DE155671C - - Google Patents

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DE155671C
DE155671C DENDAT155671D DE155671DA DE155671C DE 155671 C DE155671 C DE 155671C DE NDAT155671 D DENDAT155671 D DE NDAT155671D DE 155671D A DE155671D A DE 155671DA DE 155671 C DE155671 C DE 155671C
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cartridge
gas pressure
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pressure piston
tape
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41AFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
    • F41A9/00Feeding or loading of ammunition; Magazines; Guiding means for the extracting of cartridges
    • F41A9/29Feeding of belted ammunition
    • F41A9/32Reciprocating-slide-type belt transporters
    • F41A9/33Reciprocating-slide-type belt transporters with cartridge stripping means

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Packaging Of Annular Or Rod-Shaped Articles, Wearing Apparel, Cassettes, Or The Like (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
M 155671 KLASSE 72 h.
Der Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Einrichtung zum Zuführen der Patronen bei Maschinengeschützen derjenigen Art, bei denen die Arbeit der Waffe durch einen einerseits durch die Explosionsgase, andererseits durch eine hierdurch gespannte Feder angetriebenen Gasdruckkolben bewirkt wird. Die Einrichtung ist auf der Zeichnung dargestellt, und zwar ist Fig. ι ein Längsschnitt durch das ganze Geschütz, Fig. 2,3 und 4 teilweise Längsschnitte durch den hinteren Teil des Geschützes, Fig. 5 und 6 wagerechte Längsschnitte in verschiedener Höhenlage durch den hinteren Teil des Geschützes, Fig· 7 em Schaubild der Patronenzuführvorrichtung mit fortgedachtem Gehäuse, Fig. 8 ein Querschnitt durch das Geschütz nach V-V an der Stelle der Patronenzuführung von hinten gesehen, Fig. 9 derselbe Querschnitt von vorn gesehen, Fig. 10 eine Unteransicht desPatronenzuführschiebers und Fig.i 1 ein Schaubild des sogenannten Niederdrückers. Das Geschütz besteht aus dem Lauf C, der durch den Verschlußblock M an seinem hinteren Ende verschlossen wird, und aus einem Zylinder D, der durch einen Zweigkanal c mit dem Lauf in Verbindung steht und in welchem sich der Gasdruckkolben E, E1, G bewegt. An das hintere Ende des Gasdruckkolbens greift eine Zugfeder K an, die beim Rückwärtsgang des Gasdruckkolbens infolge der in den Zylinder D eintretenden Pulvergase gespannt wird und nach Freigabe des Gasdruckkolbens mittels des Abzuges i ersteren nach vorn schnellt.
Die Zuführung der zu einem Bande durch Schleifen TV aneinander gereihten Patronen geschieht auf folgende Weise:
Zwischen dem unten liegenden Lauf C und dem darüber liegenden Gasdruckkolben ist das Gehäuse, welches den hinteren Teil des Geschützes umgibt, quer durchbrochen, so daß das Patronenband hindurchgeführt werden kann. Über dieser Öffnung liegt in dem Wege des Gasdruckkolbens, so daß dieser ihn durchdringt, ein quer zur Geschützachse verschiebbarer Schieber P, der durch eine am Gasdruckkolben befmdlichekurvenartige Längsrippe , welche in einer entsprechenden Ausnehmung des Schiebers gleitet, bei der Längsbewegung des Gasdruckkolbens hin und her, d. h. beim Zurückgehen desselben nach links und beim Vorschnellen nach rechts bewegt wird. Dieser Schieber trägt eine Klinke Q, die sich um einen Stift bei q drehen kann und durch eine Feder mit ihrem freien Ende nach unten gedrückt wird, so daß sich letzteres gegen eine Patrone des Bandes stützt. Die Zapfenöffnung bei q der Klinke Q. ist länglich und das arbeitende Ende der Klinke mit einem Stift 21 versehen (Fig. 8, 9 und 10), welcher bei der Vorwärtsbewegung nach rückwärts unter den Schieber gedrückt wird und dadurch die Klinke in Eingriff erhält, dagegen bei Rückwärtsbewegung nach vorn und aufwärts in eine unterhalb des Schiebers angeordnete Nut q2 eintritt. Durch diese Anordnung wird erzielt, daß sowohl bei der Vorwärtsbewegung als auch zu Anfang ' der Rückbewegung ein sicherer Eingriff zwecks Zuführung erzielt wird. Die Klinke Q ist mit einer rückwärtigen.Verlängerung versehen,

Claims (5)

