, eine hin und her gehende oder eine schwingende
Bewegung ausführenden Gliedes in zwei verschiedenen Lagen seiner Bewegung längs eines
festen Teiles dient, gegenüber welchem das bewegliche Glied abnehmbar oder nicht abnehmbar
angeordnet sein kann. :
Die Sperrklinkeneinrichtung besteht dabei aus zwei gleichachsig miteinander verbundenen
Sperrädern 5, 6, von. denen das eine (Hauptrad 5) eine gerade Zahl von Zähnen besitzt, das zweite (Nebenrad 6) die Hälfte der
Zähnezahl des ersteren aufweist, während diese Radverbindung drehbar in einem der Glieder (1)
angeordnet ist und mit drei am anderen Teil (2) jeweils vorgesehenen festen Anschlägen 8, 9, 10 zusammen arbeitet.. Von diesen
letzteren kommt der eine (Hauptanschlag 8) bei der Bewegung des beweglichen Gliedes 1
mit den Zähnen des Hauptrades 5 in Eingriff
■ und verdreht dasselbe um etwas weniger als eine Zahnteilung, während die beiden anderen
Anschläge (Nebenanschläge 9 und 10) nacheinander mit den Zähnen des zweiten Rades bzw.
Nebenrades 6 in Eingriff kommen und gleichzeitig die Hemmung des beweglichen Gliedes
und eine Ergänzungsdrehung der Haupt-und Nebenradvcrbindung hervorrufen. Die vorhergegangene
Drehung wird somit zu einem
Winkelbetrag ergänzt, welcher dem Abstand
zweier Zähne des Hauptrades 5 entspricht.
Gegenstand vorliegenden Zusatzpatentes bildet eine Verbesserung der Sperrklinkeneinrichtung
des Hauptpatentes, und zwar dadurch, daß dem Hauptrad 5 und dem Nebenrad 6
die gleiche Zahl von Zähnen gegeben wird,
diese aber in zwei verschiedenen parallelen Ebenen angeordnet und die beider Räder miteinander
derart vereinigt bzw. gelagert | sind, daß die Zähne des Hauptrades sich zwischen
je zwei Zähnen des Nebenrades befinden.! Der Hauptanschlag 8 ist dabei so geformt, daß er ,
beim Hingang des beweglichen Gliedes 1 abwechselnd · mit den Zähnen des Hauptrades 5
und des Nebenrades 6 in Eingriff kommt, um die Radverbindung etwas weniger als die
Hälfte der Zahn teilung des Hauptrades zu verdrehen. Die Nebenanschläge 9 und ίο dagegen
kommen nacheinander mit den Zahnen des Nebenrades 6 in Eingriff und rufen gleichzeitig
die Hemmung des beweglichen Gliedes 1 und eine Ergänzungsdrehung der Radvjsrbindung
hervor, so daß die vorhergegangene Drehung der Sperrkllnkenradverbindung^ .zu
einem Winkelbetrag ergänzt wird, welcher dem halben Abstand zweier Zähne des Hauptrades 5
entspricht. '■■..'· {
Mit anderen Worten, die vereinfachte Bauart
; der Sperrklinkeneinrichtung gemäß· 'vorliegendem
Zusatzpatent wird dadurch erreicht, daß man die Zähnezahl des Hauptrades auf
die Hälfte verringert und zu dem Zweck,' trotz dieser Verringerung die absatzweise Drehung
der Radverbindung 5, 6 bei dem Hingang des
beweglichen Gliedes ι zu erzielen, die Zähne des Nebenrades 6 zwischen den Lücken der
Zähne des Hauptrades anordnet und gleichzeitig djäm Hauptanschlag 8 eine solche Form
gibt, ι daß er abwechselnd sowohl mit den
Zähnen ;des Hauptrades als auch mit jenen
des Neb|enrades zusammen arbeiten kann.
Bei dem in der Zeichnung dargestellten Beispiel ist; entsprechend dem Hauptpatent mit ι
ίο das bewegliche Glied und mit 2 das feste
. Glied bezeichnet, welch ersteres sich in den Führungen 3, 4 verschiebt und "mit einem
Schraubjenbolzen 7 versehen ist, auf dem die
Räder 5, 6 zusammen drehbar angeordnet sind.
Der Hiiigang des beweglichen Gliedes 1 wird
durch den Anschlag 1" begrenzt, indem sich derselbe: gegen die Führung 4 legt, während
'der Rückgang durch die Nebenanschläge 9, 10,
, die fest, mit dem festen Glied verbunden sind, mit welch ersteren die Zähne des Nebenrades 6
in Eingriff kommen, begrenzt wird.
