DE20219C - Wassermesser - Google Patents
WassermesserInfo
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- DE20219C DE20219C DENDAT20219D DE20219DA DE20219C DE 20219 C DE20219 C DE 20219C DE NDAT20219 D DENDAT20219 D DE NDAT20219D DE 20219D A DE20219D A DE 20219DA DE 20219 C DE20219 C DE 20219C
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Classifications
-
- G—PHYSICS
- G01—MEASURING; TESTING
- G01F—MEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
- G01F3/00—Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow
- G01F3/02—Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow with measuring chambers which expand or contract during measurement
- G01F3/04—Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow with measuring chambers which expand or contract during measurement having rigid movable walls
- G01F3/14—Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow with measuring chambers which expand or contract during measurement having rigid movable walls comprising reciprocating pistons, e.g. reciprocating in a rotating body
- G01F3/16—Measuring the volume flow of fluids or fluent solid material wherein the fluid passes through the meter in successive and more or less isolated quantities, the meter being driven by the flow with measuring chambers which expand or contract during measurement having rigid movable walls comprising reciprocating pistons, e.g. reciprocating in a rotating body in stationary cylinders
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42: Instrumente.
LEON JULES EDUARD JACQUET in PARIS. Wassermesser.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 20. Mai 1882 ab. '
Der vorliegende Wassermesser gehört zur Klasse der Kolbenwassermesser, indem die zu
messende Flüssigkeit einmal oberhalb, einmal unterhalb des in einem Cylinder sich hin- und
herbewegenden Kolbens eingeleitet wird; die Umsteuerung erfolgt unter Anwendung von
Ventilen, während die Anzahl der Kolbenhübe durch ein Zählwerk registrirt wird. Demgemäfs
besteht der Apparat aus dem Mefscylinder mit Kolben, der Steuereinrichtung und dem Registrirwerk.
.
. Auf beiliegender Zeichnung veranschaulicht Fig. ι einen Verticalschnitt, Fig. 2 einen Horizontalschnitt
durch die Steuerkammer, Fig. 3 zeigt einen Verticalschnitt durch dieselbe. Die
Fig. 4, 5 und 6 stellen den der Kolbenstange als Führung dienenden Bronzesitz in Grundrifs
und zwei Ansichten dar. Fig. 7, 8 und 9 sind weitere Details.
. Der Cylinder des Wassermessers ist mit Kupfer ausgekleidet, und in ihm bewegt sich
der aus Blechplatten und zwei Lederkappen gebildete Kolben, der nach beiden Seiten hin
eine gute Abdichtung liefert. Die zu messende Flüssigkeit wird durch den seitlich am Cylinder
angegossenen Kanal H unter den Kolben geleitet. Die Steuerung ist in einem auf dem
oberen Theil des' Cylinders befestigten Zwischenstück angebracht und zeigt, von oben betrachtet,
vier Abtheilungen, welche nach Entfernung des Deckels sichtbar sind. Die Hauptkammer
A der Steuerung steht in directer Verbindung mit dem oberen Ende des Cylinders;
die zu messende Flüssigkeit tritt bei E in die Kammer B und verläfst den Apparat durch
Kammer C und Rohr G, während die Kammer D mit dem Kanal H in Verbindung steht.
Die vier Kammern ABC und D stehen unter sich durch Oeffnungen O O' und o.o1 in
Verbindung. Von diesen Oeffnungen sind je zwei conaxial angeordnet, und durch dieselben
reichen die Ventilstangen E' und E" mit Ventilen KK' und k k'. Die Ventilstangen E'
und E" sind an ihren Enden geführt und fest mit der Traverse F1 Fig. 9, verbunden, welche
in der Mitte mit einem Auge von der Form eines Parallelogramms versehen ist. Auf diese
Weise bilden die Ventilstangen mit- der Traverse F einen steifen Rahmen, der die Ventile
genau führt. Die letzteren sind auf den Stangen ü1' E" befestigt und bestehen aus zwei mit
Gewinde versehenen Bronzescheiben, welche zwischen sich eine Lederscheibe fassen und an
passender Stelle genau auf den Ventilstangen fixirt werden können. Demgemäfs können die
Ventile sich nur gemeinschaftlich bewegen, und sind dieselben so auf den Stangen E' E" befestigt,
dafs, wenn zwei Ventile KK1 geöffnet
sind, die beiden anderen Ventile k k' geschlossen sind. ' : .
