DE2337342C2 - Seifenriegel - Google Patents

Seifenriegel

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DE2337342C2 DE19732337342 DE2337342A DE2337342C2 DE 2337342 C2 DE2337342 C2 DE 2337342C2 DE 19732337342 DE19732337342 DE 19732337342 DE 2337342 A DE2337342 A DE 2337342A DE 2337342 C2 DE2337342 C2 DE 2337342C2
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DE19732337342
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Alexander Warrington Lancashire Martin
Alan Digby Neston Cheshire Tomlinson
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Unilever NV
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Unilever NV
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Description

  • Die Erfindung betrifft Seifenriegel, oder allgemeiner Reinigungsmittelstücke, nach Patent 23 03 169, welche beim Waschen von Personen Anwendung finden. Diese Stücke enthalten Materialien in Form von Seifen, d. h. Alkalimetallsalzen von langkettigen Fettsäuren, oder synthetische, als Reinigungsmittel aktive Stoffe.
  • Es ist bereits bekannt, die Wasserretention der Haut zu erhöhen, indem in eine Lotion, die für eine örtliche Anwendung vorgesehen ist, ein befeuchtender Bestandteil eingegeben wird. Dieser Bestandteil erhöht die Wasserrückhaltefähigkeit der Haut.
  • In der deutschen Patentanmeldung P 23 03 169.8 der Anmelderin sind Reinigungsmittelstücke vorgeschlagen worden, welche etwa 20 Gew.-% bis etwa 55 Gew.-% eines wasserlöslichen Lactatsalzes, wobei das Lactat gegebenenfalls durch ein wasserlösliches Glutamatsalz ersetzt werden kann und wobei das Lactat wenigstens in einer Menge von 10 Gew.-% vorliegt, und etwa 45 Gew.-% bis etwa 80 Gew.-% eines Reinigungsmittel-aktiven Materials und an Zusatzstoffen enthalten, welche für eine Anwendung in einem Reinigungsmittelstück an sich bekannt sind, enthalten. Die wasserlöslichen Salze sind normalerweise Alkalimetallsalze, z. B. Natrium-, Kalium-, Alkanolamin- oder Ammoniumsalze.
  • Von der Anmelderin wurde gefunden, daß diese Bestandteile in Reinigungsmittelstücke eingegeben werden können, welche sehr vorteilhafte physikalische Eigenschaften besitzen. Hierunter ist zu verstehen, daß die Eigenschaften, z. B. die Weichheit, die Extrudierbarkeit und die Haltbarkeit ausreichend für ein annehmbares Stück sind. Ferner wurde von der Anmelderin gefunden, daß diese befeuchtenden Bestandteile auf die Haut beim Abspülen einwirken, d. h. bei einem Zustand, bei welchem ein Reinigungsmittelstück zum Waschen der Haut verwendet wird und die Waschflüssigkeit relativ kurz nach dem Waschvorgang abgespült wird.
  • Überraschenderweise wurde nun gefunden, daß Glutamatsalze zur Erhöhung der Wasserretention der Haut verwendet werden können, wenn sie in Mengen von etwa 5 Gew.-% und höher in einem Reinigungsmittelstück zum Waschen von Personen verwendet werden. Ferner wurde gefunden, daß Lactatsalze in einer Menge von etwa 10 Gew.-% oder höher, bezogen auf ein Stück, verwendet werden können.
  • Bevorzugt werden Glutamatsalze in einer Menge von höher als etwa 10 Gew.-% und besonders bevorzugt in einer Menge von höher als etwa 20 Gew.-% verwendet, wobei die obere Grenze etwa 55 Gew.-% beträgt.
  • Gegenstand der vorliegenden Erfindung sind Seifenriegel bestehend aus etwa 45 bis etwa 95 Gew.-% als Reinigungsmittel aktivem Material und aus Zusätzen, die zur Anwendung in einem Reinigungsmittel an sich bekannt sind, nach Patent 23 03 169, dadurch gekennzeichnet, daß der Seifenriegel
    • a) entweder 5 bis 18 Gew.-% eines wasserlöslichen Lactatsalzes, oder
    • b) etwa 5 bis etwa 55 Gew.-% eines wasserlöslichen Glutamatsalzes

