DE41023C - Vorrichtung zur Begrenzung des Gesichtsfeldes - Google Patents
Vorrichtung zur Begrenzung des GesichtsfeldesInfo
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- DE41023C DE41023C DENDAT41023D DE41023DA DE41023C DE 41023 C DE41023 C DE 41023C DE NDAT41023 D DENDAT41023 D DE NDAT41023D DE 41023D A DE41023D A DE 41023DA DE 41023 C DE41023 C DE 41023C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G02—OPTICS
- G02B—OPTICAL ELEMENTS, SYSTEMS OR APPARATUS
- G02B5/00—Optical elements other than lenses
- G02B5/005—Diaphragms
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- Optics & Photonics (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42: Instrumente.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 27. März 1887 ab.
Die gegenwärtige Erfindung hat einen Apparat zum Gegenstande, welcher beim Veranschaulichen
von Bildern und anderen Gegenständen dadurch mitwirken soll, dafs er den Gesichtskreis
auf das betreffende Bild oder den zu veranschaulichenden Gegenstand beschränkt und
auf diese Weise verhütet, dafs das eine Auge mehr zu sehen bekommt als das andere.
Der Gegenstand der Erfindung besteht aus einem ä'ufserlich einem Stereoskop ähnlich gestalteten
Kasten, an welchem runde Oeffhungen zum Hineinsehen, aber ohne die sonst üblichen
Linsen oder Vergröfserungsgläser angebracht sind. Bezüglich seiner inneren Einrichtung
weicht der Gegenstand der Erfindung von derjenigen des Stereoskops ab, indem Thüren
oder Klappen angebracht sind, welche an Angeln oder Zapfen befestigt und in passende
Winkel oder Stellungen - gebracht werden können.
Ein Thürenpaar ist horizontal befestigt; die inneren Kanten derselben, welche den Augen
des in den Apparat Sehenden zunächst liegen, sind mit Angeln oder Bändern versehen, während
die äufseren behufs zu erzielender Bewegung frei sind. Diese haben den Zweck, den Gesichtskreis in verticaler Richtung zu
beschränken oder zu erweitern.
Zwischen diesen Klappen und den Einblicköffnungen und an den Seiten des Kastens sind
ein Paar verticale Klappen im rechten Winkel zu den vorerwähnten Klappen in ähnlicher
Weise angeordnet und zum Reguliren eingerichtet, damit der Gesichtskreis in horizontaler
Richtung eingeschränkt bezw. erweitert werden kann.
Ein drittes Paar Klappen ist an verticalen Zapfen oder Angeln zwischen den Augenhülsen
oder Einblicköffnungen angeordnet, welche die inneren oder Umrifslinien des Gesichtskreises
bestimmen oder feststellen und reguliren und die Verbindungsstellen mit den Linien der
äufseren Gesichtsgrenze und denjenigen, welche durch das erwähnte zweite Paar Klappen fixirt
werden, bilden. Auf diese Weise können sie die Verbindungen sowohl bei beschränktem als
auch erweitertem Gesichtskreise herstellen.
Dadurch wird verhindert, dafs das rechte Auge nicht weiter nach links blicken kann, als
der beschränkte Gesichtskreis für das linke Auge nach dieser Richtung zuläfst.
Die Bewegung eines jeden Klappenpaares ist derart, dafs deren äufsere Kanten gleichmäfsig
zusammengeneigt oder zurückgelegt werden können, so dafs deren Winkel mit
den Centralachsen jederzeit sich gleich weit gegenüberstehen. Dieses Resultat wird erreicht
vermittelst Schraubenstifte, Hebel, Stäbe, Verbindungsschnüre und entsprechende Vorrichtungen,
welche eine vollständige Controle bezüglich richtigen Functionirens des Apparates
gestatten. Die Erfindung kann manchen Modifikationen bezüglich der Anordnung, des Materials
und anderer Details unterworfen werden.
Die Zeichnungen stellen dar:
Fig. ι einen Horizontalschnitt,
Fig. 2 eine Vorderansicht,
Fig. 3 einen verticalen Längendurchschnitt;
Fig. 4 und 5 sind weitere Ansichten des Gegenstandes der Erfindung;
Fig. 4 ist eine Ansicht.der unteren Fläche des Kastendeckels mit,seinen Vorrichtungen und
Fig. 5 ein Aufrifs der beiden Kastenausläufer mit runden Oeffnungen.
