DE227639C - - Google Patents

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DE227639C
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crushing
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C1/00Crushing or disintegrating by reciprocating members

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Crushing And Grinding (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-■ M 227639 KLASSE SOa. GRUPPE
Brechmaschine, insbesondere für Kaolin. Patentiert im Deutschen Reiche vom 31. Oktober 1909 ab.
Bei den bisher bekannten Brechmaschinen mit Brechschwiiige und fester Brechbacke oder mit hin und her schwingender Brechbacke und feststehendem Brechkasten macht die Verarbeitung großstückigen Gutes Schwierigkeiten. Der nach unten vollkommen freie Brechschacht muß von vornherein entsprechend enge gehalten sein, um ein Durchfallen des Brechgutes oder den toten Gang der Maschine zu verhüten, und man hat deshalb solche Brechmaschinen vorteilhaft nur für die Bearbeitung harter, kleinstückiger Stoffe verwenden können.
Das Wesen der Erfindung besteht demgegenüber darin, daß sowohl der Brechkasten oder die Brechschwinge als auch die Brechbacke hin und her schwingen, und daß diese beiden Teile so gegeneinander schwingen, daß die Brechbacke den sich ihr nähernden Wänden der Brechschwinge entgegenbewegt wird. Der Brechschacht selbst wird hierbei durch einen Gegenhalter bei der Beschickung abgeschlossen, so daß der für noch unbearbeitetes Gut in Betracht kommende Durchfallquerschnitt nicht mehr der größten Entfernung der Brechflächen entspricht.
In den Zeichnungen ist die Maschine dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι einen Querschnitt,
Fig. 2 eine Seitenansicht, teilweise im Schnitt, Fig. 3 die vollständige Maschine in Ansicht,
Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie x-y der Fig. ι und
Fig. 5 eine Einzelheit im Grundriß.
Die Maschine besteht aus einer Brechschwinge α, in welcher sich eine ebenfalls 40
schwingbare Backe b befindet. Die Brechschwinge ist mit Rotguß c ausgekleidet, während die Backe b ganz aus Rotguß hergestellt sein kann. Die Kaolinkuchen werden durch die Backe b zerdrückt und durch einen schwingbaren Gegenhalter d am vorzeitigen Durchfallen gehindert.
In ihrem oberen Teile ruht die Brechschwinge α mit zwei gegenüberliegenden Zapfen e in einem Lager f. Der untere Teil der Schwinge wird von einer Welle f durchsetzt, an deren beiden Enden Kurbelstangen g angreifen, welche, von einer Kurbelwelle h angetrieben, die Schwinge in eine hin und her gehende Bewegung versetzen. Auf der Welle f ist die Backe b in Form eines im Querschnitt kreuzförmigen Armes aufgekeilt, und es erfolgt bei der Bewegung der Schwinge α gleichzeitig auch eine Drehung der Backe b um ihre Achse, und zwar durch folgende Einrichtung: Die Enden der Welle f stehen noch durch Stangen h' mit den drehbar gelagerten Doppelhebeln i in Verbindung, deren andere Enden durch Stangen k mit auf der Welle f aufgekeilten Armen I verbunden sind. Durch dieses Gestänge wird die Backe b der sich ihr nähernden Wand der Schwinge α zwecks Brechung der Kaolinkuchen entgegenbewegt.
Die oben erwähnten Gegenhalter d (Fig. 5) bestehen aus auf der einen Seite gezackten Platten m, welche auf Bolzen η aufgeschoben sind. Die Enden der Bolzen η stehen durch eine Bügelstange 0 miteinander in Verbindung, in welcher ein in einem Kulissenstein drehbar gelagerter, mit dem Arm I fest verbundener Bolzen p geführt wird. Die Gegen-
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halter liegen in ihren äußersten Endlagen in entsprechenden Ansätzen der Schwinge a, durch deren seitliche Schlitze die Bolzen η der Platten m der Gegenhalter d hindurchragen.
Solange die Öffnungen im Brechschacht nicht durch die Brechbacke b, soweit dies nötig ist, geschlossen sind, werden sie durch den vorgeschobenen Gegenhalter rf abgeschlossen.
ίο Je mehr sich die Brechbacke b der Schwinge a nähert, um so mehr gibt der Gegenhalter die Austrittsöffnung frei.
Das obere Ende der Schwinge steht durch einen Schlauch mit der Entleerungsöffnung des Kaolinvorratsbehälters in Verbindung, während das untere Ende der Schwinge durch einen Schlauch p' mit einer Kippmulde q verbunden ist, welche je nach ihrer Stellung den gebrochenen Kaolin in eine Kiste r oder in einen daruntergehaltenen Sack fallen läßt (s. die Stellung der Kippmulde in Fig. 3).

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Brechmaschine, insbesondere für Kaolin, dadurch gekennzeichnet, daß eine Brechschwinge (α) mit einer schwingenden Backe (b) so miteinander verbunden sind, daß letztere der sich ihr nähernden Wand der Brechschwinge entgegenbewegt wird, wobei zur Verhütung vorzeitigen Hindurchfallens des Kaolins aus der Schwinge ein Gegenhalter (d) dient, welcher im Maße des Aufschließens der Kaolinkuchen die Durchfallöffnung der Brechschwinge freigibt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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