mittels welcher sie durch Fingerdruck außer Eingriff gebracht werden kann. Bei der Rechtsbewegung des Schiebers wird daher das Band genau um eine Patrone nach rechts bewegt, während die Klinke bei der Linksbewegung des Schiebers über die nächste Patrone wirkungslos fortgleitet. Um das Patronenband bei der Linksbewegung nicht durch Reibung mitzunehmen, also zur Sicherung der präzisen Lage der Patronen, dienen neben dem Schieber P im Gehäuse angeordnete Klinken r, die mit der Schieberklinke Q gleich gerichtet sind und sich bei der Rückbe\vegung des Schiebers gegen das vordere und hintere Ende einer Patrone stützen. Bei jedem Zurückgehen des Gasdruckkolbens wird daher das Band genau um eine Patrone vorgeschoben und die vorderste Patrone gegen einen Ansatz gh des Gasdruckkolbens geschoben, der vor den Rand der Patrone greift und diese beim nächsten Zurückgehen des Gasdruckkolbens aus dem Band herauszieht und unter einen im Gehäuse fest gelagerten Hebel O schiebt (Fig. 1 bis 4 und 11). In dieser Stellung befindet sich die Patrone über der Öffnung der Patronenkammer und wird hier durch eine Feder R (Fig. 2, 4 und 6) gehalten, wenn der Verschlußblock M durch den in ihn eingreifenden Ansatz g* des Gasdruckkolbens G zurückgezogen wird, bis die abgeschossene Patrone aus dem Lauf herausgezogen und durch eine seitliche Öffnung (Fig. 3 und 4) ausgeworfen ist. In diesem Augenblick wird das vordere Ende des Hebels O nach unten bewegt und die Patrone vor die Öffnung der Patronenkammer in eine Stellung gebracht (Fig. 4), aus welcher sie durch den Verschlußblock bei dem nächsten Vorgehen in das Patronenlager geschoben wird. Der Hebel O wird auf folgende Weise bewegt : In der vorderen Stellung des Verschlußblocks wird er durch einen Ansatz q, der sich auf die obere Fläche des Verschlußblocks stützt, in seiner oberen Stellung gehalten. Geht nach dem Abfeuern des Schusses der Gasdruckkolben zurück, so tritt der Ansatz 0 * in eine Nut ga des Gasdruckkolbens ein und verhindert ein Herabsinken, auch wenn der Verschlußblock teilweise zurückgezogen ist und sich Ansatz 0 über der Längsnut m1 des Verschlußblocks befindet, d. h. so lange, als die Patronenhülse noch nicht ausgeworfen ist. Bei weiterem Zurückgehen des Gasdruckkolbens tritt Ansatz o1 aus der Nut g6 heraus und wird durch eine im Gasdruckkolben gelagerte Feder nach abwärts gedrückt (Fig. 3 und 4). Beim jetzt eintretenden Wiedervorschnellen des Gasdruckkolbens bleibt der Hebel O in seiner gesenkten Lage, indem o1 unter der Nut fortgleitet, d. h. nicht wieder in dieselbe eintritt, und ο auf den Boden der Längsnut m' des Verschlußblocks M sich stützt. Erst beim weiteren Vorgehen des Verschlußblocks wird der Hebel wieder gehoben, indem 0 aus der Nut m1, die in einer schiefen Fläche ausläuft, heraustritt, zu welcher Zeit der die Nut gü enthaltende Ansatz des Gasdruckkolbens schon über dem Ansatz o1 fortgeglitten ist. Bei weiterem Zurück- und Wiedervorgehen des Gasdruckkolbens findet dasselbe Spiel statt, d. h. das Patronenband wird um eine Patrone vorgeschoben, die vorderste Patrone aus dem Band herausgezogen, über die Lade-Öffnung gebracht, nach dem Auswerfen der leeren Patronenhülse vor die Öffnung des Patronenlagers niedergedrückt und durch den Verschlußblock in das Patronenlager eingeschoben. Das Laden vollzieht sich daher selbsttätig bei dauernd zurückgezogenem Abzug i vollkommen zwangläufig. Der Umstand, daß die Klinken nicht das Patronenband erfassen, sondern sich gegen die Patronen selbst stützen, macht die Anwendung irgendwelcher Korrektureinrichtung, wie sie bei anderen bekannten Zuführungsmechanismen erforderlich ist, zwecks richtiger Einstellung der Patronen bei Dehnung des Bandes entbehrlich. Pate nt-A ν Sprüche:
1. Patronenzuführung für Gasdrucklader-Maschinengeschütze mit einem durch die Treibgase und eine Feder hin- und herbewegten Treiber und durch diesen quer zur Laufrichtung bewegten Schieber für die Zuführung des Patronenbandes, dadurch gekennzeichnet, daß der Schieber (P) eine Klinke (Q) trägt, die sich bei seiner Bewegung in der einen Richtung seitlich gegen die Patronen stützt und diese mit dem Band fortschiebt, bei seiner Bewegung in der anderen Richtung aber frei über dieselben fortgleitet.
2. Patronenzuführung für Gasdrucklader-Maschinengeschütze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehachse der Schieberklinke (Q) in der Bewegungsrichtung des Schiebers parallel zu sich selbst verschiebbar ist, so daß die Klinke bei der Bewegung des Schiebers sich gegen diesen verschiebt und durch einen sich dabei unter einen festen Vorsprung schiebenden Stift (q1) in ihrer Lage festgehalten wird (Fig. 8 und 9).
3. Patronenzuführung für Gasdrucklader-Maschinengeschütze nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß am Kammergehäuse (A) Klinken (r) gelagert sind, welche sich bei der Rückwärtsbewegung des Schiebers (P) gegen die
Patronen legen und dadurch eine Rückwärtsbewegung des Patronenbandes verhindern, bei der Vorwärtsbewegung des Schiebers aber frei über die Patronen fortgleiten.
4. Patronenzuführung für Gasdrucklader-Maschinengeschütze nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Gasdruckkolben (E, E1, G) einen eine Patrone erfassenden Vorsprung (gh) trägt, welcher dieselbe bei dem durch den Schuß bewirkten Rückwärtsgang des Gasdruckkolbens in ihrer Längsrichtung aus der Schleife des Bandes herauszieht, worauf ;die Patrone in ihrer Lage durch eine Feder (R) über der Ladeöffnung gehalten wird.
5. Patronenzuführung" für Gasdrucklader-Maschinengeschütze nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß ein Kipphebel (O) in dem festen Gehäuse gelagert ist, der bei der Rückwärtsbewegung des Gasdruckkolbens nach oben schwingt, so daß die Patrone unter ihn treten kann und bei der Vorwärtsbewegung des Gasdruckkolbens nach abwärts schwingt, um die Patrone in die Lage zu bringen, in welcher sie durch den nach vorn gehenden Verschlußblock (M) in das Patronenlager (c1) des Laufes geschoben wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE767868C (de) * 1935-04-09 1954-04-29 Mauser Werke Ag Maschinenwaffe

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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