DE229101C - - Google Patents
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- DE229101C DE229101C DENDAT229101D DE229101DA DE229101C DE 229101 C DE229101 C DE 229101C DE NDAT229101 D DENDAT229101 D DE NDAT229101D DE 229101D A DE229101D A DE 229101DA DE 229101 C DE229101 C DE 229101C
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- Germany
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- match
- rack
- slide
- carriage
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Links
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A24—TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
- A24F—SMOKERS' REQUISITES; MATCH BOXES; SIMULATED SMOKING DEVICES
- A24F27/00—Match receptacles or boxes
- A24F27/14—Match dispensers; Dispensers for matches arranged on strips
- A24F27/22—Match dispensers; Dispensers for matches arranged on strips for domestic use
- A24F27/26—Match dispensers; Dispensers for matches arranged on strips for domestic use with means for igniting the match as it is dispensed; Match strip lighters
Landscapes
- Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
^PATENTSCHRIFT
- M 229101 KLASSE 44 b. GRUPPE
BERNHARD MEIER in HANNOVER.
Zündholzausgeber. Patentiert im Deutschen Reiche vom 13. Januar 1910 ab.
Bei bekannten Einrichtungen zur Entnahme von brennenden Zündhölzern werden letztere
durch Klemmen o. dgl. zwangsweise dem Sammelbehälter entnommen.
Bei der vorliegenden Vorrichtung werden die Zündhölzer vom Magazin aus lose von
einem Schlitten befördert, wobei das vorderste Zündholz durch eine Gabel in eine Vertiefung
des Schlittens gelegt und darin nach außen
ίο befördert und hierbei an einer Streichfläche
entzündet wird.
Zum Gebrauch wird das brennende Zündholz aus dem Schlitten von einem Halter in
der Weise lose hochgehoben, daß man es bequem an seinem Ende anfassen und dem Halter
entnehmen kann.
Auf der Zeichnung ist der Zündholzausgeber veranschaulicht, und zwar zeigt:
Fig. ι einen Längsschnitt bei Vorderstellung des Förderschlittens,
Fig. 2 einen Längsschnitt bei Innenstellung des Förderschlittens und
Fig. 3 einen Schnitt auf der Linie A-A der Fig. i.
Das Gehäuse α besitzt am Vorderteil eine Öffnung b, durch welche die Zündhölzer in
einen nach unten zugeschrägten, mit einer Öffnung versehenen Behälter c gelegt werden,
indem die etwas geöffnete Zündholzschachtel mit der Öffnung nach unten über eine Ausbiegung
c1 des Behälters c gehakt und dann
die Hülse der Schachtel abgezogen wird, wonach die Zündhölzer in den Behälter c fallen;
auch lassen sich die Zündhölzer einzeln einlegen.
Unter dem Behälter c ist ein Schlitten e in seitlichen Führungen e1 mittels Zahnstange e2
und Zahnrades f. verschiebbar gelagert, und es erfolgt die Bewegung durch Niederdrücken
der im Eingriff mit dem Zahnrad f stehenden Zahnstange g.
Der Schlitten e hat an seinem Vorderende eine als Haken ausgebildete Vertiefung h, in
welche das zu entzündende und nach' außen zu befördernde Zündholz zu liegen kommt,
während am anderen Ende des Schiebers die Zahnstange e2 einen Haken h1 trägt, welcher
beim Zurückschieben des Schiebers in das Gehäuse durch Eingriff in eine Sperrklinke * den
Schlitten e so lange hält, bis die Zahnstange g
beim Weiterbewegen durch Auftreffen seines Fußes g1 auf die mit dem Sperrhaken * durch
eine Stange i1 verbundene Zunge i2 den Sperrhaken
i hebt und somit den Haken A1 wieder freigibt, so daß der Schlitten e durch die
Feder h2 nach vorn bewegt werden kann.
Die Zahnstange g wird mit zwei Achsen k und k1 in seitlichen Führungen k2 in der Weise
geführt, daß nach Erreichen der tiefsten Stellung die Achsen k und k1 durch Verschieben
der Verschlußbacken I und I1 aus den Kanälen
m und m1 in die Kanäle η und n1 gebracht
werden, in welchen sie nach Loslassen der Druckstange g2 die Zahnstange g außer Eingriff
mit dem Zahnrade f durch die Schraubenfedern m2 in ihre Höchststellung zurückbringen,
woselbst der Übergang der Achsen aus den Kanälen η und n1 in die Kanäle m
und m1 wieder durch Verschlußbacken 0 und o1
erfolgt. Der Übergang in diese Kanäle hat
ein erneutes Eingreifen der Zahnstange g in das Zahnrad f zur Folge.
