DE232173C - - Google Patents

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DE232173C
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M19/00Current supply arrangements for telephone systems
    • H04M19/08Current supply arrangements for telephone systems with current supply sources at the substations

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Interface Circuits In Exchanges (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Λ* 232173 -KLASSE 21«. GRUPPE
SIEMENS & HALSKE AKT-GES. in BERLIN.
Nebenstellenumschalter für selbsttätige Fernsprechämter.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 7. Januar 1910 ab.
Bei Nebenstellenumschaltern für selbsttätige Fernsprechämter, welche eine besondere, über die Amtsleitung von der Amtsbatterie geladene Nebenstellenbatterie erhalten, ist es erforderlieh, die Nebenstellenbatterie von der Amtsleitung abzuschalten, wenn eine Sprechstelle des Nebenstellenumschalters mit der Amtsleitung in Verbindung tritt, damit die Wahlvorgänge im Amte nicht gestört werden können. Zur Abschaltung dienen zweckmäßig Relais, welche entweder von den die Verbindung zwischen der Amtsleitung und der über diese sprechenden Stelle herstellenden Organen (Stöpsel, Klinken usw.) oder von der sprechenden Stelle selbst bzw. auch von beiden abhängig sind. Diese Relais trennen vorzugsweise beim Ansprechen die Nebenstellenbatterie von der Amtsleitung ab, um sie beim Stromloswerden wieder anzuschalten.
Bei dieser Art des Betriebes können Störungen durch Verhinderung des Zurückfallens der Wähler im Amte in die Ruhelage, das eintreten soll, wenn an der Sprechstelle, die mit der Amtsleitung verbunden war, der Hörer angehängt wird, leicht dann eintreten, wenn unmittelbar nach dem Anhängen des Hörers die Nebenstellenbatterie wieder an die Leitung geschaltet wird, so daß von neuem Speisestrom über die Leitung fließt.
Um diese Störungen mit Sicherheit zu vermeiden, werden die die An- und Abschaltung der Nebenstellenbatterie regelnden Relais im Nebenstellenumschalter als Relais mit Verzögerungseinrichtungen an sich bekannter Art
(z. B. Anbringung von Kurzschlußwicklungen, mechanischen Dämpfungen usw.) ausgestattet, die bei einem Stromschluß ihren Anker rasch anziehen, ihn bei Unterbrechung des Stromes aber nur langsam abfallen lassen. Werden bei Beendigung des Gespräches diese Relais stromlos, so wird erst nach einer gewissen Zeit, die mit Sicherheit für das Zurückfallen der Wähler im Amte ausreichend ist, die Nebenstellenbatterie wieder an die Amtsleitung gebracht und Speisestrom zugeführt.
Die Zeichnung stellt schematisch ein Ausführungsbeispiel für den Erfindungsgegenstand, dar. Die Wähler der selbsttätigen Fernsprechzentrale A sind nur durch zwei Leitungsrelais A1 und B1 angedeutet. Besteht über die zum Nebenstellenumschalter N führende Leitung keine Gesprächsverbindung, so sind die Zweige der Amtsleitung über Schalterarme s (in der punktierten Lage) und Drosselspulen D mit der Amtsbatterie verbunden. Wird jedoch eine Sprechstelle T an die Leitung geschaltet, so -gehen die Arme s, die z. B. Vorwählerkontaktarme darstellen mögen, aus der punktierten in die mit vollen Linien dargestellte Lage, und dievAmtsbatterie ist jetzt über die Linienrelais A1, B1 eines Wählers an die Amtsleitung geschaltet. Der nach Abheben des Hörers zur Sprechstelle T fließende Mikrophonspeisestrom erregt ein Relais A1, das durch Anzug seines Ankers α ein. Relais R2 unter Strom setzt. R2 seinerseits spricht an und trennt an seinen Ankerkontakten b, c die Nebenstellenbatterie Bn von den Zweigen der Amtsleitung ab.
Wenn die Sprechstelle T nach Beendigung des Gespräches den Hörer anhängt, so leitet sie dadurch eine Auslösung der Wähler im
Amte ein. Zugleich wird das Relais R1 wieder stromlos, öffnet jedoch erst nach einiger Zeit den Arbeitskontakt seines Ankers a, so daß auch R2 stromlos wird und nach einiger Zeit die Kontakte b, c wieder herstellt, so daß die Batterie Bn wiederum in Verbindung mit der Amtsleitung gelangt. Die Zeit zwischen dem Stromloswerden von R1 und der Schließung der Kontakte b, c kann durch geeignete
ίο Einstellung der Relaisverzögerung leicht so bemessen werden, daß die Einschaltung der j Speisebatterie erst dann wieder eintritt, wenn die Schalterarme s wieder in die punktierte Lage zurückgelangt sind, so daß also ausgeschlossen ist, daß in den besetzten Wählern an die Leitung angeschaltete Relais unter Strom bleiben und die Wählerauslösung verhindern.
Es ist übrigens nicht erforderlich, die Wiederanschaltung der Batterie über die Anker zweier verzögert abfallender Relais vorzunehmen, da auch ein einziges Relais eine genügende Verzögerung zu erzielen gestattet.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Nebenstellenumschalter für selbsttätige Fernsprechämter mit über die Amtsleitung aus der Amtsbatterie geladener Nebenstellenbatterie, dadurch gekennzeichnet, daß die An- und Abschaltung der Neben-Stellenbatterie von der Amtsleitung während eines Amtsgespräches durch in an sich bekannter Weise verzögernd wirkende Relais derart bewirkt wird, daß nach Beendigung des Amtsgespräches die Wiederanschaltung der Nebenstellenbattene an die Amtsleitung erst dann erfolgt, nachdem die Wähler der Zentrale in die Ruhelage zurückgekehrt sind, zum Zweck, eine Beeinflussung der Wähler (Verhinderung des Auslösens) durch den Ladestrom auszuschließen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1105480B (de) * 1958-05-23 1961-04-27 Sodeco Compteurs De Geneve Verstaerkereinrichtung fuer Telephon-gebuehrenzaehler beliebiger Frequenz

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