AT42242B - Verfahren und Vorrichtung zur Zerlegung von Halbtonbildern durch Kopieren mit die lichtempfindliche Schicht nicht berührenden Kreuzrastern. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Zerlegung von Halbtonbildern durch Kopieren mit die lichtempfindliche Schicht nicht berührenden Kreuzrastern.

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AT42242B
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  • Silver Salt Photography Or Processing Solution Therefor (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 
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   Um die Zerlegung der Helligkeitswerte eines Halbtonnegativs in Punkte und Linien von entsprechenden Dimensionen zu erreichen, wurde in Patent Nr. 75783 ein Kopierverfahren angegeben, darin bestehend, dass bei, vor oder   nach dem Kopieren des Negativ ? der   Raster nicht 
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 wirkt. so ist klar, dass in dem letzten Falle bei dem einmaligen Kopierakt sich ein Rechteck bildet. das nach dem Mittelpunkt zu die grösste Kopier-Intensität aufweist, während an den Enden 
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 Projektion verschoben wird, so würde in der Mitte des Rechteckes sich ein Streifen mit der   Kopier-Intensität   3 bilden, links und rechts davon noch innerhalb des senkrechten Projektionsquadrates die Intensitäten 2 und ausserhalb desselben oben das Rechteck bildend die Inten sitäten 1, welche von 0 umgrenzt sind.

   Die Reihenfolge der Kopier-Intensitäten ist also   () 1   3210. Wiederholt sich nun derselbe Vorgang in einem zweiten   Kopierakt,   aber unter   Drehung   
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 Kreuzbalken sowohl an den Stellen höchster wie kleinster Intensität   dieselbe Breite haben, etwas   geändert werden.

   Ein derartiger Schluss der Punkte   lässt     sich nur   erzielen   durch Fberanstrengung   der Expositionszeiten, wol ei dann aber   sowohl kleine Solarisationserscheinungen als auch dte     Ressexion   von den   geätzten Glaswänden der   Rasterlinien, sowie die von   den Bromsilber-Molekeln   seitlich zerstreuten Lichtstrahlen und ähnliche   unkontrollierhare sekundäre Momente eine gewisse   Rolle spielen. Noch ungünstiger liegen die   Verhältnisse,   falls die Winkeländerung nicht parallel zu den Seiten der Quadrate des Rasters, sondern diagonal zu denselben erfolgt, da sich dann ohne sekundäre Momente überhaupt keine Punkte, sondern nur weisse Linien bilden. 

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   Aber nicht nur die Form des kopierten Punktes ist für den gewollten Effekt eine ungünstige, sondern auch die Reihenfolge seiner   Kopier-Intensitäten. Um nämlich   die verschiedenen Lichtdurchlässigkeiten der verschiedenen Partien eines Halbtonnegativs nach dem Durchgang des Lichtes durch die Durchsichten des Kreuzrasters auf der entwickelten empfindlichen Schicht in hierzu proportionalen verschiedenen   Flächenausdehnungen   zum Ausdruck zu bringen, ist es unbedingt notwendig, dass die Kopier-Intensitäten in einer einfachen arithmetischen Reihenfolge wachsen, da die Tonwerte des Negativs ebenfalls eine arithmetische Reihenfolge bilden. 



  Dies ist noch der Fall bei einem einmaligen Kopierakt und Winkeländerung in einer Ebene, nämlich 0 1 2 3 2 1 0 ; bei zwei Kopierakten in zwei Ebenen unter gleicher Winkeländerung ist die arithmetische Reihenfolge schon total verschoben, nämlich   014565410. Dieses     Missverhältnis   steigert sich umsomehr. je mehr Ebenen die Winkeländerung erfolgt, so dass eine Änderung der ungünstigen Kreuzform nur auf diesem Wege ausgeschlossen ist. Eine günstige Punktform mit konzentrisch in   richtiger Folge anwachsenden Lichtintensitäten,   welche auch im Stande ist, die Helligkeitswerte eines Negativs oder Positivs richtig widerzugeben, lässt sich   bei Kreuzrastern   in verschiedenen Winkeln und Ebenen überhaupt nicht erreichen.

