DE52055C - Augenspiegel - Google Patents

Augenspiegel

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Publication number
DE52055C
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DE
Germany
Prior art keywords
mirror
opening
ophthalmoscope
eye
daf
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT52055D
Other languages
English (en)
Original Assignee
F. FRITSCH in Wien VIII., Alserstr. 17
Publication of DE52055C publication Critical patent/DE52055C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61BDIAGNOSIS; SURGERY; IDENTIFICATION
    • A61B3/00Apparatus for testing the eyes; Instruments for examining the eyes
    • A61B3/10Objective types, i.e. instruments for examining the eyes independent of the patients' perceptions or reactions
    • A61B3/12Objective types, i.e. instruments for examining the eyes independent of the patients' perceptions or reactions for looking at the eye fundus, e.g. ophthalmoscopes
    • A61B3/1208Multiple lens hand-held instruments

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
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  • Ophthalmology & Optometry (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42: Instrumente.
F. FRITSCH in "WIEN. Augenspiegel.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 18. Januar 1889 ab.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet ein Augenspiegel, welcher sich von den bisher im Gebrauch stehenden Instrumenten gleicher Art durch seine einfache und handliche Construction unterscheidet. Vermittelst dieses Instrumentes ist es möglich, zwei über einander angeordnete Spiegel von verschiedener Gröfse und Brennweite fast gleichzeitig zu verwenden, ohne dafs es nöthig wäre, das Ophthalmoskop vom Auge des Untersuchers zu entfernen.
Das Instrument besteht aus einem mit Handgriff versehenen Hauptgerippe α, welches zwei Durchbrechungen, eine peripherale im oberen Theil bei b2 und eine centrale b1 besitzt und an seiner Vorderseite einen schwach concaven Spiegel b trägt, der den Durchbrechungen bl und b2 entsprechende Durchblicksöffiiungen hat. Um die centrale Durchbohrung bl ist eine hohle, an ihrem äufseren Ende mit Schraubengewinde versehene Achse c angebracht, auf welche zwei Correctionsgläserscheiben d und e derartig aufgeschoben sind, dafs jede für sich frei um die Achse gedreht werden kann.
Die Scheibe d, Fig. 4 und 5, trägt eine Anzahl von nach Dioptrien geordneten und dementsprechend numerirten Concavlinsen, während die Scheibe e, Fig. 6 und 7, eine Reihe ebenso angeordneter Convexgläser enthält und mit einem Kranz von Oeffnungen ex versehen. ist, durch welche die Nummern der von ihr bedeckten Scheibe d sichtbar -werden.· Beide Scheiben besitzen geriffelte Ränder und Ansätze mit Kernerlöchern f, in welch letztere die im Gehäuse α angebrachten, mit einer Kernerspitze versehenen Schnapper g einfallen und hierdurch die Gläser genau vor der Durchblicksöffnung b2 feststellen, oder es ist eine mit zwei Kernerspitzen versehene, senkrecht zur Achse drückende Feder (s. Fig. 8) so angeordnet, dafs ihr' rechtes Ende die eine, ihr linkes Ende die andere der Correctionsscheiben feststellt, indem die Spitzen in am Rand der Scheiben angebrachte Einkerbungen einschnappen. Selbstverständlich können auch mehrere solche Federn angebracht sein.
Zum Schütze der Gläserscheiben d und e dient die Deckplatte h, welche auf die Scheiben gelegt und mittelst einer Mutter i, deren Gewinde sich auf der Achse c befindet, festgeschraubt wird.
Die Deckplatte h besitzt ferner noch zwei Durchbrechungen, deren obere h1 so geformt ist, dafs sie als Durchblicksöffnung dient und der äufseren Durchbohrung b2 des Spiegels b entspricht; gleichzeitig läfst sie die Nummer des dahinter stehenden Convexglases der Scheibe e, Fig. i, oder auch die Nummer eines Concavglases der Scheibe d,_ wenn letztere allein benutzt wird, erscheinen. In letzterem Falle kommt ein der Oeffnung h2 ähnlicher Ausschnitt der Scheibe d vor, die Durchblicks-, Öffnung h2 zu stehen, ■ welche Stellung der Nullstellung der Scheibe d entspricht. Wendet man, um Combinationen beider Gorrectionsgläserreihen zu ermöglichen, beide Scheiben gleichzeitig an, so macht die untere kleinere, kreisförmige, mit den Oeffnungen e1 der Scheibe e correspondirende Oeffnung h'2 die Nummer des jeweilig vor der oberen Durchblicksöffnung stehenden Concavglases der Scheibe d ersichtlich, zu welchem" Behufe die Scheibe d zwei Reihen von Nummern trägt;
