DE266282C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE266282C DE266282C DENDAT266282D DE266282DA DE266282C DE 266282 C DE266282 C DE 266282C DE NDAT266282 D DENDAT266282 D DE NDAT266282D DE 266282D A DE266282D A DE 266282DA DE 266282 C DE266282 C DE 266282C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- line
- shut
- liquid
- dispensing
- intermediate chamber
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 239000007788 liquid Substances 0.000 claims description 32
- 238000010079 rubber tapping Methods 0.000 description 3
- 241000854350 Enicospilus group Species 0.000 description 1
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 1
- 230000001771 impaired effect Effects 0.000 description 1
- 238000000034 method Methods 0.000 description 1
- 238000007789 sealing Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16K—VALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
- F16K21/00—Fluid-delivery valves, e.g. self-closing valves
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Feeding And Controlling Fuel (AREA)
Description
DEUTSCHES REICH
R EICH S PATENTAMT
PATENTSCHRIFT
— JVi 266282 - KLASSE 81 e. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 18. Juni (912 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Zapfvorrichtung für besonders zur Entnahme feuergefährlicher
Flüssigkeiten dienende Rohrleitungen, die in bekannter Weise mit einer
Druckgasleitung ummantelt sind, wodurch der Austritt der ebenfalls unter dem Druck des
Druckgases stehenden feuergefährlichen Flüssigkeit in die Betriebs räume im Falle von Brüchen
oder Undichtigkeiten der Rohrleitung
ίο verhütet wird. Da bei solchen Zapfvorrichtungen
die. Zapf leitung im Ruhezustande der Anlage bis an das Absperrorgan mit der unter
Druck stehenden feuergefährlichen Flüssigkeit gefüllt ist, so muß Vorsorge getroffen werden,
daß bei Undichtwerden des Absperrorgans, z. B. des Tellers des Abschlußventils, die feuergefährliche
Flüssigkeit nicht aus der Zapfleitung austritt. Man hat dies dadurch zu erreichen
versucht, daß die Zapfleitung im Ruhezustande der Anlage mit dem Druckgäsraume
der Mantelleitung in Verbindung gesetzt und dadurch die feuergefährliche Flüssigkeit
in der Zapfleitung zurückgedrückt wird. Diese Einrichtung ist indessen nicht immer
durchführbar, besonders nicht in dem Falle, daß · mehrere Zapfvorrichtungen an eine gemeinsame
Flüssigkeitsleitung angeschlossen sind, weil hierbei durch das Zurückdrängen der feuergefährlichen Flüssigkeit an einer Zapfstelle
auch die übrigen Zapfleitungen flüssigkeitsleer -werden würden und infolgedessen die
Entnahme der Flüssigkeit an den übrigen Zapfstellen unmöglich wäre.
Durch die den Gegenstand der Erfindung bildende Zapfvorrichtung soll das Ausfließen
der feuergefährlichen Flüssigkeit im Falle des Undichtwerdens des Absperrorgans der Zapfleitung verhütet werden, ohne daß die etwa
an dieselbe .Flüssigkeitsleitung angeschlossenen Zapfstellen in ihrer Wirksamkeit beeinträchtigt
werden, solange keine Undichtigkeit an einem Absperrorgan eingetreten ist. Dieser Erfolg
wird nach der Erfindung dadurch erreicht, daß zwischen der Zapfleitung und der Flüssigkeitsleitung
eine gegen beide durch Absperrorgane abschließbare Zwischenkammer eingeschaltet ist, die bei der Schließlage der Absperrorganemit
dem Druckgasraum der Mantelleitung durch einen Kanal in Verbindung steht. Hierbei steht demnach das dem Auslauf
zunächstliegende Absperrorgan im Ruhezustande der Anlage unter Gasdruck, so daß
bei Undichtwerden des Absperrorgans der Flüssigkeitsleitung die in dieser befindliche
Flüssigkeit durch das Druckgas nur zurückgedrückt werden, nicht aber aus 3er Zapfleitung
austreten kann. Die Einrichtung ist hierbei so getroffen, daß bei der Bewegung des Absperrorgans der Zapfleitung in die
Offenlage zunächst der die Zwischenkammer mit dem Gasraume der Mantelleitung verbindende
Kanal geschlossen und danach das Absperrorgan der Flüssigkeitsleitung geöffnet wird.
