DE22240C - Einrichtungen am Selfaktor zur Erzielung verschiedener Drehungsrichtungen der Spindeltrommeln - Google Patents

Einrichtungen am Selfaktor zur Erzielung verschiedener Drehungsrichtungen der Spindeltrommeln

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DE22240C
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Germany
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cord
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DENDAT22240D
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V. LENOIR in Paris; Vertreter : F. E. THODE & KNOOP in Dresden, Augustusstrafse 3 II
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H3/00Spinning or twisting machines in which the product is wound-up intermittently, e.g. mules
    • D01H3/02Details
    • D01H3/04Carriages; Mechanisms effecting carriage movements
    • D01H3/06Carriages; Carriage rails; Squaring motions
    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H2700/00Spinning or twisting machines; Drafting devices
    • D01H2700/20Spinning mules; Transmissions
    • D01H2700/205Spindles or spindle control in spinning mules

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 76: Spinnerei.
VICTOR LENOIR in PARIS.
Spindeltrommeln.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf Einrichtungen am Selfactor für Wolle und Baumwolle, durch welche ermöglicht wird, die Drehungsrichtung der horizontalen Trommeln nach Belieben zu ändern.
Bis jetzt war es bei dem Selfactor nur möglich, die umgekehrte Drehung durch Kreuzung der um die Spindelwürtel gehenden Triebschnuren zu erhalten; diese "Einrichtung ist mit vielem Zeitverlust und mit der Gefahr verbunden, dafs durch Unachtsamkeit eines Arbeiters eine falsche Drehung der Spulen veranlafst wird, wodurch ein werthloses Product resultiren würde.
Durch vorliegende Einrichtungen wird bei Schnur- und Räderantrieb diese Gefahr beseitigt, indem allein der Werkführer durch Wegnahme zweier Schraubenbolzen die Drehung derart umändern kann, dafs der Arbeiter, der mit der Art des Umlegens der Schnuren nicht mehr zu wechseln braucht, sich nicht täuschen kann.
Fig. ι zeigt im Verticalschnitt einen Selfactor mit horizontalen Trommeln, deren Ausrüstung gestattet, die Rechtsdrehung in eine Linksdrehung umzuändern und umgekehrt.
Fig. 2 ist ein Grundrifs und theilweiser Horizontalschnitt der Anordnung, und Fig. 3 zeigt dieselbe Vorrichtung beim Antrieb konischer Räder.
Bei den Selfactors mit horizontalen Trommeln geht die Welle der letzteren durch den Rahmen des Spindelwagens und steckt in den rechts und links angebrachten Trommelbüchsen keilartig befestigt.
Bei der Transmission mittelst Schnur ist nach vorliegender Erfindung die Welle bei α durchbrochen, Fig. 2, auf deren so gebildeten Köpfen b und c die mit je einer Schnurrille versehenen Scheiben P und P1 befestigt sind, wobei ein Raum von ungefähr 4 mm zwischen ihnen gelassen ist, um Reibung zu verhindern.
Zur Lagerung der Welle b dient eine an dem Spindelwagen sitzende Traverse A mit Lagern.
Auf jedem der die Enden des Selfactors bildenden Füfse B ist ein Support C mit Coulisse befestigt, in welcher ein am Ende des Zapfens d sitzender Würfel gleitet. Auf diesem Zapfen sitzt lose die mit zwei Schnurrillen versehene Schnurscheibe D. Das Gleitstück ist innerlich mit Gewinde versehen und bildet die Mutter der mit flachem Gewinde versehenen Schraube e mit Handrad v, die zum Anspannen der Schnur dient, durch welche die Linksdrehung erzielt werden soll.
Zur Rechtsdrehung brauchen nur die beiden auf der Trommelwelle sitzenden Scheiben P und P1 durch die beiden Schraubenbolzen ff1 verbunden zu werden, wobei man zur Ausfüllung des freien Raumes ei Zwischenscheiben einlegt, wie solche in Fig. 2 in punktirten Linien angegeben sind.
Für die Linksdrehung braucht man nur die beiden Bolzen ff1 mit ihren Scheiben wegzunehmen und die Schnur aufzulegen.
Zum Auflegen der endlosen Schnur wird die Losscheibe D durch ihre Schraube nach P P1
hingerückt und dann die Schnur wie folgt herumgelegt: von der Unterkante von P nach der Unterkante der vorderen Rille von Z), um diese herum nach der Unterkante von ^P1, um diese nach der Unterkante der hinteren Rille von D und um deren Peripherie nach der Oberkante von P zum Ausgangspunkt zurück.
Bei dem in Fig. 3 dargestellten Antrieb durch konische Räder sitzen, wie oben, auf den beiden Köpfen b c der getheilten Welle die konischen Räder EE1 mit Ansätzen, zwischen denen zur Vermeidung etwaiger Reibung auch hier ein Zwischenraum von 4 mm gelassen ist.
In dem Spindelwagen ist die Traverse A angebracht, welche bei A1 verdoppelt ist. Auf diesem Theil A1 sitzt ein Support g für die Achse h, um welche sich das konische, durch den Ring mit Vorsteckstift festgehaltene Zwischenrad F frei dreht.
Für -die Rechtsdrehung schiebt man den Support g zurück und steckt die beiden Bolzen ff1 in die zu diesem Zweck seitlich an den Radnaben angebrachten Schlitze, wobei auch hier wieder, wie oben, eine Scheibe zur Ausfüllung des Raumes α eingelegt wird.
Für die Linksdrehung werden die Bolzen und die Scheiben weggenommen und das Zwischenrad F durch Verschieben des Supports g mit den Rädern E und E1 in Eingriff gebracht.
An Stelle einer losen Scheibe können auch zwei lose Scheiben mit einfacher Rille verwendet werden, und mufs dann das Auflegen der Schnuren dementsprechend abgeändert werden.

Claims (2)

Pa tent-An Sprüche: Zum Zweck der Vermeidung der falschen Bewegungsrichtung der Spulen in Selfactors:
1. Die Theilung der Trommelwelle an geeigneter Stelle und die Anbringung von zwei Schnurscheiben auf den so gebildeten Wellen-
.. köpfen, wobei die Schnurscheiben zur Erzielung der einen Drehungsrichtung durch Schraubenbolzen mit einander verkuppelt werden können, während zur Erzielung der anderen Drehungsrichtung die Loskupplung durch Wegnahme der Schraubenbolzen erfolgt und der Trieb von der einen Schnurscheibe auf die andere durch eine doppelrillige, verstellbare, lose laufende Zwischenschnurscheibe übermittelt wird und die endlose Schnur über die drei Scheiben in der angegebenen Weise läuft.
2. Dieselbe Anordnung der Kupplung der beiden Wellen durch die Bolzen für die eine Drehungsrichtung und der Anwendung von drei konischen Rädern für die andere Drehungsrichtung, wozu das die Bewegung übermittelnde konische Zwischenrad mittelst verschiebbarer Lagerung eingerückt wird.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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