DE221977C - - Google Patents
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H29/00—Switches having at least one liquid contact
- H01H29/006—Self interrupters, e.g. with periodic or other repetitive opening and closing of contacts
Landscapes
- Contacts (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 221977 KLASSE 2\g. GRUPPE
KARL WARMBACH in DRESDEN-LOSCHWITZ.
Regelbarer Flüssigkeitsunterbrecher mit einer Platinscheibe.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 3. Dezember 1908 ab.
Vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen regulierbaren Flüssigkeitsunter brecher für Funkeninduktoren,
der eine als Anode dienende Platinscheibe —· im Gegensatz zu bekannten Unterbrechern ähnlicher Art — bis auf einen
geringen Rest auszunutzen und mit dieser einen Platinscheibe die Unterbrechungszahl in
weiten Grenzen zu verändern gestattet.
Hierdurch und durch den einfachen Aufbau,
ίο der außer dem Platin kein anderes den Elektrolyt
verunreinigendes Metall aufweist, wie es bei einem Flüssigkeitsunterbrecher bekannter
Bauart der Fall ist, wird der Unterbrecher wesentlich einfacher, handlicher und vor allem
billiger als die bisher im Handel erschienenen. Das in Anwendung gebrachte Prinzip ist
folgendes:
Ist eine runde Platinscheibe zwischen zwei abdichtende und isolierende Rundstücke gleichen
Durchmessers gepreßt, so daß nur die Mantelfläche der Platinscheibe mit dem Elektrolyten
in Berührung kommt, so kann man durch Verkleinerung des Durchmessers eines der Rundstücke die durch Abbrand entstandene
Verkleinerung der freien Oberfläche der Platinscheibe ausgleichen.
Mit mehreren Rundstücken verschiedenen Durchmessers läßt sich die freie Oberfläche
des Platins und damit die Unterbrechungszahl in weiten Grenzen verändern, ohne die
Platinscheibe selbst auswechseln zu müssen. Letzteres wäre nicht nur ganz erheblich teurer,
sondern würde auch umständlichere Kontaktvorrichtungen erfordern.
Die Zeichnung stellt in Fig. 1 eine Ansicht,
in Fig. 2 einen Schnitt durch A-B und in Fig. 3 den Unterbrecher mit abgenutzter Platinscheibe
und ausgewechseltem Ringe dar.
Durch ein an seinem unteren Ende abgeschliffenes Porzellanrohr α geht ein Metallstab
b, welcher der als Anode dienenden runden Platinscheibe β den Strom zuführt.
Durch den Porzellanring c mit der auf den Metallstab b aufgeschraubten Hartgummimutter
g wird die Platinscheibe e an das Porzellanrohr α und den Metallstab b angepreßt.
Es ist hierdurch weder eine Verlötung noch ein Quecksilberkontakt zwischen Stab und Scheibe notwendig. Zwischen Ring c und
Mutter g ist eine Gummidichtung d. Das obere Ende der Porzellanröhre α wird durch die
ebenfalls auf b aufgeschraubte Gegenmutter f nnd durch die Klemme h abgeschlossen. Die
beiden Muttern g und f ermöglichen ein dichtes Zusammenpressen aller Teile, so daß nur
die Mantelfläche der Platinscheibe e mit dem Elektrolyten in Berührung kommt und derselbe
durch keine anderen metallenen Konstruktionsteile verunreinigt wird.
Ist nun durch Abbrand die freie Oberfläche der Platinscheibe e kleiner geworden, so wird
durch Aufschrauben eines anderen Porzellanringes c von kleinerem Durchmesser die freie
Oberfläche des Platins vergrößert und die Abnutzung somit ausgeglichen.
Mehrere dem Unterbrecher beigegebene Porzellanringe c von verschiedenem Durchmesser
der Schlifffläche ermöglichen einerseits das
Platin bis auf einen geringen Rest auszunutzen, anderseits ein Verändern der freien
Oberfläche des Platins und dadurch der Unterbrechungszahl.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:i. Regelbarer Flüssigkeitsunterbrecher mit einer Platinscheibe, dadurch gekennzeichnet, daß durch auswechselbare Porzellanringe verschiedenen Durchmessers die Größe der mit dem Elektrolyten in Berührung kommenden Oberfläche der Platinscheibe und dadurch die Unterbrechungszahl verändert werden kann.
- 2. Regelbarer Flüssigkeitsunterbrecher nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß alle Teile auf einen den Strom führenden Metallstab aufgeschoben und durch isolierende Muttern zusammengehalten werden, ohne, außer der Anode, irgendwelche Metallteile mit dem Elektrolyten in Berührung zu bringen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE221977C true DE221977C (de) |
Family
ID=482912
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT221977D Active DE221977C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE221977C (de) |
-
0
- DE DENDAT221977D patent/DE221977C/de active Active
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