Wird die Traverse F nach einer Richtung, z. B.. nach links hin bewegt, so schliefsen sich
die Ventile KK', während die Ventile k k' sich öffnen; das Umgekehrte findet bei umgekehrter
Bewegung der Ventile statt. Infolge dieser Bewegung tritt die zu messende Flüssigkeit aus
Kammer B abwechselnd in Kammer A und Kammer D, d. h. oberhalb und unterhalb des
Kolbens. In Fig. 2 'ist diejenige Stellung der Ventile gezeichnet, bei der die Flüssigkeit unter
den Kolben eintritt, während das obere Ende
Claims (1)
- des Cylinders mit der Ausströmung G in Verbindung steht. Der Kolben wird sich somit nach aufwärts bewegen. Oben angekommen, erfolgt die Umsteuerung der Ventile behufs Eintritts der Flüssigkeit auf der oberen Seite des Kolbens und Ausströmung von unten.Die Kolbenstange findet ihre Führung in der an drei Punkten befestigten Brücke M, Fig. 4, S und 6, die gleichzeitig die Lagerung für die schneideförmigen Zapfen m des Winkelhebels IJ, Fig. 7 und 8, bildet. Der untere, ebenfalls schneideförmig ausgebildete Theil der Zapfen m stützt sich auf eine Feder p aus Hartbronze, welche an zwei Stangen q mittelst Schneiden r aufgehängt ist, oder auf eine Traverse, die mittelst zweier Schraubenfedern befestigt ist. In jedem Fall ist der Stützpunkt der Stangen q oder der Befestigungspunkt der Schraubenfedern genau vertical oberhalb des Stützpunktes der Zapfen m an der Brücke M angeordnet. Durch diese Anordnung wird erreicht, dafs, wenn der untere Stützpunkt des Zapfens m auf Feder p aus der durch den oberen Stützpunkt des Zapfens: m und die oberen Stützpunkte der Stangen q bestimmte Verticalebene ein wenig heraustritt, der Winkelhebel IJ durch Wirkung der Feder / oder der Spiralfedern bei Anwendung einer festen unteren Traverse in die eine oder andere seiner äufseren Lagen gebracht wird, da der Winkelhebel in seiner mittleren Lage sich in labilem Gleichgewicht befindet. Der verticale Arm / des Winkelhebels fafst in das Auge der Traverse F, der horizontale Arm J reicht in die durch die Brücke M gebildete Führung der Kolbenstange.Zu beiden Seiten des Haupthebels IJ sind an demselben zwei Winkelhebel ij um den Zapfen i' drehbar angeordnet, welcher unmittelbar in der Nähe der Drehachse des Haupthebels liegt. Diese Hebel ij können sich frei drehen und nehmen nicht an der Drehung des Haupthebels IJ theil. Ihre Schenkel sind etwas breiter wie die Schenkel des letzteren, und die verticalen Schenkel fassen in das Auge der Traverse, während die horizontalen Schenkel in die Kolbenführung der Brücke M reichen. Die Kolbenstange ist oben mit einem Anschlag S und unten mit einem Anschlag R oder aber mit einer einfachen Längsrinne versehen, in welche die horizontalen Schenkel der Steuerhebel hineinragen.Dieser Mechanismus functionirt wie folgt: Hebt sich der Kolben, Fig. 1 und 2, so trifft der untere Anschlag R zunächst die breiten Schenkel/ der seitlichen Hebel, Fig. 8, kurz darauf aber auch den Schenkel J des Haupthebels, worauf alle drei Hebel gemeinschaftlich so gedreht werden, dafs der Zapfen m in seine labile Gleichgewichtslage gelangt; in diesem Augenblick kommen die dem Haupthebel etwas voreilenden Hebel ij mit der Traverse F in Berührung, und im nächsten Augenblick wird der Hebel IJ durch die Einwirkung der Feder p ebenfalls gegen die Traverse bewegt; die durch die Einwirkung der Hebel ij von ihrem Sitze abgehobenen Ventile werden, nachdem auf beiden Seiten der, Ventile Gleichgewicht herrscht, nur durch den Haupthebel IJ und die auf denselben wirkende Feder/ ganz umgesteuert, wobei die Bewegung des Wassers diese Umsteuerung noch unterstützt. Der Kolben wechselt sofort seine Bewegung und steuert in derselben Weise, am Ende seines Hubes angekommen, die Ventile mittelst Anschlags 5 um, indem er die Traverse F wieder nach rechts verschiebt.Die am Kolben angebrachte Schaltklinke T wirkt beim Hochgang des Kolbens auf das mit dem Registrirwerk verbundene Schaltrad V.Es mag darauf hingewiesen werden, dafs die seitlichen Hebel ij bei kleineren ■ Apparaten auch fortfallen können, wenn der Druck auf die Ventile nicht so bedeutend ist. Die an den schneideartigen Auflagen der Zapfen m sich zeigende Abnutzung kann durch Nachstellen der an q angebrachten Mutter compensirt werden. . ·• Patent-Anspruch:An Kolbenwassermessern die dargestellte, leicht zugängliche Anordnung der sämmtlichen Ventile am oberen Theile des Cylinders, sowie die Combination der vier Ventile KK' k kf der Stangen E' F,", Traverse F und eines Winkelhebels IJ, der durch die combinirte Wirkung des Kolbens und des auf Zapfen m wirkenden Federsystems die Umsteuerung der Ventile bewirkt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE20219C true DE20219C (de) |
Family
ID=296984
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT20219D Active DE20219C (de) | Wassermesser |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE20219C (de) |
-
0
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