DE22764C - Neuerungen an der unter 14437 patentirten Ventilsteuerung für Dampfmaschinen - Google Patents

Neuerungen an der unter 14437 patentirten Ventilsteuerung für Dampfmaschinen

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DE22764C
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SÄCHSISCHE MASCHINENFABRIK in Chemnitz
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F01MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
    • F01LCYCLICALLY OPERATING VALVES FOR MACHINES OR ENGINES
    • F01L31/00Valve drive, valve adjustment during operation, or other valve control, not provided for in groups F01L15/00 - F01L29/00
    • F01L31/08Valve drive or valve adjustment, apart from tripping aspects; Positively-driven gear
    • F01L31/14Valve adjustment by links or guide rods, e.g. in valve-gears with eccentric drive

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanically-Actuated Valves (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 14: Dampfmaschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 23. November 1881 ab.
Die in Fig. 1 bis 3 dargestellte Steuerung unterscheidet sich von den in den Patentschriften No. 22762 und No. 22763 dargestellten dadurch, dafs der Gelenkpunkt B, Fig. 1, bezw. H, Fig. 2 und 3, welcher von der Stellung des Gegenhebels beeinfiufst wird, seine steuernde Bewegung auf den Winkelhebel Y bezw. X überträgt.
Die Anordnungen sind für den Augenblick gezeichnet, in welchem der Kolben seinen Hub beginnt. In diesem Zeitpunkte liegt der Hebel FH, Fig. i, bezw. FG, Fig. 2, mit seiner ganzen Fläche auf dem einen Arm des Winkelhebels Y auf.
Es wird nun C, Fig. 1, bezw. J, Fig. 2, nach links gezogen und der Unterstützungspunkt des Hebels F H bezw. FG an die äufserste Kante des Winkelhebels F (y in Fig. 1) verlegt, und da das Gelenk F gleichzeitig nach abwärts gezogen wird, so ergiebt sich die gleichzeitige Uebertragung zweier Bewegungen auf die Ventilspindel. Die Wirkung vorstehend beschriebener Anordnung ist die, dafs das Ventil sich langsam ohne Stofs vom Sitze erhebt, sodann aber rasch weiter gehoben wird, hierauf wieder rasch fällt und ohne Stofs aufsetzt.
Statt des Gegenhebels können die der Patentinhaberin durch frühere Patente geschützten Geradführungsmechanismen wie auch Coulissen (s. F, Fig. 3) Verwendung finden.

Claims (2)

Patent-AnSpruch: Die in Fig. 1 bis 3 in dreifach verschiedener Anordnung dargestellte Vorrichtung zur Uebertragung zweier von einem Excenter hervorgerufenen entgegengesetzten Bewegungen zu vereinigter Wirkung auf die das Dampfeinlafsorgan einer Dampfmaschine regelnde Spindel, deren besondere Eigentümlichkeit darin besteht, dafs seitens der Excenterstange auf
1. den daumenartig geformten Schenkel des Winkelhebels Y, Fig. 1 und 2, bezw. X, Fig. 3, welcher dem mit der Ventilspindel einerseits wie mit der Excenterstange andererseits verbundenen Hebel F H, Fig. 1, bezw. F G, Fig. 2 und 3, entweder direct, Fig. ι und 2 oder indirect durch Zwischenschaltung der beiden Glieder C und C", Fig. 3, als Stützpunkt dient, und
2. den Punkt F des Hebels FH bezw. F G
gleichzeitig zwei entgegengesetzte Bewegungen übertragen werden, und zwar in der Weise, dafs mit diesen sich bezüglich des Punktes H bezw. G der Ventilspindel summirenden Bewegungen vermöge der daumenartigen Form des einen Winkelhebelschenkels zugleich eine seitliche Verschiebung des Unterstützungspunktes des Hebels F H bezw. F G stattfindet, infolge deren ein langsames Lüften und sodann ein rasches Erheben und ebenso ein rasches Schliefsen und langsames Aufsetzen des Ventils erzielt wird.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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