AT103648B - Strömungskraftmaschine. - Google Patents

Strömungskraftmaschine.

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AT103648B
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AT
Austria
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wing
rod
push rod
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fluid flow
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English (en)
Inventor
Max Dr Kulmer
Original Assignee
Max Dr Kulmer
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63HMARINE PROPULSION OR STEERING
    • B63H1/00Propulsive elements directly acting on water
    • B63H1/30Propulsive elements directly acting on water of non-rotary type
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B63SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
    • B63HMARINE PROPULSION OR STEERING
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    • B63H1/30Propulsive elements directly acting on water of non-rotary type
    • B63H1/32Flaps, pistons, or the like, reciprocating in propulsive direction

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Ocean & Marine Engineering (AREA)
  • Transmission Devices (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Strömungskraftmaschine. 



   Vorliegende Erfindung hat eine weitere Ausgestaltung der mit Patent Nr. 101524 geschützten   Stromungskraftmaschine   zum Gegenstandes welche sich insbesondere auf die Ausbildung der Steuerung bezieht. 



   Zu diesem Zweck ist gemäss der Erfindung eine den frei drehbaren Flügel tragende Schubstange um ihre Längsachse drehbeweglich gelagert, so dass bei deren   Verdrehung   die Richtung des auf das Mittel ausgeübten Druckes und damit die Fahrtrichtung geändert wird. Zur   Ermöglichung   der Höhensteuerung sind die am Gestell angeordneten,   die Flügelbewegung steuernden Anschlagflächen verstellbar ausgebildet.   



   In der Zeichnung ist eine   beispielsweise Ausführungsform   der Erfindung dargestellt, u. zw. zeigt 
 EMI1.1 
   steuerung,   während Fig. 3 einen Flügel und Fig. 4 ein Detail in Oberansicht darstellt. 



     1\ n   einem Ende eines Balanciers 1 greift ein Kurbeltrieb 2 oder eine Kolbenstange an, welche den Balancier in schwingende Bewegung versetzt. 



   Das andere Ende des Balanciers ist   zweckmässig   als Gabel J'ausgebildet, deren Zinken mit je einem Luger versehen sind, in welchen Zapfen 4 gelagert sind, die mit der den Flügel tragenden Stange 5 auf Axialbewegung gekuppelt sind. Zu diesem Zweck sind die Zapfen 4 vorteilhaft an einer Platte 6 angeordnet, die in der Mitte eine Öffnung 6'aufweist, durch welche die Stange 5 hindurchtritt. Oberund unterhalb dieser Platte 6 sind nun an der Stange 5 Druckplatten 7 bzw. 8 fest angeordnet, welche an die Platte 6 dicht   einliegen   und die   Öffnung   6'allseitig überdecken.

   Der Durchmesser der Öffnung 6' sowie deren Überdeckung durch die Platten 7,   8   muss so gross sein, dass be'm Ausschlag des Balanciers entsprechend einem Hub die Stange 5 nicht an den Rand der Öffnung 6'anstösst und diese durch die Platten 7, 8 noch   vollständig überdeckt   wird (Fig. 4). Durch diese ein sehr robustes   Doppebpur13ger   bildende Einrichtung ist   einerseits Balanzier   und   Stange   auf Axialbewegung gekuppelt, anderseits die Stange 5 um ihre Achse verdrehbar. Bei 7 und 8 sind Geradführungen für die Stange 5 angeordnet. 



   Am unteren Ende der Schubstange   j   ist der Flügel 9 in selner Längenmitte angelenkt. Um nun die Widerstände des Mittels auf beiden Flügelseiten voneinander verschieden zu halten, besitzt der Flügel zweckmässig   : g halbell ; ptische   oder parabolische Form, wobei die zu beiden Seiten der   Flügeldrehael se   sich erstreckenden Flügelteile gleiche Länge besitzen (Fig. 3). Die FlÜgelform ergibt die   günstigsten     Widerstandverhältnisse.   10 und 11 sind am Gestell angeordnete   Anschlsgfläehen,   welche in Ebenen liegen, die in den Umkehrlagen der hin und her gehenden Stange durch die   Flügelschwenkaehse hindurehgehen.   



  Diese   Anschlagflächen   10, 11 sind gemeinsam und parallel zueinander um   die Flügeldrehachse   ververschwenkbar. 



   Befindet sich die Schubstange J bei horizontaler Fahrt in ihrer oberen Totpunktlage, so steht der Flügel 9 senkrecht zur Geradeführung (Schubstange) und liegt an den   Anschlagflächen 10   an. Bewegt sich die Schubstange nach abwärts, so dreht sich der Flügel zufolge des an einer   Flügelseite grösseren   Widerstandes des Mittels um seine Schwenkachse so lange, bis das Ende der den kleineren Bewegungzwiderstand aufweisenden   Flügelseite   auf die Anschlagfläche 11 auftrifft. Beim weiteren Niedergang der   Schubstange   schwingt der Flügel um   seine Achse   so lange, bis das Ende der den grösseren Bewegungswiderstand aufweisenden Flügelseite ebenfalls auf die Anschlagfläche 11 aufsitzt(Keilauspressen).