Die Gabel ft, welche die Absonderung des vordersten Zündholzes von den anderen Zündhölzern
vornimmt, wird ebenso wie der Zündholzhalter q von einer Welle r aus mittels der
Hebel r1 und r2 durch Angriff des Fußes g1
der Zahnstange g auf den Hebel ft1 bewegt.
Nach Hochgehen der Zahnstange g bringt die
ίο Feder ft2 den Zündholzhalter q wieder in seine
alte Stellung, während eine Feder s die Gabel ft in ihrer Höchststellung hält.
Die Benutzung der Vorrichtung geschieht auf folgende Weise: Durch Niederdrücken der
Zahnstange g mittels der Handstange g- wird das Zahnrad f gedreht und der Schlitten e
durch seine Zahnstange e2 nach innen bewegt, bis der Haken h1 der Zahnstange e2 in Eingriff
mit der Sperrklinke i kommt und von dieser gehalten wird.
Ein weiteres Bewegen der Zahnstange g veranlaßt durch Angriff des Fußes g1 der Zahnstange
g auf den Hebel ft1 ein Drehen der Welle r und eine Seitwärtsbewegung des darauf
sitzenden Hebels r1, wodurch die Absonderungsgabel p nach unten gedrückt wird, so daß das
vorderste von der Gabel ft festgehaltene Zündholz in die Haken h gelegt wird, während
gleichzeitig der als Zahnradsegment ausgebildete Hebel r2 durch Eingriff in die zahnstangenartige
Führung des Zündholzhalters q den Zündholzhalter in seine Tiefstellung bringt.
. Nach Weiterbewegung der Zahnstange g wird die Sperrklinke i durch Aufsetzen des
Fußes g1 auf die Zunge i2 gehoben, und der
Schlitten e wird wieder freigegeben und durch die Feder A2 aus dem Gehäuse geschoben,
wobei das in den Haken h gelagerte Zündholz auf beiden Enden an Streichflächen t entlangbewegt
wird, wodurch das Zündholz unabhängig davon, auf welcher Seite sich der Zündkopf befindet, sicher entzündet wird.
Nach Loslassen der Druckstange g2 bewegt sich die Zahnstange g außer Eingriff des Zahnrades f nach oben, wodurch der Hebel ft1 wieder frei wird und durch die Feder ft2 ein Drehen der Welle r und hiermit ein Aufwärtsbewegen des Zündholzhalters q veranlaßt.
Nach Loslassen der Druckstange g2 bewegt sich die Zahnstange g außer Eingriff des Zahnrades f nach oben, wodurch der Hebel ft1 wieder frei wird und durch die Feder ft2 ein Drehen der Welle r und hiermit ein Aufwärtsbewegen des Zündholzhalters q veranlaßt.
Der auf einer Schraube q1 verstellbare und
um Niete q2 bewegliche Kopf des Zündholzhalters berührt beim Aufwärtsgehen mit seiner
Nase u einen Ansatz u1 des Schlittens e, so
daß der Kopf herumschwingen muß und mit seiner Aussparung u2 über das brennend in
den Haken h liegende Zündholz faßt und beim Weitergehen das Zündholz aus den Haken
fortführt. Nachdem dann der Kopf mit dem brennenden Zündholz an dem Schlitten β vorbei
ist, wird er durch seine Schwere nach vorn umgeklappt, wodurch ein bequemes Entnehmen des brennenden Zündholzes möglich
wird.
Am Vorderende der Vorrichtung ist ein Behälter χ zur Aufnahme der gebrauchten Zündholzreste,
Zigarrenasche u. dgl. angebracht.
Claims (2)
1. Zündholzausgeber, bei dem ein Schlitten zum Vorschub und zur selbsttätigen
Entzündung der Zündhölzer hin und her bewegt wird, dadurch gekennzeichnet, daß eine Gabel (ft) angeordnet ist, wodurch das
vorderste der auf dem Schlitten liegenden Zündhölzer abgesondert und in das hakenförmige
Vorderende (h) des Schiebers lose eingelegt wird, in welchem es bei der Vorwärtsbewegung
des Schiebers an seitlichen Streichflächen (t) entzündet wird.
2. Zündholzausgeber nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Aussparung
(U2J an einem Halter (q) vorgesehen
ist, wodurch das brennende Zündholz dem Schlitten lose entnommen und in dieser Aussparung liegend zum Gebrauch
hochgehoben wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE229101C true DE229101C (de) |
Family
ID=489440
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT229101D Active DE229101C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE229101C (de) |
-
0
- DE DENDAT229101D patent/DE229101C/de active Active
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