DE237167C - - Google Patents
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- DE237167C DE237167C DENDAT237167D DE237167DA DE237167C DE 237167 C DE237167 C DE 237167C DE NDAT237167 D DENDAT237167 D DE NDAT237167D DE 237167D A DE237167D A DE 237167DA DE 237167 C DE237167 C DE 237167C
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- 210000001503 joint Anatomy 0.000 description 6
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- 239000007787 solid Substances 0.000 description 1
Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01B—PERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
- E01B11/00—Rail joints
- E01B11/02—Dismountable rail joints
- E01B11/20—Dismountable rail joints with gap-bridging
- E01B11/32—Dismountable rail joints with gap-bridging by separate parts, Inserts bridging both rail heads
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
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- Structural Engineering (AREA)
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Description
KAISERLICHES yi
PATENTAMT.
Die bisher bekannten Stoßverbindungen mit einer in die Fahrilächc eingreifenden, die Füße
der Hauptschienen unterstützenden Zwischenschiene besitzen den Nachteil, daß die Schicnenenden
und die Zwischenschiene nicht dauernd fest verbunden bleiben, weshalb diese Stoßverbindungen
den senkrechten und wagerechten Beanspruchungen durch die- Räder der
Fahrzeuge auf die Dauer nicht widerstehen
ίο können, sondern sich lockern. Es liegt dies
hauptsächlich daran, daß es nicht möglich ist, alle Schienen und Zwischenschienen stets so
gleichmäßig zu walzen, daß alle zu verbindenden Teile an allen Stellen immer genau
zusammenpassen.
Um trotz dieses Übelstandes eine Stoßverbindung herzustellen, bei welcher mit Sicherheit
alle Teile dauernd fest zusammenschließen, kommt bei der vorliegenden Erfindung die
in den Fig. 1 bis 10 der Zeichnung in verschiedenen Ausführungsformen dargestellte
Bauart zur Anwendung., .
Die Fig. 1 bis 5 sind eine Ausführungsform. Die Fig. ι ist ein Querschnitt nach L-M, die
Fig. 2 ein Querschnitt nach J-K und die Fig. 4 ein Querschnitt nach N-O der Fig. 3.
Die Fig. 3 ist eine Seitenansicht der Stoßverbindung nach der Spannlasche hin. Die Fig. 5
zeigt die Zwischenschiene allein im Schaubild.
Die Fig. 6 bis 8 sind eine zweite Ausführungsform. 1
Die Fig. 6 ist ein Querschnitt nach A-B, j die Fig. 7 ein Querschnitt nach C-D der Fig. 8, I
und die Fig. S ist eine Seitenansicht der Stoß-Verbindung nach der Spannlasche hin. t
Die Fig. 9 bis 11 sind eine dritte Ausführungsform.
Die Fig. 9 ist ein Querschnitt nach E-F, die Fig. 10 ein Querschnitt nach G-H der
Fig. 11, und die Fig. 11 ist eine Seitenansicht
der Stoßverbindung von der. Seite der Zwischerischiene.
Bei der Ausführungsform nach den Fig. 1
bis 5 ist in'bekannter Weise an jedem Schienenende α der Kopf b auf eine gewisse Länge
bis zum Steg in seiner vollen Breite weggeschnitten ; ferner ist an einer Stegseite der
Fußflansch c ebenfalls auf eine gewisse Länge entfernt. Die so vorgerichteten Schienenenden
liegen auf der Fußplatte f einer mit den Stoßschwellen η η verbundenen Zwischenschiene
e auf. Diese Zwischenschienc besitzt nach der Erfindung einen unsymmetrisch zum
Steg angeordneten Kopf und eine ebenfalls unsymmetrisch zum Steg angeordnete Fußplatte
f. Die Schienenenden liegen an dem Steg der Zwischenschiene an, und deren Kopf
füllt die durch das Wegschneiden der Schienenköpfe in der Fahrfläche entstandene Lücke
aus. Damit letzteres möglich ist, wird an jedem Ende der Zwischenschienc der Kopf e
auf eine gewisse Länge bis zu ihrem Steg
weggeschnitten. Die Zwischenschiene wird mit den beiden Schienenenden durch zwei gewöhnliehe
Seitenlaschen verbunden. Die Lasche h liegt unten auf den oberen Fußflächen der
Enden beider Hauptschienen und oben an
den Köpfen der beiden Hauptschienen und gleichzeitig an dem Kopf der Zwischenschiene.