je einer Nummer des äufseren Kreises entspricht die diametral gegenüberstehende des inneren Kreises, und diese letztere erscheint in der Oeffnung ft2, wenn die ihr entsprechende Concavlinse vor die Durchblicksöffnung P zu stehen kommt. Da jede der beiden Scheiben für sich drehbar ist, so ist. man hierdurch in der Lage, jedes beliebige Concav- oder Convexglas für sich allein oder in Combination mit einem Glas der entgegengesetzten Gattung vor die Durchblicksöffnung b2 zu bringen, wodurch man im Stande ist, durch einfache Subtraction der bei ft2 und h1 erscheinenden Nummern eine vollständige Dioptrienreihe zu erhalten. Soll kein Correctionsglas benutzt werden, so werden beide Scheiben derart gestellt, dafs deren mit ο bezeichneten Durchlochungen vor die Durchblicksöffnung b2 gelangen.
Auch kann statt der beiden Scheiben hur eine einzige, mit Concav- und Convexlinsen ausgestattete Scheibe angeordnet sein.
In die Mutter i, welche zur bequemen Handhabung mit Flügeln (Fig. i) oder besser mit einem geriffelten Rand (s. Fig. 2) versehen ist, läfst sich für besondere Zwecke ein Correctionsglas k einschieben.
An den Obertheil des Gerippes α ist ein Ausleger / befestigt, welcher mittelst eines Scharniers ll eine Hülse m trägt. In dieser Hülse ist um seinen Zapfen ein kleiner Doppel-'spiegel η drehbar. Die centrale Durchbohrung ο dieses auf der einen Seite ebenen, auf der anderen concav geformten Doppelspiegels η kommt, wie aus Fig. 2 ersichtlich, gerade vor die obere Durchblicksöffnung b2 des grofsen Spiegels zu stehen. Durch theilweises Aufwartsdrehen des Doppelspiegels η um Scharnier Z1 und Drehung desselben um seinen in der Hülse m steckenden Zapfen im Sinne der in der Zeichnung angedeuteten Pfeile kann man, ohne dafs es nothwendig wäre, das Instrument vom Auge zu entfernen, je nach Bedarf die eine oder die andere Seite des Spiegels benutzen oder diesem jede beliebige Winkelstellung geben.
Diese Art der Anbringung des Doppelspiegels hat jedoch den Nachtheil, dafs man beim.Einlegen des Instrumentes in das Etui den Doppelspiegel herabnehmen mufs. Bei der in den Fig. 9, 10 und 11 dargestellten abgeänderten Anordnungsweise ist dies jedoch/nicht nöthig; überdies gewährt dieselbe den Vortheil, den Spiegel rasch und bequem genau centrisch vor die Durchblicksöffnungb2 einzustellen. Zu diesem Zwecke ist der Spiegel η an dem Gerippe a mittelst eines doppelten Kniegelenkes befestigt, welches aus einem horizontal drehbaren U-förmigen Stück / besteht, zwischen dessen Schenkeln um eine horizontale Achse I1 die Hülse drehbar befestigt ist, in welcher der Zapfen des Spiegels η sich dreht. Um ein genaues, zum Hauptspiegel b paralleles und zur Oeffnung b2 centrisches Einstellen des Spiegels η leicht zu ermöglichen, sind zwei Anschläge q und ρ angebracht, welche ein zu weites Drehen in senkrechtem und waagrechtem . Sinne hindern.
Soll der Augenspiegel in das Etui gelegt werden, so wird Spiegel η zuerst in verticaler Richtung gehoben und dann mit dem U-förmigen Stück/, soweit es Anschlag ρ gestattet, horizontal gedreht, so dafs er mit Spiegel b in eine Ebene kommt.
Durch einfaches Heben oder Senken des Augenspiegels kann man entweder die penpherale oder centrale Durchblicksöffnung vor das untersuchende Auge bringen, daher fast gleichzeitig, ohne weitere Manipulation, mit oder ohne Correctionslinse im aufrechten oder umgekehrten Bild eine Untersuchung vornehmen.
Das Instrument kann leicht und rasch in seine Bestandteile zerlegt und wieder zusammengesetzt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein leicht zerlegbarer Augenspiegel zur bequemen Untersuchung des Auges im aufrechten und umgekehrten Bilde, bestehend aus:
    a) einem grofsen, schwach concaven Spiegel b mit einer centralen und peripheralen Durchblicksöffnung bl und b'2, vor welch letzterer
    . ein kleinerer, eine centrale, mit der Durchblicksöffnung b'2 correspondirende Oeffnung 0 besitzender Doppelspiegel η derart angebracht ist, dafs man je nach Bedarf die eine oder die andere Seite dieses Doppelspiegels benutzen oder demselben eine beliebige Winkelstellung ertheilen kann, ohne dafs es nothwendig wäre, das Instrument vom Auge zu entfernen, und
    b) den concentrisch zum Spiegel b angeordneten Correctionsgläserscheiben d und e, welche sich um.eine Hohlachse frei drehen und mittelst der Deckplatte h und einer zur Aufnahme eines Correctionsglases k geeigneten Mutter i befestigt sind.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT52055D Augenspiegel Expired - Lifetime DE52055C (de)

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