Die feuergefährliche Flüssigkeit kann alsdann aus der Flüssigkeitsleitung durch deren offenes
Absperrorgan in die gegen den Gasraum der Mantelleitung abgesperrte Zwischerikammer und
aus dieser durch das offene Absperrorgan der Zapfleitung in diese übertreten. Bei der Unterbrechung
de.s Zapf Vorganges wird zunächst. das Absperrorgan der Flüssigkeitsleitung geschlossen,
danach die Zwischenkammer mit dem Gasraume der Mantelleitung in Verbindung gesetzt und hierauf auch das dem Aus-
lauf zunächst liegende Absperrorgan der Zapfleitung geschlossen.
In der Fig. ι der Zeichnung ist eine Ausführungsform
der Zapfvorrichtung in senkrechtem Schnitt dargestellt, während die Fig. 2
«ine Einzelansicht veranschaulicht.
Die nach dem Flüssigkeitsbehälter führende Rohrleitung 1 ist mit Abstand von der an
den Gasraum 'des Flüssigkeitsbehälters angeschlossenen und somit ständig mit Druckgas
gefüllten Mantelleitung 2-umgeben. Der obere Teil 3 der Mantelleitung 2 ist bei der dargestellten
Zapfvorrichtung zu einem Gehäuse erweitert, das den oberen Teil der Flüssigkeitsleitung
1 und eine zwischen dieser und der Zapfleitung 4 eingeschaltete Zwischenkammer 5
mit Abstand umgibt. Der Innenraum der
Zwischenkammer 5 steht durch einen, zweckmäßig in ihrem oberen Teil angeordneten Kanal
6 mit dem Gasraume der Mantelleitung 2, 3 in Verbindung. Das Absperrorgan der Flüssigkeitsleitung 1 ist als Ventil 7 ausgebildet,
dessen Spindel 8 unter der Wirkung einer in geeigneter Weise abgestützten Schraubenfeder
9 steht. Den Sitz des Ventils 7 bildet ein Ringflansch 10 des in die Zwischenkammer5
eingeschraubten, ringförmigen Einsatzstückes 11. In der öffnung des Einsatzstückes
11 ist das Ventil 7 mittels Rippen 12 geführt, die zwischen sich Durchlaßkanäle 13 (Fig. 2)
freilassen. Auf dem Teller des Ventils 7 ist eine Dichtungsscheibe 14 befestigt.
Das Absperrorgan der Zapfleitung 4 bildet ein Kolbenventil 15, das auf dem inneren
Ende einer Spindel 16 sitzt, deren äußeres Ende gegen den unteren Arm 17 des um den
Zapfen 18 an dem Gehäuse drehbar gelagerten Zapfhebels 19 anliegt. Das Kolbenventil 15
ist mit einer Dichtung 20 versehen und findet seinen Sitz auf dem in die Zwischenkammer 5
vorspringenden Ringflänsch 21. Gegen die Innenfläche des Ventils 15 liegt eine Schraubenfeder
22 an, die auf einer in die Zwischenkammer 5 eingesetzten Ringscheibe 23 abgestützt
ist. Das Kolbenventil 15 wird bei seiner durch die Spindel 16 bewirkten Verschiebung
in einem Ringstück 24 geführt, in dessen oberen Teil der Kanal 6 mündet, während in
seinem unteren Teil eine Durchtrittsöffnung 25 für die feuergefährliche Flüssigkeit vorgesehen
ist.
Das innere Ende der Ventilspindel 16 ist von der ihm gegenüberliegenden Fläche des
Ventils 7 so weit entfernt, daß beim Vorschub der Spindel 16 infolge der Drehung des Zapfhebels
19 in der Pfeilrichtung das Kolbenventil 15 zunächst den Kanal 6 absperrt und hierdurch
die Verbindung der Zwischenkammer 5 mit dem Gasraume der Mantelleitung 2, 3 unterbricht,
bevor das innere Ende der Spindel 16 auf das Ventil 7 trifft und dieses beim
weiteren Vorschub der Spindel von seinem Sitz 10 abhebt.
Im Ruhezustande der Zapfvorrichtung steht demnach, wie in der Zeichnung dargestellt,
das dem Auslauf der. Zapfleitung 4 zunächst liegende Ventil 15 infolge der durch den Kanal
6 hergestellten Verbindung der Zwischenkammer 5 mit dem Gasraume der Mantelleitung
2, 3 unter Gasdruck, so daß beim Undichtwerden des Ventils 7 die in der Zapfleitung
ι befindliche feuergefährliche Flüssigkeit durch das aus der Mantelleitung 2, 3 und der
Zwischenkammer 5 übertretende Druckgas nach dem Flüssigkeitsbehälter zurückgedrückt
wird.
