DE222913C - - Google Patents

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DE222913C
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valve
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water
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DENDAT222913D
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K21/00Fluid-delivery valves, e.g. self-closing valves
    • F16K21/04Self-closing valves, i.e. closing automatically after operation
    • F16K21/06Self-closing valves, i.e. closing automatically after operation in which the closing movement, either retarded or not, starts immediately after opening
    • F16K21/10Self-closing valves, i.e. closing automatically after operation in which the closing movement, either retarded or not, starts immediately after opening with hydraulic brake cylinder acting on the closure member

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Special Spraying Apparatus (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 85 d. GRUPPE
in RIGA, Ruszl.
Die für allgemeine Benutzung bestimmten, an eine Wasserleitung angeschlossenen öffentlichen Brunnen sind häufig mit selbstschließenden Ventilen nach Fig. ι versehen, die nur so lange Wasser geben, wie das Ventil υ im Ventilgehäuse α durch den Hebel h niedergedrückt wird. Sobald der Hebel losgelassen wird, schließt sich das Ventil durch den Wasserdruck auf das Ventil ν und durch die Feder f.
ίο Diese selbsttätigen Ventile haben zwei Übelstände: erstens kann das Ventil durch Belastung des Hebels h, z. B. durch Anhängen von Gewichten, oder durch Festklemmen des Hebels dauernd offen gehalten werden, was zur Vergeudung von Wasser Veranlassung gibt, und zweitens entstehen infolge des plötzlichen Schlusses des Ventiles υ beim Loslassen des Hebels h heftige Stöße im Zuleitungsrohr z, zu deren Milderung meist ein Windkessel w vor das Ventil geschaltet wird.
Beide Übelstände werden unter Anwendung einer Flüssigkeitskolbenbremse vermieden, wenn das Ventil nicht durch einen einfachen Handhebel h, wie in Fig. 1, sondern durch eine Pumpe gesteuert wird, die in eine besondere Verbindungsleitung zwischen den beiden Enden eines mit einer abgeschlossenen Flüssigkeitsmenge betriebenen Bremszylinders eingeschaltet ist, wie z. B. in Fig. 2 dargestellt ist. Die Fig. 3 bis 5 zeigen Ausführungsmöglichkeiten einiger Einzelheiten.
Die neue Vorrichtung besteht im wesentlichen aus einem Zylinder e, der nahezu vollständig mit einer Flüssigkeit gefüllt ist und in dem sich ein Kolben m bewegen kann, dessen Kolbenstange 0 die Ventilstange η der Fig. 1 ersetzt.
Die Räume über und unter dem Kolben m sind durch Rohrleitungen i und k mit einer von Hand oder anders zu betreibenden Pumpe p, zweckmäßig einer Kreiselpumpe, verbunden. Wird die Pumpe -p z. B. mittels der Handkurbel I in Tätigkeit gebracht, so saugt sie im Falle der Fig. 2 Flüssigkeit aus dem Räume unterhalb des Kolbens m und drückt sie in den Raum darüber.
Sobald der Flüssigkeitsdruck über dem Kolben m groß genug geworden ist, um den Widerstand der Feder f (Fig. 1) oder g (Fig. 2) und den auf das Ventil 11 wirkenden Wasserdruck zu überwinden, so öffnet sich dieses Ventil, und der Brunnen gibt durch das Steigrohr y (Fig. 1) Wasser.
Statt der Feder f oder g kann auch eine andere Vorrichtung angewandt werden, die eine auf Schließung des Ventiles wirkende Kraft ausübt, z. B. ein durch Flüssigkeitsdruck belasteter Kolben.
Um einen selbsttätigen allmählichen Schluß des Ventiles ν zu erzielen, ist der Kolben m mit einer Bohrung b (Fig. 2 links) versehen, durch die die zu verdrängende Flüssigkeit langsam von oben nach unten strömt. Hört die Tätigkeit der Pumpe -p auf, so beginnt der Kolben unter Einwirkung der Feder f oder g oder einer anderen Kraft und des Wasserdruckes sofort zu steigen, bis das Ventil ν mit einer geringen Geschwindigkeit auf seinem
Sitz angelangt ist, die von der Größe der Bohrungen b und der Zähigkeit der den Zylinder β füllenden Flüssigkeit abhängig ist. Die Wasserabgabe des Brunnens hört dann auf.
Die Bohrungen b können ganz oder teilweise durch Nuten χ (Fig. 4) ersetzt werden, die in den Wandungen des Zylinders e ange- . bracht sind und die einen gleichbleibenden oder sich ändernden Querschnitt haben können ;■ oder es können Rohrventile c (Fig. 2 rechts und Fig. 3) im Kolben m angebracht sein, die nach geringem Hube des Kolbens m auf den Boden des Zylinders β aufstoßen, dadurch ihre Öffnungen r freilegen und die Räume zu beiden Seiten des Kolbens in offene Verbindung bringen. Oder es kann eine Rohrleitung q, t mit eingeschaltetem Hahn s (Fig. 2 links) oder ein Kolben m' (Fig. 5) mit Öffnungen u in Verbindung mit einer unteren Erweiterung des Zylinders e oder eine Vereinigung mehrererdieser Mittel angewendet werden. Durch zweckmäßige Wahl der Bohrungen b, der Nuten x, der Ventile c mit den Öffnungen r oder der Stellung des Hahnes s (Fig. 2) oder der Form der Öffnungen u (Fig. 5) und der Zähigkeit der im Zylinder enthaltenen Flüssigkeit kann die Schlußgeschwindigkeit des Ventiles ν so klein gehalten werden, daß die hierbei auftretende Drucksteigerung auch ohne Anwendung eines Windkessels w ein zulässiges Maß nicht übersteigt.
Eine Umkehrung der Drehrichtung der Pumpe p mit sinngemäßer Änderung der Nuten χ oder der Ventile c und der Feder f ergibt im Falle der Fig. 2 eine umgekehrte Bewegung des Kolbens, die für manche Fälle erforderlich ist.
Wird die Pumpe p nicht von Hand, sondern mechanisch angetrieben, z. B. durch einen Elektromotor, so kann die Öffnung des Absperrventiles aus beliebiger Entfernung von einer Zentrale aus geregelt werden. In Verbindung mit geeigneten Absperrorganen gestattet die Vorrichtung nach Fig. 2, 3, 4 und 5 anch den zeitweiligen Durchlaß größerer Wasser- oder Gasmengen, z.B. zur Spülung von Kanalisationen, bei Öffnung von Notauslässen, für Wasserkünste usw.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Steuerung für selbstschließende Zapfventile mit einer Flüssigkeitskolbenbremse, dadurch gekennzeichnet, daß in eine besondere Verbindungsleitung (i, k) zwischen den beiden Enden des mit einer abgeschlossenen Flüssigkeitsmenge betriebenen Bremszylinders (e) eine Pumpe (p) eingeschaltet ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6446364B1 (en) 1999-12-16 2002-09-10 Juan Vicente Herrero Codina Grab for excavators of foundation walls and rectangular piles, and an excavator provided with said grab

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6446364B1 (en) 1999-12-16 2002-09-10 Juan Vicente Herrero Codina Grab for excavators of foundation walls and rectangular piles, and an excavator provided with said grab

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