DE225403C - - Google Patents

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DE225403C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B7/00Flat-bed knitting machines with independently-movable needles
    • D04B7/04Flat-bed knitting machines with independently-movable needles with two sets of needles
    • D04B7/06Flat-bed knitting machines with independently-movable needles with two sets of needles for purl work or Links-Links loop formation

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
1PATENTSeHRIFT
* 225403 -KLASSE 25 a. GRUPPE
Firma L.BRAUER in CHEMNITZ.
Links- und Linksstrickmaschine. Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. Januar 1909 ab.
Die bisher bekannten Links- und Linksmaschinensysteme weisen sämtlich den großen Nachteil auf, daß sie nur bis zu einer gewissen Feinheit in der Nadelteiluhg hergestellt werden können. Der Grund liegt darin, daß bei feiner Teilung die schwachen, nur einmal geführten Platinen dem auf sie von den kulierenden Schloßteilen ausgeübten Druck nicht genügend standhalten. Diese Unsicherheit ist um so größer, je feiner die Teilung und je mehr sich die Führungsschnitte der Platinen durch das Arbeiten erweitert haben und die Platinen selbst schwächer geworden sind, nach der Seite umlegen und den Nadelhaken nicht mehr erfassen. Vorliegende Erfindung bezweckt, den oben geschilderten Übelstand, der bisher den Links- und Linksstrickmaschin en anhaftete, vollständig zu beseitigen und außerdem praktische Vorteile von großer Bedeutung zu schaffen.
In Fig. ι ist die Seitenansicht der Maschine dargestellt, während in den Fig. 2 und 3 die Nadeln α und b, Platinen c und d, die Nadelführungsplatten e und f mit den Abschlagkämmchen C und die Führungsplatten A und B der Platinen in vergrößertem Maßstabe veranschaulicht sind. Diese Figuren zeigen in besonderer Weise die jeweilige Stellung der Nadelführungsplatten, bezüglich in welcher Weise die Nadeln von den Platinen freigemacht werden. Fig. 2 zeigt besonders, wie die Nadeln durch Verschieben mittels der Platinen aus der in Fig. 1 veranschaulichten Stellung in die von Fig. 2 gebracht sind, und in Fig. 3 ist das Entkuppeln der Nadeln aus den Platinenhaken dargestellt, das durch Versenken der . Nadelführungsplatten geschieht. Um den Arbeitsgang der Mechanismen genügend zu schildern, ist die Stellung der Nadeln α und b und der Platinen c und d, deren Fräsnuten achsial zueinander liegen, in Fig. ι als Anfang des Arbeitsvorganges der Maschine gedacht. Die Nadeln sind durch die Hakenplatinen c und d mittels der Schloßteile g und h in die Abschlagsstellung gezogen worden. Die Vortreibschiene i greift nun, indem sie durch das Exzenter k auf der Welle / und den Hebeln m die nötigen Bewegungen erhält, die Platinen c am Ansätze1 an und schiebt dieselben in Pfeilrichtung 1 (Fig. 4). Hierbei werden die in den Nadelhaken hängenden Maschen der Nadeln a, die von Hand daran gehängt worden sind und zwischen den zwei Reihen Abschlagkämmchen C gehalten werden, über die Nadelzunge auf den Nadelschaft bis vor die entgegengesetzten Haken und Zungen der Doppelnadeln geschoben. Während der vorbemerkten Bewegung senken sich die Nadelplatten β und f, durch Exzenter f und Gestänge 0 bewegt, so tief, daß die vortreibenden Platinen in die höher liegenden Nadelführungsnuten eindringen und das Vortreiben der Nadeln bis auf den nötigen Arbeitspunkt beenden können. Gleichzeitig treibt auch die Muster- oder Jacquard-Vorrichtung D, die durch den Exzenter r und die Hebel s bewegt wird, die Platinen d so weit nach vorn (Pfeilrichtung 2, Fig. 4), daß die Nadelhaken von den Platinenhaken freigegeben und die Nadeln beim Versenken der Nadelplatten nicht hochgehalten und nicht aus ihren Führungsnuten gezogen werden.
