DE22960C - Brillenkasten mit skalenförmig angeordneten und durch Drehbewegung successive dem Auge vorzuführenden Brillengläsern - Google Patents

Brillenkasten mit skalenförmig angeordneten und durch Drehbewegung successive dem Auge vorzuführenden Brillengläsern

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DE22960C
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Germany
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glasses
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DENDAT22960D
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J. KEINATH in München,Neuhauserstr. 43
Publication of DE22960C publication Critical patent/DE22960C/de
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B3/00Apparatus for testing the eyes; Instruments for examining the eyes
    • A61B3/02Subjective types, i.e. testing apparatus requiring the active assistance of the patient
    • A61B3/028Subjective types, i.e. testing apparatus requiring the active assistance of the patient for testing visual acuity; for determination of refraction, e.g. phoropters
    • A61B3/04Trial frames; Sets of lenses for use therewith

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42: Instrumente.
JOHANN KEINATH in MÜNCHEN.
vorzuführenden Brillengläsern.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom 4. Februar 1883 ab.
Bekanntlich werden bis jetzt die einzelnen in gewöhnlichen Kästen sortirten Gläser bei Brillenproben, Untersuchungen etc. in ein Brillengestell gefafst, müssen aber, da die beiden Gläser von passender Nummer selten auf den ersten Griff erlangt werden, stets so und so oft gewechselt werden, was nicht nur an sich sehr umständlich und zeitraubend, sondern von der weiteren Unbequemlichkeit der erforderlichen jedesmaligen Reinigung der betasteten Gläser begleitet ist. Diese Uebelstände werden durch die vorliegende Erfindung vermieden, welche in folgendem besteht:
In einem geschlossenen Kasten a, der aus zwei Breitflächen, Ober- und Untertheilen, und zwei beliebig angebrachten Seitenthürchen besteht und auf ein Stativ aufgeschraubt oder mit Kugelgelenk oder in sonst geeigneter Weise befestigt ist, sind, wie aus Fig. 1 mit Hinweglassung einer Breitfläche mit punktirten Seitenthürchen und Fig. 2 mit Hinweglassung eines der letzteren ersichtlich ist, zwei Walzen b mit Einschnitten entsprechend gelagert, die durch Drehung eines Knopfes C gedreht werden.
Um diese Walzen ist ein je nach Bedürfnifs durch eine beliebige einfache Vorrichtung spannbares, aus Scharnieren, gegliederten Ketten oder sonst etwas Zweckdienlichem hergestelltes Band d geführt und auf ihrer Aufsenfläche sind die vierkantigen Ansätze e, am besten in der aus Fig. 4 (Ansicht des Bandes in vergröfsertem Mafsstabe von oben) ersichtlichen, d. h. zur möglichsten Raumersparnifs dienenden Weise, befestigt. Auf diese Ansätze werden dann die Brillen (Fig. 3 in vergröfsertem Mafsstabe), deren Fassungen in je e!ne Hülse f ausgehen und auf dieser unmittelbar einem der Gläser nach deren Stärke, und zwar sowohl nach alter Pariser Zollbestimmung als nach neuem metrischen System numerirt sind, mittelst dieser Hülsen streng aufgesteckt, so dafs sie reihenförmig neben und hinter einander stehen bezw. hängen. Eine Feder g mit stumpfem Kegel greift mittelst des letzteren in die Einschnitte einer der Walzen ein, um die, Drehbewegung etwas zu reguliren.
Bei der Benutzung des Brillenkastens (gleichviel auf welcher Breitseite) wird nach Oeffhung der Seitenthürchen einer der Knöpfe gedreht. Angenommen, es sei hierbei die augenblickliche Brillenstellung wie gezeichnet, die Nummern in geschlossener Periode einer Drehung, und zwar 0,00 rechts unten, so dafs 3,7s . 10 links oben steht, und die Bewegung erfolge in der Pfeilrichtung, so werden die beiden bezeichneten Brillen, von der verticalen in die horizontale Lage übergehend, aus dem Kasten hervortreten (Fig. 1, punktirte Linie), und der des Apparates sich Bedienende wird schon vermöge der Drehbewegung rasch die entsprechende Nummer finden,, wenn er auch nur auf einer Seite, z. B. von 0,00 angefangen, weiter drehen sollte. Die Schnelligkeit der Auffindung wird aber durch die zweite, gegenüberliegende Brille von stärkerer Nummer gefördert, da der Suchende sofort erkennt, auf welcher Seite ihm der entsprechende Brillen-

Claims (1)

  1. grad näher liegt, und er daher diesen nach wenigen Drehungen findet.
    Concav- und Convexgläser können zwar zusammen in einen Kasten gebracht werden; es ist jedoch zweckmäfsig, je einen besonderen Kasten für Concav- bezw. Convex- und für farbige sowie Staargläser einzurichten.
    Die Kästen sind leicht auf dem Stativ wechselbar.
    Weiter können die Fassungen der Gläser auch zum Verschieben derselben, d. h. zum Verändern der Distanz ihrer Mittelpunkte, eingerichtet werden.
    Der Apparat in dieser Art nimmt weniger Raum ein als die bisher gebräuchlichen Brillenkästen , ist bequem zu handhaben und schützt die Brillengläser mehr gegen Beschmutzung; seine Haupteigenschaft liegt in der Raschheit der Vorführung der Brillengrade, so dafs der Apparat für ärztliche und überhaupt wissenschaftliche Untersuchungen von gleichem Vortheil wie für blofse Brillenproben, insbesondere für weniger geübte Optiker, sich erweist.
    Patenτ-Anspruch:
    Ein Brillenkasten, bei welchem die Brillen nach ihren bezüglichen Graden geordnet und, wie beschrieben, auf einem gegliederten Band aufgesetzt sind, welches, um zwei Walzen laufend, durch Drehung der Knöpfe derselben in Bewegung gesetzt wird und dadurch je eine Brille auf jeder Seite des Apparates successive heraus- und in die entsprechende horizontale Lage bringt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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