Das Nebenrad 6 besitzt im vorliegenden Fall drei zahnartige Vorsprünge, ebenso das
Hauptrad 5, dessen Zahnvorsprünge gegebenenfalls
durch Abkröpfung in die Ebene der Zahnvorsprünge des Rades 6 gebracht sind,
so daß jeder Zahn vorsprang des Hauptrades 5 sich zwischen zwei Zahnvorsprüngen des Neben-;
rades 6 befindet.
Andererseits arbeitet der Hauptanschlag 8,
welcher bei dem Hauptpatent so geformt war, daß er nur mit den Zähnen des Hauptrades 5
in Eingriff kam, nunmehr in der jetzigen Form, bei der Hin bewegung des Gliedes 1 sowohl
mit den Zahnvorsprüngen des Hauptrades 5 als auch mit denen des Nebenrades 6 zusammen/welch
letztere genau die Arbeit der in dem Hauptrad 5 ausgelassenen Zähne vollführen.
Die Wirkungsweise der vereinfachten Sperr- · klinkeneinrichtung ist daher folgende:
Nimmt man. an, daß die Vorrichtung die aus der Zeichnung ersichtliche Lage einnimmt,
so wird, wenn man das bewegliche Glied 1 in der Richtung des voll ausgezogenen Pfeiles
verschiebt, bis der Anschlag 1" gegen die Führung 4 stößt, ein Zahn des Hauptrades 5
mit dem Hauptanschlag 8 in Eingriff gelangen, wodurch die Drehung der ganzen Sperrklinkenradverbindung
5, 6 hervorgerufen wird.
Die Lage der Anschläge 1" und 8, ebenso die
Länge der Zähne des Rades 5, ist derart gewählt, daß die Drehung der gesamten Radverbindung
etwas unterhalb des halben Winkelabstandes zwischen zwei Zähnen des Hauptrades 5 verbleibt. Ist diese Drehung ausgeführt,
so zieht man das bewegliche Glied 1 in Richtung des mit gestrichelten Linien angegebenen
Pfeiles zurück, bis es die äußerste Lage einnimmt, die dadurch begrenzt wird, daß statt des Zahnes des Nebenrades 6, weleher
sich in der gezeichneten Stellung der Einrichtung gegen den Anschlag 10 legt, nunmehr
aber diesen frei passieren kann, die übrigen Zähne des Nebenrades 6 auf die Anschläge 9
und 10 auf treffen und so gleichzeitig die Drehung der gesamten Sperr klinkenrad verbindung
vollenden, bis der dem halben Abstand zwischen zwei Zähnen des Hauptrades 5 entsprechende
Winkelbetrag erreicht ist.
Verschiebt man das bewegliche Glied 1 von neuem, so wird der Zahn des Nebenrades 6,
welcher zuletzt sich gegen den Anschlag 10 gelegt hat, auf den Hauptanschlag 8 auftreffen
und eine Drehung der Rad verbindung hervorrufen, die etwas weniger als den halben Winkelbetrag
zwischen zwei Zähnen des Hauptrades ausmacht. Zieht man das bewegliche
Glied ι von neuem zurück, so gelangt die
ganze Einrichtung in die auf der Zeichnung angegebene Lage, und das ganze Spiel wiederholt
sich.
Die vorliegende vereinfachte Ausführungsform ist besonders in allen den Fällen verwendbar,
wo das Nebenrad mehr als zwei Zähne besitzt, wodurch die Herstellung der Räder 5 und 6 aus einem Stück ermöglicht
wird, welche man beispielsweise durch Stanzen und Pressen^erzeugen kann.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Wechselseitig wirkende Sperrklinkeneinrichtung nach Patent 248493, dadurch gekennzeichnet, daß das Hauptrad (5) und das Nebenrad (6) die gleiche Zahl von Zähnen besitzen und die in zwei verschiedenen parallelen Ebenen befindlichen Zähne der zwei Räder so angeordnet sind, daß jeder Zahn des Hauptrades sich zwischen zwei Zähnen des Nebenrades befindet, während der Hauptanschlag (8) so geformt ist, i°o daß er beim Hingang des beweglichen Gliedes (1) abwechselnd mit den Zähnen des Hauptrades und denen des Nebenrades in Eingriff kommt, um die Radverbindung um etwas weniger als die Hälfte einer *°5 Zahn teilung des Hauptrades zu verdrehen, während die Nebenanschläge (9, 10) nacheinander mit den Zähnen des Nebenrades (6) in Eingriff gelangen und gleichzeitig die Hemmung des beweglichen Gliedes (1) »0 und eine Ergänzungsdrehung der Radverbindung (5, 6) hervorrufen, so daß die vorhergegangene Drehung auf einen Winkelbetrag gebracht wird, welcher dem halben Abstand zweier Zähne des Hauptrades »*5 entspricht.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE288596C true DE288596C (de) |
Family
ID=543707
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT288596D Active DE288596C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE288596C (de) |
-
0
- DE DENDAT288596D patent/DE288596C/de active Active
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