DE223243C - - Google Patents

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DE223243C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E03WATER SUPPLY; SEWERAGE
    • E03DWATER-CLOSETS OR URINALS WITH FLUSHING DEVICES; FLUSHING VALVES THEREFOR
    • E03D1/00Water flushing devices with cisterns ; Setting up a range of flushing devices or water-closets; Combinations of several flushing devices
    • E03D1/02High-level flushing systems
    • E03D1/14Cisterns discharging variable quantities of water also cisterns with bell siphons in combination with flushing valves

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Hydrology & Water Resources (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Water Supply & Treatment (AREA)
  • Cleaning In General (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVi 223243 KLASSE 85 h. GRUPPE
ALFRED BAUMGÄRTEL in PLAUEN i.V.
Wassermengen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 5. Januar 1909 ab.
Der Erfindungsgegenstand gehört zu den bekannten Heberspülvorrichtungen für Aborte mit zwei Zugmitteln, bei denen durch Gebrauch des einen Zugmittels sich der Spülkasten vollständig (große Spülung), bei Gebrauch des anderen aber nur zum Teil (kleine Spülung) entleert, indem ein zum Heber führender Lufteinlaß geöffnet und damit die Spülung nach einer vorbestimmten Zeit unterbrochen wird. Der ίο Erfindungsgegenstand zeichnet sich vor den bekannten Einrichtungen dadurch aus, daß auf den zweiarmigen Steuerhebel des Hebers zwei Zugmittel wirken, von denen das eine bei seinem Anzug den Verschluß einer in den Heber mündenden Belüftungsleitung öffnet, während diese bei Anziehen des anderen Zugmittels geschlossen wird oder bleibt.
In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt, und zwar das erste durch
Fig. ι in einem Längsschnitt, durch
Fig. 2 in einer Stirnansicht, das zweite durch Fig. 3 in einer Vorderansicht, durch
Fig. 4 in einer Hinteransicht, durch
Fig. 5 in einer Einzelheit im Schnitt.
In den Fig. 1 und 2 ist α der Spülkasten und b der Heber. Der letztere hängt an dem einen Arm des Hebels c; an dessen anderen Arm fassen unmittelbar zwei Zugketten d und e an, mit den Handgriffen d1 und e1. Eine am Kasten befestigte Achse f trägt lose eine Hülse g, und auf dieser sitzen ein doppelarmiger Hebel h nebst einer ausschwingbaren Strebe i. Das Ende der letzteren faßt um eine Schubstange I, welche in einer am Kasten befestigten Führung k lagert; an der Schubstange ist eine Nase m ausgebildet, und weiter sind zwei Stifte n, n1 angebracht. Bei Mittelstellung der Stange sitzt n1 rechts dicht vor der Strebe i, η links in einer Entfernung, die der Hälfte des Ausschwingweges von i entspricht.
Die Enden des Hebels h sind mit den Ketten d und e verbunden. Von dem Heber geht ein Stutzen 0 aus; außerhalb des Kastens ist ein Knierohr f mit einem Hahn q angebracht. Das Rohr f und der Stutzen 0 sind durch ein biegsames Rohr r verbunden. Unter der unteren Mündung des Rohres j> liegt eine um den Zapfen s drehbare Verschlußklappe t mit den Gewichten u.
Das Gewicht u ist so gewählt, daß es die Klappe stetig geschlossen hält. Zieht man am Handgriff d1 für die »kleine Spülung«, so wird der Heber gehoben und die Spülung eingeleitet. Gleichzeitig wird die Strebe i ausgeschwungen und damit die Schubstange I so verschoben, daß die Nase m, sich unter das Gewicht u schiebend, die Klappe t öffnet, womit der Lufteinlaß stattfindet. Durch den Hahn q kann die Menge der zutretenden Luft geregelt und damit der Zeitpunkt des Abbrechens der Hebertätigkeit bestimmt werden.
Nach Loslassen der Griffes d1 wird die Kette d durch das Hebergewicht wieder hochgezogen, womit auch h und i in die Anfangsstellung zurückkehren; dagegen bleibt I in der Offenstellung, da zwischen η und n1 ein toter Gang liegt und i nur näher an η heranrückt.
Die Offensteiiung kann dauern, bis einmal statt d1 der Griff e1 gezogen wird; dann schwingt i nach links, nimmt am Stift η die Stange I mit, das Gewicht u wird frei und kann die Klappe schließen, und nun tritt die »große Spülung« ein.
In Fig. 3 bis 5 lagert das untere Ende des Belüftungsrohres p auf einer Platte 1. Seine Mündung wird von einer unter Federwirkung ν
ίο stehenden Luftklappe t beherrscht. Diese Luftklappe besteht aus einem Winkelhebel, dessen Arm t1 in der Bahn einer auf dem Schieber w sitzenden Nase w1 liegt. Der Schieber weist Schlitzführungen w2 auf. In den Schlitzen 2 und 3 der Platte 1 führt sich mit den Stiften 4, 5 je ein Winkelhaken 6, 7; am ersteren hängt der Griff e1 für die große Spülung, am anderen der Griff d1 für die kleine Spülung. Beide Winkelhaken stehen unter Federwirkung 10. Die Zugkette 11, welche zum Heben der Glocke bestimmt ist, ist an einem längsverschiebbaren
. Stab 12 befestigt. Dieser Stab hat einen U-förmigen Fuß 13. Am Schieber w ist zu beiden Seiten je eine Kurve 14, 15 ausgebildet.
Bei geschlossener Luftklappe steht die Kurve 15 in der Bahn des Stiftes 5. Zieht man nun am Griff e1, so steigt der Stift 5 nieder und drängt den Schieber seitwärts, wodurch, die Nase w1 durch Heben des Armes tl die Luftklappe t öffnet. Gleichzeitig hat der Winkelhaken 7 in den Fuß 13 des Stabes 12 eingegriffen und den letzteren und damit die Kette niedergezogen, womit die Spülung eingeleitet ist. Bald nachher fängt die durch p eintretende Luft an zu wirken und unterbricht die Hebertätigkeit.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Heberspülvorrichtung mit Einrichtung zur Verabfolgung verschieden großer Wassermengen, dadurch gekennzeichnet, daß auf den zweiarmigen Steuerhebel (c) des He-, bers (b) zwei Zugmittel (d, e) wirken, von denen das eine (d) bei seinem Anzug den Verschluß ft) einer in den Heber (b) mündenden Belüftungsleitung (p, r) öffnet, während diese bei Anziehen des anderen Zugmittels (e) geschlossen wird oder bleibt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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