    enthält.
  • Die Lactat- und Glutamatsalze können in Abhängigkeit von dem pH-Wert des Reinigungsmittel-aktiven Materials freie Säure enthalten. Der in der Beschreibung verwendete Ausdruck " wasserlösliches Salz" schließt daher auch irgendwelche freie Säure ein, die vorliegen kann.
  • Beispiele von Reinigungsmittel-aktiven Stoffen, welche zur Herstellung der Stücke verwendet werden, sind in "Surface Active Agents" von Schwartz und Perry (Interscience 1949) und in Band II dieses Werkes von Schwartz, Perry &amp Berch (Interscience 1958) beschrieben. Spezifische Beispiele sind ferner in der bereits genannten Anmeldung P 23 03 169.8 aufgeführt.
  • Der befeuchtende Bestandteil kann bei einer beliebigen Stufe der Herstellung des Stückes zugesetzt werden, vorausgesetzt, daß der Bestandteil keinen Verarbeitungsstufen unterworfen wird, die zu seinem Abbau bzw. zu seiner Zerstörung führen. Die Bestandteile können als freie Säure oder als Salz in Abhängigkeit von dem pH-Wert des verwendeten, Reinigungsmittelaktiven Stoffes zugesetzt werden, d. h. bei einem sehr alkalischen, aktiven Material kann die freie Säure zugesetzt werden, so daß das Salz in dem Stück ausgebildet wird.
  • Im folgenden werden die erfindungsgemäßen Reinigungsmittelstücke anhand von Beispielen näher erläutert.
  • Die Untersuchungen der Wasserretention wurden unter Verwendung einer Methode durchgeführt, die der von A. C. Park und C. B. Baddiel in "Journal of the Society of Cosmetic Chemists", Volume 26 (1972), S. 13 bis 21 gleichartig ist. Bei den weiter unten aufgeführten Messungen des Elastizitätsmoduls von Meerschweinchenhornhaut, wurden diese Messungen durchgeführt, nachdem die Hornhaut in 4%igen Lösungen der Stücke für Zeitspannen bis zu 30 Minuten eingeweicht worden waren, worauf sich ein Abspülen in destilliertem Wasser für bis zu 5 Minuten anschloß. Die Hornhaut wurde trockengeklatscht und in einer Atmosphäre bei 80% relativer Feuchtigkeit für 6 Tage zur Gleichgewichtseinstellung aufgehangen. Der Elastizitätsmodul wurde dann gemessen, wobei eine Reduzierung des Moduls eine Erhöhung der Wasserretention zeigt.
  • Die Bestandteile können in der D- oder L-Form vorliegen, jedoch ist die Erfindung nicht von den verwendeten Isomeren abhängig.
  • Beispiel 1
  • Es wurden erfindungsgemäße Reinigungsmittel hergestellt, wozu ein Gemisch A verwendet wurde, das folgende Bestandteile enthielt:
    • Kokosnuß-Natriumisäthionat 78%
      C10-C18-Fettsäuren 22%

  • Es wurde gefunden, daß Stücke, die 5%, 10%, 20% und 40% Natriumglutamat in einer Reinigungsmittelgrundlage enthielten, die Fähigkeit von Hornhaut zum Binden von Wasser erhöhten, und zwar durch Messung des Elastizitätsmoduls, und daß sie einen Befeuchtungseffekt bei Handwaschtests ergaben. Die Reinigungsmittelgrundlage enthielt das Gemisch A und Seife (58% Talg, 42% Kokosnuß) in einem Verhältnis 1 : 1.
  • Beispiel 2
  • Es wurde gefunden, daß Stücke, welche 5%, 10%, 12%, 15% und 18% Natriumlactat in einer Talgseife enthielten, die Fähigkeit von Hornhaut zum Binden von Wasser erhöhten, wie durch Messung des Elastizitätsmoduls festgestellt wurde, und daß sie auf der Haut einen Befeuchtungseffekt bei der Anwendung in Handwaschtests ergaben.

Claims (5)

1. Seifenriegel bestehend aus etwa 45 bis etwa 95 Gew.-% als Reinigungsmittel aktivem Material und aus Zusätzen, die zur Anwendung in einem Reinigungsmittel an sich bekannt sind, nach Patent 23 03 169, dadurch gekennzeichnet, daß der Seifenriegel
a) entweder 5 bis 18 Gew.-% eines wasserlöslichen Lactatsalzes, oder
b) etwa 5 bis etwa 55 Gew.-% eines wasserlöslichen Glutamatsalzes

enthält.
2. Seifenriegel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Glutamat in einer Menge von wenigstens 15% vorliegt.
3. Seifenriegel nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Glutamat in einer Menge von wenigstens 20% vorliegt.
4. Seifenriegel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Lactatsalz in einer Menge von 10-18 Gew.-% vorliegt.
DE19732337342 1973-07-23 1973-07-23 Seifenriegel Expired DE2337342C2 (de)

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DE2337342A1 DE2337342A1 (de) 1975-02-13
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FR985589A (fr) 1949-02-24 1951-07-20 Nouvelle composition détersive
AT195546B (de) 1955-04-05 1958-02-10 Alfred Kraus Verfahren zur Herstellung fester oder halbfester Massen, die ein festes oder flüssiges synthetisches Reinigungsmittel enthalten
DE1092591B (de) 1957-03-18 1960-11-10 Unilever Nv Reinigungsmittel in Stueckform
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