   Dabei 

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 muss der Abstand der Anschlagflächen 10 und 11 bzw. die   Flugellänge   so gewählt werden, dass im Hubmittel das Ende der den grösseren Widerstand aufweisenden   Flügelseite   an einer Anschlagfläche 10 anliegt, während das Ende der zweiten   Flügelseite   auf der Anschlagfläche 11 aufsitzt. Bei dieser Anordnung können auch die an der Schubstange vorgesehenen Anschläge zur Begrenzung der Hubbewegung entfallen. 



  Beim Aufwärtsgang verläuft die Bewegung bis zur oberen Totpunktlage in analoger Weise wie beim   Abwärtsgang,   worauf sich das Spiel wiederholt. Will man nun die Richtung der Fahrt ändern, so verdreht man die Schubstange 5 und damit den Flügel um ihre Achse, wodurch die Richtung, in der der Druck auf das Mittel ausgeübt wird, geändert wird. Dieses Verdrehen kann zweckmässig durch eine direkt auf der Schubstange sitzende   SchleppkurbeHbzw. über einzwischengeschaltetes SeMeppkegelrad   erfolgen. Verschwenkt man die Schubs. tango und damit den Flügel um 180 , so wird der Druck auf das Mittel in entgegengesetztem Sinn übertragen, die Fahrtrichtung also umgekehrt. 



   Um nun dieses Treibwerk auch bei Unterwasserfahrzeugen anwenden zu können, sind die Anschlagflächen 10 und 11 gemeinsam um eine zur Flügelschwenkachse parallele Achse verdrehbar, so dass zu Beginn der Abwärtsbewegung des Fahrzeuges der Flügel in einer Totpunktlage beim Anliegen an eine   der Anschlag-flachen-M oder. H nichtmehr senkrecht   auf die Geradführung steht, sondern einen entsprechen-   den Winkel mit derselben einschliesst.   



   DurchdieerfindungsgemässeAusbildungdesTreibwerkeserreichtmanausserdemeingangserwähnten Vorteil, nämlich Unabhängigkeit in der Wahl und Aufstellung des Antriebes, noch den besonderen Vorteil, das Antriebs-und Steuereinrichtung vereinigt sind, eine besondere Steuereinrichtung also entfallen kann. 



   Selbstverständlich kann die Art der gerade geführten Schubstange auch durch Zahnstange und Ritzel oder   Eurbelschleife   erfolgen, ohne den Rahmen der Erfindung zu verlassen. Auch kann man die   Anschlagflächen   10 und 11 wohl mit der Schubstange auf Drehung kuppeln, gegen   Axialversehiebung   jedoch sichern, so dass bei   Seitensteuerung     die Anschläge zugleich   mit dem Flügel verschwenkt werden. 



     PATENT-AN SPRÜCHE   :
1.   Stromungskraftmasehine   nach Patent Nr. 101524, dadurch gekennzeichnet, dass die den Flügel tragende Schubstange um ihre Längsachse drehbeweglich ist, so dass bei axialer Verdrehung dieser Stange die   Richtung   des auf das Mittel übertragenen Druckes und damit auch die Fahrtrichtung geändert wird.

Claims (1)

  1. 2. Strömungskraftmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die die Flügelbewegung begrenzenden, am Gestell angeordneten Anschlagflächen gemeinsam um eine zur Flügelschwenkachse parallele Achse schwenkbar sind, so dass hei Schrägstellung der Anschlagflächen die Einrichtung als Höhensteuer wirkt.
    3. Strömungskraftmasehine nach Anspruch l, dadurch gekennzeichnet, dass die sich zu beiden Seiten der Anlenkungsstelle erstreckenden Flügelteile gleiche Länge, jedoch verschieden grosse Oberflächen besitzen.
    4. Stromungskraftmasehine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Flügel eine parabolische (halbelliptische) Umrisslinie aufweist.
AT103648D 1923-10-24 1924-07-18 Strömungskraftmaschine. AT103648B (de)

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AT101524T 1923-10-24
AT103648T 1924-07-18

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AT103648D AT103648B (de) 1923-10-24 1924-07-18 Strömungskraftmaschine.

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DE (1) DE485874C (de)

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DE10162328A1 (de) * 2001-12-18 2003-07-10 Helmut Obieglo Schiffsantrieb

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DE485874C (de) 1929-11-12

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