α ist der äufsere Kasten; b b sind die Einblicköffnungen,
c c die vorderen verticalen Klappen oder Thüren, d d die seitlichen verticalen
Klappen und e e zwei horizontale Klappen. Die Klappen c und d sind der besseren Uebersicht
wegen in Fig. 3 weggelassen. Die vorderen Kanten sämmtlicher Klappen sind in dem
Kasten eingehakt, wie in den Zeichnungen dargestellt.
Eine Methode, um ein jedes der Klappenpaare gleichzeitig zu reguliren, ist aus den
Zeichnungen ersichtlich, f ist ein an einer Spindel angebrachter Griffknopf; erstere trägt
die Schnurscheibe g, welche mit Schnuren 1,1,2,2 versehen ist, welche die Stellungen
der Klappen dd reguliren. h ist ein an einer
Spindel angebrachter Griffknopf; erstere. trägt die Schnurscheibe i, welche mit einer Schnur
versehen ist, welche den Stab 3 in Bewegung setzt. Dieser Stab hat zwei kleine Verbindungsschienen 4, 4, welche die Verstellungen der
Klappen c c bewirken, k ist ein Griffknopf, welcher, an einer Spindel mit der Schnurscheibe
m befestigt ist. Die auf dieser Scheibe angebrachte Schnur setzt den Stab 5 in Bewegung,
von welchem die Stellungen der Klappen c c bedingt werden, einestheils durch
die Verbindungsschiene b und anderentheils vermittelst der Schnuren 7, 7, welche correspondirende
Bewegungen ausüben, η ist ein Griffknopf, welcher an der Spindel ο befestigt
ist, die zwei Schnurscheiben ρ ρ trägt, an welchen die Schnuren 8, 8 angebracht sind und
welche über die Spannscheiben q q laufen. Die Schnuren 8, 8 sind mit dem beweglichen
Stab, r verbunden. 5 s sind zwei mit Krampen g, 9 versehene Platten, welche durch den
Stab r bewegt werden. Die Platten s s tragen auch Krampen 10, 10 für die Führungsdrähte
11, 11. Die Platten s s tragen ferner die verticalen
Platten S1S1, in welchen runde Dürchsichtöffnungen
tt angebracht sind.
Wenn man den Griffknopf η nach Bedarf dreht, so können die verticalen Platten s] s1
dicht an die Durchsichtöffnungen b b geschoben werden, wo ihre Wirkung gänzlich aufgehoben
wird, oder sie können in verschiedenen Distanzen festgestellt' werden, wodurch sie die Einschränkung
des Gesichtskreises entsprechend bewirken. , Es kann auch ein verticaler, beweglicher Stiel
an der unteren Seite des Kastens α angebracht werden. Man bringt an denselben lange, durch
den Kasten führende Spindeln an, mit denen man nach Bedarf die erforderliche Bewegung
vornimmt. Die Griffknöpfe werden in diesem Falle unter dem unteren Theile des Stieles angebracht.
Die Klappen können beliebig weit geöffnet oder geschlossen und die Richtung und die
Abgrenzung des Gesichtskreises kann passend festgestellt werden. Sowohl die äufsere Form
des Kastens, als auch der Mechanismus zum Reguliren der Klappen kann von der hier beschriebenen
Darstellung abweichen, Ohne dafs dadurch der Gegenstand der Erfindung in seinem Wesen eine Umgestaltung erfährt.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Vorrichtung zur Begrenzung des Gesichtsfeldes, charakterisirt durch die in einem mit zwei Schaulöchern versehenen Kasten angebrachten, durch Schnuren oder ähnliche Vorrichtung verstellbaren Doppelthüren oder Klappen, welche theils vertical, theils horizontal das Gesichtsfeld derart begrenzen, dafs beide Augen vor seitlich einfallendem Lichte geschützt sind.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE41023C true DE41023C (de) |
Family
ID=316531
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT41023D Expired - Lifetime DE41023C (de) | Vorrichtung zur Begrenzung des Gesichtsfeldes |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE41023C (de) |
-
0
- DE DENDAT41023D patent/DE41023C/de not_active Expired - Lifetime
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