   Ein Resultat ist nur erreichbar, wenn die zwischen den Grenzwinkeln einfallenden senkrechten und benachbarten Lichtstrahlen ganz oder teilweise eliminiert werden, dagegen die Grenzwinkel in vielen Ebenen einfallen. und zwar wird die Kurve der Kopier-Intensitäten umsomehr sich einer arithmetischen Reihe nähern und somit die Kopie um so präziser und tonreicher werden, je geringer die Anzahl der Winkel und je grösser die Anzahl der Ebenen ist. Welche Wirkung die Verminderung der senkrechten Strahlen auf die Folge der Kopier-Intensitäten hat, ist ersichtlich aus obigem Bei spiel mit zwei Kopierakten in zwei Ebenen und der Reihenfolge 014565410.

   Subtrahiert man hiervon die in den beiden Kopierakten durch die zweimalige senkrechte Inzidenz ent- 
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 entsprechenden Partie der beiden Rechtecke, so ergibt sich 0   2343210,   also wieder eine arithmetische Reihe. Eine solche Ausschaltung der senkrechten und benachbarten Lichtstrahlen während des Hauptkopieraktes ist leicht zu erfüllen, wenn man die Durchsichten des Kreuzrasters so auf die lichtempfindliche Schicht projiciert. dass die   Mittelpunkte   der Projektion jeder Durchsicht auf einer geschlossenen Bahn liegen. 



    Zur Erläuterung dienen die Fig. 1-3 und 8 der Zeichnungen. In Fig. 1 stellt das Quadrat die Projektion einer Rasterönnung dar, der Kreis den Ring, in dem sich der Mittelpunkt der   Projektion bewegen soll. Um die Sache   übersichtlich   zu machen, sind im Ringe nur   12 Punkte 11 L)   angegeben, tlnd es entsteht durch die aufeinanderfolgende Versetzung des Mittelpunktes des Quadrates an die Stelle dieser 12 Punkte die Fig. 2, in welcher die Kopier-Intensitäten mit   Zinern angegeben   sind. Während Fig.   2   eine Aufsicht der Projektionen einer   Rasterdurchsicht   darstellt, gibt Fig. 8 die Seitenansicht eines Schnittes durch Punkt 1 und dem vis-a-vis liegenden Punkt 7 der ringförmigen Bahn von Fig. 1.

   An diesen beiden Punkten erfolgen die Projektionen unter zwei gleichen Winkeln ; in der Gegend x-y treffen die beiden   Lichtstrahlen aufeinander   
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 und totalem Ausschluss jeden zentralen Lichtstrahles immer in x-y die doppelte Kopierzeit ist. Bei den 12 gewählten Punkten der Zeichnung   l   sind natürlich 6 solche Durchschnitte möglich und ergibt sich eben darans infolge der doppelten Kopierzeit x-y, dass der Mittelpunkt 12 KopierIntensitäten hat, wie in der Fig. 2 der Zeichnung dargestellt. Diese senkrecht zum Licht liegende maximale Kopier-Intensität 12 entsteht doch tatsächlich nur durch die Einwirkung lauter gleicher nur in verschiedenen Ebenen liegender Winkel, unter Ausschluss jeglicher senkrechten und benachbarten oder zentralen und benachbarten Lichtstrahlen.

   Das Gleiche gilt natürlich für alle   anderen Intensitätsziffern   der   Fig. : 2. Aus   denselben   ergabt sich die Art des Abfalles   der Intensität- 
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   Vermehrung der Versetzpunkte   und bei kontinuierlichem Lauf   e. t sieh   die in Fig. 3 bei vier benachbarten Rasterpunkten durch unterbrochene Linien angedeutete Form. Ist die Bahn direkt 
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 so ergibt   sieh   dementsprechend die sogenannte Eierstabform. Die Mittel, die Rasterpunktprojektionen in bestimmte Wege zu zwingen, sind natürlich vielfache ; in der Hauptsache wird 
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    nebst Negativ. tragende Kopierrahmen,   der von dem Rahmen b getragen wird.

   Dieser Rahmen b ist in   Schlittenführungen   c eines zweiten, halbkreisförmigen Rahmens d derart verschiebbar gelagert, dass er auf-und abbewegt werden kann. Der Rahmen d selbst dagegen ist mit Hilfe von Schlittenführungen c so an einen feststehenden Rahmenf angeordnet, dass er nach den beiden Seiten bewegt werden kann. Die an den Rahmen f befestigten Arme   g   für die zu den Gewichten   li   führenden Schnüre, Ketten oder dergl. sind zugleich als   Führungsbügel   für den beweglichen Rahmen b ausgebildet. Die Gewichte h, die auch durch Federn ersetzt   werden können,   haben die Aufgabe, den Rahmen b in der zur Belichtung erforderlichen   Schräg-oder dergl.   Stellung zwecks Entlastung des   Exzenters A im Gleichgewicht   zu halten.

