DE223880C - - Google Patents

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DE223880C
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gas
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K35/00Means to prevent accidental or unauthorised actuation
    • F16K35/06Means to prevent accidental or unauthorised actuation using a removable actuating or locking member, e.g. a key

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Filling Or Discharging Of Gas Storage Vessels (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 223880 KLASSE 4 c. GRUPPE
ADOLF SEIDEL in BERLIN.
Sicherung an Gas- oder ähnlichen Haupthähnen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 28. Oktober 1909 ab.
Gegenstand der Erfindung ist ein Gashaupthahn, bei dem ein Öffnen der Gasleitung nur dann erfolgen kann, wenn sämtliche Nebenhähne geschlossen sind. Es soll hierdurch verhindert werden, daß nach Absperrung der Gaszuleitung beim nächsten öffnen des Haupthahnes an einer vorher nicht geschlossenen Nebenverbrauchsstelle oder undichten Stelle der Gasleitung ein ungewollter Gasaustritt
ίο stattfindet.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung in Fig. ι im Schnitt und in Fig. 2 in der Draufsicht dargestellt.
Das Küken α ist mit einer senkrecht zur Drehungsachse liegenden Durchbohrung b versehen. Ein zu dieser um 90 ° versetzter Kanal c verbindet die Durchbohrung bei der Schlußstellung des Kükens mit der Verbrauchsleitung m. Auf dem Küken α ist eine Pumpe / angebracht, mittels welcher Gas durch einen Kanal g aus dem Gaszuleitungsrohr h angesaugt und in die Verbrauchsleitung m gepreßt werden kann. Ventile i und k werden hierbei durch die Pumpe entsprechend geschlossen und geöffnet. Auf der entgegengesetzten Seite des Kükens ist in dessen Längsachse eine Aussparung angebracht, in welcher sich ein federbelasteter Kolben d mit Führungsstange q bewegt, der ein Führungsschild e trägt. Das Führungsschild e hat einen Schlitz f, der eine Verbindung von der Pumpe zum Kanal c schafft. Ein unter Federwirkung stehender Riegel η greift in Schlitze 0 des Kükensitzes ft und sichert den geschlossenen Hahn gegen Drehung.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende:
Sind sämtliche an den Haupthahn angeschlossene Verbrauchsstellen der Gasleitung geschlossen und sonst keine Undichtigkeit an der Leitung vorhanden, so daß beim Öffnen des Haupthahnes an keiner Stelle Gas entweichen kann, so wird bei geschlossenem Haupthahn durch einige Pumpenstöße der Druck in der Leitung um ein geringes erhöht. Dieser geringe Überdruck genügt, um den Kolben d so weit herunterzudrücken, daß das Schild e den Kanal c verschließt. Das nun durch die Pumpe weiter angesaugte Gas kann nicht mehr in die Leitung entweichen und wird in der Ausbohrung b verdichtet und drückt den Kolben d weiter hinunter, der nun mit seiner Führungsstange q den Riegel η aus den Schlitzen 0 hebt und dadurch das Küken für die Drehung freigibt. Nach vollendeter Drehung kann das Gas frei den Hahn passieren.
Ist im anderen Falle ein Nebenhahn der Gasleitung nach Schließung des Haupthahnes offen geblieben, so wird das in die Leitung gepumpte Gas keine Druckerhöhung hervorbringen können. Der Kolben d wird sich nicht bewegen und somit eine Drehung des Kükens nicht stattfinden können. Die Menge des in die Leitung zu pumpenden Gases hängt von dem Fassungsraum des Leitungsnetzes ab. Der Pumpenkolben kann nach einer bestimmten Anzahl Stöße verriegelt werden.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Sicherung an Gas- oder ähnlichen Haupthähnen, gekennzeichnet durch einen Riegel (n), welcher vermittels einer mit dem Hahn verbundenen Pumpe (e) bei Abschluß sämtlicher.Verbrauchshähne und
    bei Dichtigkeit der Verbrauchsleitung aus der die Sperrung der Kükens bewirkenden Stellung gedrängt wird.
  2. 2. Gashahn nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen federbelasteten, mit einem Schild (e) versehenen Kolben (d), welcher in einer an die Durchbohrung des Kükens anschließenden, achsialen Bohrung so geführt ist, daß er bei einem durch die Pumpe (e) erzeugten, geringen Überdruck die Verbindung mit der Verbrauchsleitung durch das Schild (e) abschließt und bei weiterer Druckerhöhung den Riegel (n) auslöst.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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