Die zweite Lasche g liegt oben an den Köpfen der beiden Hauptschienen und dem Kopf der
Zwischenschiene, unten auf den oberen Fußflächen der beiden Schienenenden und auf der
oberen Fläche c' der Fußplatte f der Zwischenschiene. Bei der Zwischenschiene kann
der Fußteil c' auch fehlen. Die Lasche liegt
ίο dann im mittleren Teil frei.
Die technische Wirkung ist folgende:
Werden die Schrauben i fest angezogen, so wird die Lasche h fest zwischen den Kopf und den Fuß der Hauptschienen und gleichzeitig unter den Kopf der Zwischenschiene gepreßt; dadurch werden auch die Füße der beiden Enden der Hauptschienen fest auf die Fußplatte f der Zwischenschiene gepreßt. Es entsteht daher nicht nur eine Keilwirkung zwischen der Lasche h und den Schienenenden α α, sondern auch zwischen der Lasche h, den Schienenenden α α und der Zwisclrenschiene. Durch das Anziehen der Schrauben i aber wird gleichzeitig die zweite Lasche g fest zwischen den Kopf und den Fuß der Schienenenden α α und zwischen den Kopf und die Fußplatte der Zwischenschiene e f gepreßt, und infolge der Mitwirkung dieser zweiten Lasche wird ein fester, dauernd sicherer Zusammenschluß aller Teile der Stoßverbindung erzielt.
Werden die Schrauben i fest angezogen, so wird die Lasche h fest zwischen den Kopf und den Fuß der Hauptschienen und gleichzeitig unter den Kopf der Zwischenschiene gepreßt; dadurch werden auch die Füße der beiden Enden der Hauptschienen fest auf die Fußplatte f der Zwischenschiene gepreßt. Es entsteht daher nicht nur eine Keilwirkung zwischen der Lasche h und den Schienenenden α α, sondern auch zwischen der Lasche h, den Schienenenden α α und der Zwisclrenschiene. Durch das Anziehen der Schrauben i aber wird gleichzeitig die zweite Lasche g fest zwischen den Kopf und den Fuß der Schienenenden α α und zwischen den Kopf und die Fußplatte der Zwischenschiene e f gepreßt, und infolge der Mitwirkung dieser zweiten Lasche wird ein fester, dauernd sicherer Zusammenschluß aller Teile der Stoßverbindung erzielt.
Bei der Ausführung nach den Fig. 6 bis 8 liegt die Zwischenschiene β f an ihren beiden
Enden fest unter den Köpfen der beiden Schienenenden α α an, und die Keilwirkung
der Lasche g erfolgt zwischen einem oberen, neben der Kopffahrfläche der Zwischenschiene
ausladenden Ansatz χ und den oberen Fußflächen der Schienenenden aa. Der Fußteil c' ■
der Zwischenschiene kann auch hier fehlen.
Bei der Ausführungsform nach den Fig. 9 bis 11 ist der Steg der Zwischenschiene e f
zwischen den beiden Stoßschwellen unterhalb der Fußplatte f nach unten verlängert und
mit einem seitlichen Flansch m versehen. Zwischen dem Flansch m und den unteren
Fußflächen c der Schienenenden α α ist die
zweite Seitenlasche k durch Schrauben i eingepreßt.
Bei den verschiedenen Ausführungsformen der neuen Stoßverbindung besteht daher das
Neue darin, daß durch die besondere Gestaltung der Zwischenschiene e f zu beiden Seiten
ihres Steges Laschenkammern zur Aufnahme der üblichen Keillaschen gebildet werden, so
daß die Zwischenschiene beim Anziehen der Laschenschrauben auf beiden Stegsciten fest
mit den beiden Schienenenden α α verspannt wird.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Schienenstoßverbindung mit einer in die Fahr fläche eingreifenden, mit ihrem Fuß die Füße der Hauptschienenenden unterstützenden Zwischenschiene, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenschiene (e f) ' zur besseren Verspannung mit den Enden der beiden Hauptschienen auf beiden Steg- ■ Seiten mit seitlichen Ausladungen versehen ist, welche schräge Anlageflächen für die Aufnahme von Seitenlaschen (h und g oder k) besitzen. ■ ■ ·Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE237167C true DE237167C (de) |
Family
ID=496800
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT237167D Active DE237167C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE237167C (de) |
-
0
- DE DENDAT237167D patent/DE237167C/de active Active
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