DE231264C - - Google Patents
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- DE231264C DE231264C DENDAT231264D DE231264DA DE231264C DE 231264 C DE231264 C DE 231264C DE NDAT231264 D DENDAT231264 D DE NDAT231264D DE 231264D A DE231264D A DE 231264DA DE 231264 C DE231264 C DE 231264C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F42—AMMUNITION; BLASTING
- F42C—AMMUNITION FUZES; ARMING OR SAFETY MEANS THEREFOR
- F42C9/00—Time fuzes; Combined time and percussion or pressure-actuated fuzes; Fuzes for timed self-destruction of ammunition
- F42C9/02—Time fuzes; Combined time and percussion or pressure-actuated fuzes; Fuzes for timed self-destruction of ammunition the timing being caused by mechanical means
- F42C9/04—Time fuzes; Combined time and percussion or pressure-actuated fuzes; Fuzes for timed self-destruction of ammunition the timing being caused by mechanical means by spring motor
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Gear Transmission (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Es sind bereits mechanische Zeitzünder für Sprenggeschosse bekannt geworden, bei denen
das Räderwerk durch eine Uhrfeder oder durch ein Windrad in Bewegung gesetzt wird,
das an der Drehung des Geschosses nicht teilnimmt oder dem Geschoß gegenüber eine
Drehbewegung ausführt. Diese beiden hauptsächlichsten Arten zur Feststellung der Sprengzeit
leiden durch den Umstand, daß bei dem
ίο durch den Flugwind angetriebenen Windrade
die Luft niemals unter denselben Verhältnissen durch die Flügel streicht, vielmehr ändert
sich ihre Wirkung von Schuß zu Schuß durch wechselnden Wind und wird auch von der
Dichte der Luft und dem Barometerstand beeinflußt. Bei dem mit einem Federantrieb
versehenen Uhrwerke leidet die Gleichmäßigkeit durch die allmählich schwächer werdende
Spannkraft der Feder, die, um eine Unruhe oder Windflügelbremse in entsprechend rasche
Schwingungen zu versetzen, nicht hoch übersetzt sein darf.
Die Erfindung, welche einen mechanischen Zeitzünder für Sprenggeschosse mit einer die
Zeitscheiben bewegenden, gegen Überdrehung gesicherten Uhrfeder betrifft, behebt die erwähnten
Übelstände dadurch, daß die Uhrfeder durch ein vom Flugwind angetriebenes Flügelrad stets in gespanntem Zustand erhalten
wird, so daß sich die Zeitscheiben, der gleichmäßigen Antriebskraft entsprechend, stets
mit gleichförmiger Geschwindigkeit drehen.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes im' Längenschnitt
dargestellt.
Das durch den Luftzug in rasche Umdrehung versetzte Windflügelrad W zieht unter Vermittlung
des Getriebes a, a1, a% die in bekannter
Weise gegen Überdrehen gesicherte Uhrfeder im Gehäuse b unausgesetzt auf.
Durch die Uhrfeder wird die Achse c angetrieben, die einerseits unter Vermittlung des
Getriebes d, d1 die Windflügelbremse F, andererseits
die mit ihr fest verbundene Zeitscheibe e in Umdrehung versetzt' Infolge entsprechender
Bemessung des Windflügels F wird eine derartige Bremsung der Antriebsfeder bewirkt,
daß sich die Zeitscheibe e in der Sekunde einmal um ihre Achse dreht.
Der Erfindung gemäß wird die Uhrfeder stets auf gleicher Spannung erhalten. Zu diesem
Zwecke ist es notwendig, die Feder derart zu bemessen, daß ihre Arbeitsleistung beim
Ablauf stets geringer ist als die Arbeitsleistung des Windflügels W. Es wird sich sodann das
Uhrfedergehäuse b in der Sekunde öfter drehen als die von der Feder angetriebene Welle c,
beispielsweise 1,2 bis 1,5 Mal in der Sekunde. Bei dieser Annahme bleiben auch die durch
Wrind verursachten Änderungen der Arbeitsleistung des Windflügels W wirkungslos. Infolge
der Verwendung einer stets in vollständig gespanntem Zustand erhaltenen Feder ergibt
sich weiter der Vorteil, daß für die Flügelradbremse F eine sehr hohe, zur gleichförmigen
Drehung der Zeitscheibe e notwendige Umdrehungszahl zulässig ist, ohne daß hierbei
das Umsetzungsverhältnis des ,Getriebes d, d1 hoch gewählt werden müßte.
Über die Achse c ist eine Hülse g geschoben, die am unteren Ende die Zeitscheibe e1
und oben ein Zahnrad h trägt, das mit star-.
ker Reibung auf der Hülse g sitzt. Der Antrieb des Zahnrades A erfolgt von der Welle c
aus unter Vermittlung des Getriebes h1, das derart bemessen ist, daß sich die Zeitscheibe e1
in 20 Sekunden einmal dreht. Die Einstellung der Scheibe e erfolgt, wie üblich, durch
Verdrehung des das Uhrwerk tragenden Teiles Q, der mit dem die Zünderfeder ο enthaltenden
Teil R drehbar verbunden ist, während
ίο die Einstellung der Scheibe e1 von einem auf
einer Skala spielenden Handhebel s aus bewirkt wird, dessen Achse t2 unter Vermittlung
der Kegelräder t, i1 die Hülse g dreht. Das Kegelrad t1 ist mit der Hülse g fest verbunden,
während das Zahnrad h nur durch Reibung die Hülse g mitnehmen kann, so daß
die Drehbarkeit der Scheibe e1 durch das Getriebe
h nicht behindert wird. Die drehbare Verbindung der Teile Q, R erfolgt durch
Schrauben R1, welche schräggestellt sind, um die beiden Teile Q, R gegeneinander pressen
zu können, damit die beiden Zeitscheiben e, el die richtige Lagerung gegeneinander behalten.
Um das unbeabsichtigte Ablaufen des Uhrwerkes zu verhindern, wird der Windflügel W
sowie das Getriebe d1 durch je eine Sicherungbekannter
Art festgehalten.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Mechanischer Zeitzünder für Sprenggeschosse mit einer die Zeitscheiben bewegenden, gegen Überdrehen gesicherten Uhrfeder, dadurch gekennzeichnet, daß die Uhrfeder durch ein vom Flugwind betätigtes Flügelrad stets in gespanntem Zustand erhalten wird, so daß sich die Zeitscheiben, der gleichmäßigen Antriebskraft entsprechend, stets mit gleichförmiger Geschwindigkeit drehen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE231264C true DE231264C (de) |
Family
ID=491399
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT231264D Active DE231264C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE231264C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2511872A (en) * | 1950-06-20 | Electric fuse | ||
| US5273610A (en) * | 1992-06-23 | 1993-12-28 | Association Institutions For Material Sciences, Inc. | Apparatus and method for determining power in plasma processing |
-
0
- DE DENDAT231264D patent/DE231264C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2511872A (en) * | 1950-06-20 | Electric fuse | ||
| US5273610A (en) * | 1992-06-23 | 1993-12-28 | Association Institutions For Material Sciences, Inc. | Apparatus and method for determining power in plasma processing |
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