DE233274C - - Google Patents

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DE233274C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F27FURNACES; KILNS; OVENS; RETORTS
    • F27DDETAILS OR ACCESSORIES OF FURNACES, KILNS, OVENS OR RETORTS, IN SO FAR AS THEY ARE OF KINDS OCCURRING IN MORE THAN ONE KIND OF FURNACE
    • F27D11/00Arrangement of elements for electric heating in or on furnaces
    • F27D11/02Ohmic resistance heating
    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B3/00Ohmic-resistance heating
    • H05B3/62Heating elements specially adapted for furnaces

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Crucibles And Fluidized-Bed Furnaces (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-M 233274 KLASSE 21 h. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 22.0ktober 1908 ab.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Schaltung für elektrische Schmelzöfen, bei welchen der Schmelzbehälter in der Mitte eines mit kleinstückiger Widerstandsmasse angefüllten kreuzförmigen Heizraumes und an den Enden der Kreuzschenkel Elektroden angeordnet sind.
Das Neue und Eigenartige besteht bei diesem Schmelzofen darin, daß der aus leitendem
ίο Material bestehende Schmelzbehälter mit dem einen Leiter und je zwei einander gegenüberliegende Elektroden mit einem der beiden andern Leiter eines Dreiphasenstromsystems verbunden sind. .
Zwar sind mittels Mehrphasenstromes zu beheizende elektrische Öfen schon bekannt, bei denen ein Schmelztiegel von kleinstückiger Widerstandsmasse umgeben ist und die Elektroden derart angeordnet sind, daß ihre Verbindungslinien zum Schmelzbehältermittelpunkt gleich lang sind bzw. miteinander rechte Winkel bilden. Aber bei diesen öfen ist der Schmelztiegel selbst nicht an die Stromquelle angeschlossen, sondern liegt lediglich in den zwischen gegenüberliegenden Elektroden verlaufenden Stromweg eingebettet. . Dadurch findet eine verhältnismäßig ungleichmäßige Erhitzung des Schmelztiegelinnern statt. Denn sobald der Schmelztiegelinhalt flüssig geworden ist, wirkt er als Leiter und verhilft dem Strome zu direktem Durchgange, wobei die Erhitzung wegen des geringen Widerstandes des Leiters auch eine verhältnismäßig geringe ist. Ist der Tiegel ziemlich geräumig, so wird sich in der Beschickung des Tiegels eine kreuzförmige Schmelzzone bilden, die stärker erhitzt wird als die zwischen den Kreuzungsstellen liegenden Teile des Schmelzgutes.
Demgegenüber ist die neue Elektrodenanordnung um deswillen eine bessere, weil hier neben dem kreuz weisen Strom durchgange eine Stromphase auch die zwischen den Kreuzungsstellen liegenden Teile des den Tiegel umgebenden Widerstandes stark erhitzen muß, so daß diese Erhitzung dem Tiegel mitgeteilt und an dessen Inhalt weitergegeben wird.
In der beiliegenden Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung schematisch veranschaulicht.
Die Stromwege 1-3 und 2-3 sind gleich lang; beide passieren den Tiegel 3 und dienen zur Erhitzung desselben. Der dritte Stromweg 1-2 ist länger als die erstgenannten und verläuft gebrochen oder rechtwinklig abgekrümmt, was durch den Einbau 4 der Schamottewand oder der Ausmauerung des Ofens erzielt wird. Würde der dritte Stromweg etwa in Richtung der punktierten Linie 6 verlaufen, so wäre er, da er den Tiegel nicht passiert, für die Erhitzung desselben größtenteils verloren. So aber wird der Strom gezwungen, in der Nähe des Tiegels 3 (Rohres, Muffe usw.) vorbeizugehen und zur Erhitzung desselben beizutragen.
Lagerexesaplar

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Schaltung für elektrische Schmelzofen, bei welchen der Schmelzbehälter in der Mitte eines mit kleinstückiger Widerstandsmasse angefüllten kreuzförmigen Heizraumes und an den Enden der Kreuzschenkel Elektroden angeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß der aus leitendem Material bestehende Schmelzbehälter mit dem einen Leiter und je zwei einander gegenüberliegende Elektroden mit einem der beiden anderen Leiter eines Dreiphasenstromsystems verbunden sind.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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