Während nun die Platinen d die Nadeln b immer weiter vortreiben und die in den Nadelhaken hängenden Maschen über die Zunge auf den Nadelschaft bringen (Fig. 5 und 6), geht die Schiene i zurück (Pfeil 3, Fig. 5) und nimmt die Platinen c durch die Ansätze c2, die beim Zurückgehen der Schiene i an diese stoßen, mit. Die Platinen c aber lassen die vorgetriebenen Nadeln α stehen, da letztere mit den Haken beim Versenken der Nadelplatten aus dem Bereich der Platinenhaken gebracht sind. Die Musterschiene D treibt die Platinen d nun so weit vor (Pfeil 4, Fig. 5), daß die an diesen anliegenden Nadein b nach der Platte e gebracht werden . und mit dem der vortreibenden Platine entgegengesetzt befindlichen Nadelhaken unter den Haken der Platine c zu liegen kommen. Die Nadeln b bilden nun bei der nächsten Kulierreihe auf der Platte β die Maschen. Die Mustervorrichtung bewegt sich nun wieder zurück (Pfeil 5, Fig. 6), und die Schiene E, die mit der Mustervorrichtung D durch die Feder F und den Bolzen G verbunden ist, zieht die Platinen d ohne die Nadeln b, die vorgetrieben wurden, an den Ansätzen d1 ebenfalls in Pfeilrichtung 5 (Fig. 6) zurück. Die Platinen gehen in die Stellung von Fig. 7. Aus der Zeichnung (Fig. 7) ist zu ersehen, daß sich die Platinen und Nadeln auf den Platten β und f sowie den Platten A und B in gleicher Stellung befinden. Die Nadeln sind durch die Mustervorrichtung und Vortreibschiene so reguliert worden, daß sie mit den Haken hinter den Platinenhaken stehen und nun beim nunmehrigen Auftrieb der Nadelplatten e und f (Pfeil 7, Fig. 8) in den Bereich der Platinenhaken" gekommen sind (Fig. 8 und 9). Ist dieser Arbeitsvorgang erreicht, so setzen sich die Vortreibschiene i und die Schiene E der Mustervorrichtung in Bewegung und verschieben die Platinen c und d mittels der Ansätze c2 und d1 in den Pfeilrichtungen 6 (Fig. 8). Die Haken der Platinen erfassen die Nadeln und ziehen letztere in Pfeilrichtung 6 gleichzeitig nach beiden Seiten bis in die (Fig. 10) veranschaulichte Stellung. In dieser Arbeitslage wird in bekannter Weise der zu verarbeitende Garnfaden durch den in der Zeichnung sichtbaren Fadenführer in die Nadelhaken eingelegt. Die in Fig. 1 gezeichneten Schloßteile g und h kulieren die Platinen in Pfeilrichtung 8 und 9 (Fig. 10), und die in den Platinenhaken hängenden Nadeln werden von den Platinen zwischen den Abschlagkämmchen hindurchgezogen und· so auf bekannte Art die alte Masche über die neue hinweg abgeworfen. Die Fig. 4 und 10 zeigen, daß die Nadeln, bevor sie eine neue Maschenreihe bildeten, ihre Stellung gewechselt haben. Die Nadeln, die zu Beginn des Arbeitsvorganges auf der Platte e im Abschlag standen, sind durch die geschilderten Arbeitsmomente auf die Platte f gebracht worden. Es sei hierzu noch be-'merkt, daß sich die Nadeln zu allen möglichen Musterstellungen durch Musterschienen oder Jacquardvorrichtungen mit Jacquardketten verschieben lassen. Das Versenken und Heben der Nadelplatten und auch die dabei gebrauchte Arbeitsmethode vereinfachen die Maschine und erhöhen die Schnelligkeit ganz bedeutend. Durch die einfache Konstruktion ist ein viel sichereres und schnelleres Arbeiten und daher eine bedeutend größere Produktion als der bekannten Systeme erreicht.
Um, wie schon eingangs erwähnt, die größtmöglichste Sicherheit und Schnelligkeit dauernd zu gestalten, sind die Ansätze c3 und d2-an den Platinen, an den das kulierende Schloßteil angreift, derart erhöht, daß sie bis in die Nuten einer über . den Platinen liegenden Platte H und / reichen und in diesen laufen (Fig. 2 und 3). Die Platinen erhalten dadurch die doppelte Führung, die mithin ein unsicheres Einhaken der Platinen in die Nadein und ein Umlegen der Platinen nach der Seite vollkommen ausschließt. Außerdem wird durch die zweifache Führung ein ruhiges und gleichmäßiges Zurücktreiben der Platinen beim Kulieren erreicht.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Links- und Linksstrickmaschine, bei welcher die Platinen und Nadelführungsplatten je einen Teil für sich bilden, dadurch gekennzeichnet, daß die Nadelplatten vertikal beweglich angeordnet sind.
2. Links- und Linksstrickmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Platinen gegen seitlichen Druck durch über ihnen liegende Führungsplatten gesichert sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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