DE34051C - Neuerungen an der Steuerung kolbenloser Einkammer - Dampfpumpen - Google Patents

Neuerungen an der Steuerung kolbenloser Einkammer - Dampfpumpen

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DE34051C
DE34051C DENDAT34051D DE34051DA DE34051C DE 34051 C DE34051 C DE 34051C DE NDAT34051 D DENDAT34051 D DE NDAT34051D DE 34051D A DE34051D A DE 34051DA DE 34051 C DE34051 C DE 34051C
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pistonless
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control
piston
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DENDAT34051D
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G. A. F. MÜLLER in Berlin
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04FPUMPING OF FLUID BY DIRECT CONTACT OF ANOTHER FLUID OR BY USING INERTIA OF FLUID TO BE PUMPED; SIPHONS
    • F04F1/00Pumps using positively or negatively pressurised fluid medium acting directly on the liquid to be pumped
    • F04F1/06Pumps using positively or negatively pressurised fluid medium acting directly on the liquid to be pumped the fluid medium acting on the surface of the liquid to be pumped

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 59: Pumpen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom ai. Februar 1885 ab.
Der Steuerapparat ist so construirt,' dafs er aus nur einem den Eintritt des Dampfes in die Pumpenkammer vermittelnden Ventile besteht, welches durch einen Kolben mit verschiedener Energie in den verschiedenen Perioden des Functionirehs entlastet wird, so zwar, dafs während der jeweiligen Periode diejenige Entlastung vorbereitet wird, welche für die Umsteuerung zur nächsten Periode günstig wirkt, infolge dessen die Umsteuerung sich bei geringen Druckänderungen in der Kammer vollzieht.
- Auf beiliegender Zeichnung, welche einen wie gekennzeichnet beschaffenen Steuermechanismus als Kopf einer Einkammerpumpe darstellt, bezeichnet α den Stutzen, durch welchen der Dampf eintritt, b jenen,- durch welchen dessen Austritt in die Pumpenkammer geschieht. c ist das Absperrventil, e ein mit diesem zusammenhängender Kolben, gut dichtend geführt in einem Cylinder k. Die enge Bohrung Z stellt die Verbindung der Kolbenoberseite mit dem Kammerinnern her. m ist eine Dichtungsfläche, η ein Verbindungsweg nach der Atmosphäre mit einer Regulirvorrichtung o.
Ist das Ventil c geschlossen und steht die Kammer b unter Vacuum, ist dieselbe also im Begriffe, sich zu füllen, so theilt sich der Niederdruck unter c durch die Bohrung Z auch der Kolbenoberseite mit, und es tritt eine Entlastung ein, welche zur Folge hat, dafs sich, sobald in der Kammer b der Druck nach beendeter Füllung wieder steigt, das .Ventil c hebt und Dampf einläfst, dies um so mehr, als der Kolben e im allgemeinen einem gewissen kleinen Ueberdruck nach oben unterliegt.
Sobald Dampf in die Kammer tritt und in derselben eine Druckerhöhung stattfindet, theilt sich diese durch Z allmälig auch der Kolbenoberseite mit, es steigt die Belastung derselben und diese unterstützt in dem Augenblicke, wo die plötzliche Druckverminderung in der Kammer erfolgt (welche immer nach ih/er völligen Entleerung eintritt), das sofortige Sinken des Ventils c auf seinen Sitz.
Da ersichtlicherweise in. der unteren Stellung des Ventilkolbens bei geschlossenem Ventil c kein höherer Druck als derjenige der Atmosphäre in dem Räume über dem Ventil c sich entwickeln kann, so mufs die Entlastung bis 'zum Atmosphärendruck mit Sicherheit vor sich gehen. Hieraus wird der nicht zu unterschätzende Vortheil erkennbar, dafs bei dem erläuterten Steuerapparate etwaige Undichtigkeiten des Kolbens ohne schädlichen Einflufs bleiben.
Um zu vermeiden, dafs beim Umsteuern nach unten der Druck über dem Kolben vorzeitig entweicht, ehe das Ventil c ganz oder nahezu ganz abgedichtet hat, findet sich an dem Ventilkegel oder der Platte πι eine kleiner Fortsatz ρ angebracht, welcher die Bohrung η erst freilegt, nachdem das Ventil c schon nahezu auf seinen Sitz gesunken ist.
An der Wirkung ändert sich nichts, wenn der entlastende Kolben e auch weiter entfernt vom Ventil c gelegen ist und durch eine Stange mit diesem in Verbindung steht.
Ebenso läfst sich die Bohrung Z nach Befinden in dem Gehäuse nach Art eines Um-
ganges anordnen, anstatt im Ventil und mit einer der hierfür bekannten Regulirvorrichtungen vereinigen.

Claims (1)

  1. P a te nt-Anspruch:
    i. Bei einem variabel entlasteten Steuerventil die Verbindung des Raumes oberhalb des entlastenden Kolbens mit der Atmosphäre durch eine enge Oeffnung n, welche bei gehobenem Ventil geschlossen ist.
    Der Fortsatz ρ an dem Ventil, zum Zwecke, jene Verbindung mit-, der Atmosphäre so lange abzusperren, bis das Steuerventil nahezu auf seinen Sitz gesunken ist.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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