Beim Zapfen wird dagegen die Verbindung der Zwischenkammer 5 mit dem Gasraume der
Mantelleitung 2, 3 zunächst unterbrochen und danach durch öffnen des Ventils 7 die Verbindung
zwischen der Flüssigkeitsleitung 1 und der Zapfleitung 4 hergestellt, so daß die
feuergefährliche Flüssigkeit nunmehr auslaufen kann.
Die baulichen Einzelheiten der beschriebenen Zapfvorrichtung können natürlich in
mannigfacher Weise geändert werden, ohne ^
daß das Wesen der Erfindung hierdurch berührt wird; beispielsweise können statt der
in der Zeichnung dargestellten Absperrventile go andere Absperrorgane Verwendung finden, die
in der beschriebenen Weise zusammenwirken. Auch kann die zeitweise Verbindung der zwischen
der Flüssigkeitsleitung und der Zapfleitung eingeschalteten Zwischenkammer mit einem Druckgasraume in anderer. Weise wie
beschrieben und gezeichnet, hergestellt werden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch :Zapfvorrichtung für mit einer Druckgasleitung ummantelte Flüssigkeitsleitungen, insbesondere für feuergefährliche Flüssigkeiten, gekennzeichnet durch eine zwischen der Zapfleitung (4) und der Flüssigkeitsleitung (1) eingeschaltete, gegen beide durch Absperrorgane (7 bzw. 15) abschließbare Zwischenkammer (5), die bei der Schließe lage der Absperrorgane mit dem Druckgasraume der Mantelleitung (2, 3) durch einen Kanal (6) in Verbindung steht, den das Absperrorgan {15) der Zapfleitung bei seiner Bewegung in die Offenlage zunächst mittelbar oder unmittelbar schließt, bevor es das Absperrorgan (7) der Flüssigkeitsleitung öffnet.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE266282C true DE266282C (de) |
Family
ID=523424
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT266282D Active DE266282C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE266282C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US6126046A (en) * | 1998-07-31 | 2000-10-03 | Baculy; Eric J. | Spigot adaptor |
-
0
- DE DENDAT266282D patent/DE266282C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US6126046A (en) * | 1998-07-31 | 2000-10-03 | Baculy; Eric J. | Spigot adaptor |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE19600312A1 (de) | Thermisch aktivierte Freigabevorrichtung vom Kolbentyp | |
| EP0653033B1 (de) | Rückschlagventil | |
| EP2591257A1 (de) | Elektromagnetisches ventil für einen druckbehälter | |
| DE2143358A1 (de) | Abschaltventil fur eine Flussigkeits abgabeduse | |
| DE3020619C2 (de) | Sicherheitsvorrichtung gegen Überfüllen eines Flüssiggasbehälters | |
| DE1931042U (de) | Absperrventil. | |
| EP2428485B1 (de) | Zapfventil | |
| DE266282C (de) | ||
| AT518110B1 (de) | Überfüllsicherung | |
| DE111235C (de) | ||
| EP0140106A2 (de) | Entnahmeventil zur Entnahme verflüssigter Treibgase aus einem Vorratsbehälter | |
| EP2428714A1 (de) | Schnellöffnungsventil für einen Löschmittelbehälter | |
| DE4128270C2 (de) | Zusatzeinrichtung bei Membranbruch an einem Sicherheitsabsperrventil für Gasleitungen | |
| DE620162C (de) | Absperrorgan mit einem von seinem Sitz abhebbaren Absperrkoerper | |
| DE443994C (de) | Ventilanordnung fuer Atmungsgeraete mit verdichteten Gasen | |
| DE2950598C2 (de) | Kraftstofftank für Fahrzeuge, insbesondere für Kraftfahrzeuge | |
| DE310549C (de) | ||
| DE503499C (de) | Kugelventil fuer Entwaesserungsleitungen | |
| DE51094C (de) | Einrichtung zur Druckentlastung von Wasserleitungsröhren | |
| DE10357401B4 (de) | Entleerungsventil | |
| DE55134C (de) | Selbstschliefsender Wasserleitungshahn mit zwei im Hauptleitungskanal angeordneten Durchflufsventilen | |
| DE187168C (de) | ||
| DE69912716T2 (de) | Hochdruckfüllstutz | |
| DE71092C (de) | Hahn mit ringförmigem Küken | |
| DE98317C (de) |