   Die Bewegung der beiden Rahmen b und d geschieht beispielsweise vermittels Exzenter i und k, die einstellbar mit der Antriebswelle l verbunden sind. Das Verstellen der Exzenter geschieht mit Hilfe von Schraubenspindeln m und n, die in dem mit der Welle l fest verbundenen Teil w gelagert sind. Von diesen Schraubenspindeln findet die Spindel n ihr Muttergewinde in einem am Exzenter i sitzenden Ansatz o, während die zweite Spindel m in den den Exzenter   k aufnehmenden   Schlitten p eingreift. Der Exzenter t muss selbstredend mit einem Schlitten x versehen sein, um   der Welle   in jeder Stellung des Exzenters Platz zu schaffen.

   Wie Fig. 5 ersehen lässt, geht die Schrauben- spindel   n   für den Schlitten o durch eine genügend weite Bohrung des Schlittens p frei hindurch. 
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   Exzel1terwelle l seitlich   hin und her. während der zweite Exzenter   k sich   in einer   Schlittenführung   x bewegt, die vermittels Stangen a mit dem Rahmen b in fester Verbindung steht.

   Durch geeignete Stellung der Exzenter zueinander wird dann bei einem Antrieb der Exzenterwelle ! durch die 
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 oder einer künstlichen Lichtquelle so eingestellt, dass das Licht auf den Mittelpunkt, des Rasters   senkrecht einfällt ; hierauf   wird der   Kopierrahmen,   der ja mit zwei Achsen in einem Gestelle drehbar ist, horizontal gekippt, so dass der Raster oben liegt, hierauf wird das Halbtonnegativ 
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 der   Schicht nach unten gelegt.   Der   Knpierrahmen muss im   Interesse des Rasters pneumatisch oder mit gleichmässigem Federdruck geschlossen werden. Ist der   Kopierrahmen   in dieser Weise beschickt, so wird er wieder in die richtige Lage zum Licht gebracht und hierauf der Exzenter 
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   graphischer Rasternegative.

   Auch bei dem   vorliegenden   Kopier) prozess   ist es in manchen Fällen vorteilhaft, mit zwei verschiedenen Exzentern, d. i. zwei   Ringdurcllmessern,   zu arbeiten, wobei der grössere mehr die Tiefen des Originals arbeitet, der kleinere   Mitteltöne   und Lichter. Zwei solche Bahnen von verschiedenem Durchmesser könnten auch in eine Schneckenbahn, welche   vor-und rückwärts durchlaufen   wird, umgewandelt werden, dies wäre jedoch nur ein gleichvertiges kittel mit demselben praktischen Erfolg wie zwei geschlossene Bahnen.

   Als praktisch hat sich bisher am meisten bewährt eine geschlossene Bahn ringförmigen Charakters, deren grösster Durchmesser nicht grösser ist, als eine Seite einer   Rasterprojektion.   Ist die ringförmige Bahn ein Kreis, so ist mit nur ein und demselben Winkelgrad und unendlich viel Ebenen zu rechnen. 
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PATENT-ANSPRÜCHE : 
1. Verfahren zur Zerlegung von Halbtonbildern durch Kopieren mit die lichtempfindliche Schicht nicht berührenden Kreuzrastern, dadurch gekennzeichnet, dass man die Durchsichten des Kreuzrasters mit Lichtstrahlen so auf die lichtempfindliche Schicht projiziert, dass die Mittel punkte der Projektionen jeder Durchsicht auf einer geschlossenen Bahn liegen.

Claims (1)

  1. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Mittelpunkte der Projektionen der Rasterdurchsichten eine geschlossene Bahn ringförmigen Charakters bilden, deren grösster Durchmesser zweckmässig nicht grösser ist, als eine Seite der projizierten Rasterdurchsieht. <Desc/Clms Page number 4> EMI4.1 zu bewegende, den Kopierrahmen tragende Schlitten, die sich in einer Ebene und den Kopierrahmen in dieser Ebene in einer in sich geschlossenen Bahn bewegen.
    4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Exzenter oder Hebelgestänge auf unterschiedliche Hubgrössen einstellbar sind.
AT42242D 1907-07-25 1909-03-17 Verfahren und Vorrichtung zur Zerlegung von Halbtonbildern durch Kopieren mit die lichtempfindliche Schicht nicht berührenden Kreuzrastern. AT42242B (de)

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