DE221513C - - Google Patents
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- DE221513C DE221513C DENDAT221513D DE221513DA DE221513C DE 221513 C DE221513 C DE 221513C DE NDAT221513 D DENDAT221513 D DE NDAT221513D DE 221513D A DE221513D A DE 221513DA DE 221513 C DE221513 C DE 221513C
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B25—HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
- B25D—PERCUSSIVE TOOLS
- B25D9/00—Portable percussive tools with fluid-pressure drive, i.e. driven directly by fluids, e.g. having several percussive tool bits operated simultaneously
- B25D9/14—Control devices for the reciprocating piston
- B25D9/16—Valve arrangements therefor
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
— JVI221513 —
KLASSE 876. GRUPPE
Werkzeuge oder Maschinen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 7. Juni 1908 ab.
Die Erfindung betrifft eine Steuerung für durch ein Druckmittel betriebene, mit einem
Schlagkolben versehene Werkzeuge oder Maschinen und bezweckt die Ausnutzung der Expansion des Druckmittels. Von den bekannten
mit Expansion arbeitenden Druckluftwerkzeugen unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand
dadurch, daß die. Druckmittelzufuhr während des Arbeitsganges durch
ίο ein besonderes zu diesem Zwecke angeordnetes
Umsteuerventil abgeschlossen wird. Hierdurch wird erreicht, daß die Füllung des Werkzeuges
nicht von der Länge des Schlagkolbens abhängig ist, wie bei den bekannten Werkzeugen,
bei denen der Schlagkolben selbst die Druck-' mittelzufuhr abschließt, sondern lediglich von
der Länge eines Kanales, wodurch für den Grad der Füllung ein größerer Spielraum gelassen
wird.
ao Auf der Zeichnung ist als Ausführungsbeispiel ein mit der neuen Steuerung versehener
Preßlufthammer dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι einen Längsschnitt durch das Werkzeug beim Arbeitshub,
Fig. 2 einen gleichen Schnitt durch das Ventilgehäuse nach Abschluß der Druckmittelzufuhr
und
Fig. 3 einen Längsschnitt beim Rückhub.
In der Stellung der Steuerung nach Fig. 1 gelangt das Treibmittel von der Druckmittelkammer c durch die in dem Ventilgehäuse befindlichen Bohrungen d, streicht zwischen dem Steuerventil α und dem mit einem Bund versehenen Expansionsschieber b durch die Aussparungen e hindurch, gelangt so in den Zylinder und treibt den Schlagkolben nach vorn. Sobald nun die hintere Schlagkolbenkante die Mündung des Kanales h überschneidet, tritt das Druckmittel auf die durch den Bund vergrößerte vordere Fläche des Expansionsschiebers und schiebt diesen zurück (Fig. 2). Hierdurch wird die Nut e überdeckt und der Zutritt des Druckmittels zum Zylinder abgeschlossen, so daß das abgeschlossene Druckmittel nunmehr unter Expansion den Schlagkolben weiter vortreibt. Während des Arbeitshubes entweicht die vor dem Schlagkolben befindliche Luft durch die Kanäle m in die Ringnut f, die bei dieser Stellung des Verteilungsschiebers α durch seine Aussparung mit der Ringnut g in Verbindung steht, und gelangt durch den Auspuff k ins Freie.
In der Stellung der Steuerung nach Fig. 1 gelangt das Treibmittel von der Druckmittelkammer c durch die in dem Ventilgehäuse befindlichen Bohrungen d, streicht zwischen dem Steuerventil α und dem mit einem Bund versehenen Expansionsschieber b durch die Aussparungen e hindurch, gelangt so in den Zylinder und treibt den Schlagkolben nach vorn. Sobald nun die hintere Schlagkolbenkante die Mündung des Kanales h überschneidet, tritt das Druckmittel auf die durch den Bund vergrößerte vordere Fläche des Expansionsschiebers und schiebt diesen zurück (Fig. 2). Hierdurch wird die Nut e überdeckt und der Zutritt des Druckmittels zum Zylinder abgeschlossen, so daß das abgeschlossene Druckmittel nunmehr unter Expansion den Schlagkolben weiter vortreibt. Während des Arbeitshubes entweicht die vor dem Schlagkolben befindliche Luft durch die Kanäle m in die Ringnut f, die bei dieser Stellung des Verteilungsschiebers α durch seine Aussparung mit der Ringnut g in Verbindung steht, und gelangt durch den Auspuff k ins Freie.
Sobald der Schlagkolben bei seinem Vorwärtsgange die Öffnungen der Kanäle i freigibt,
pufft die hinter ihm befindliche expandierte Druckluft aus, und die ständig auf der
inneren kleineren Fläche des Verteilungsschiebers α lastende Druckluft schiebt den Verteilungsschieber
α zusammen mit dem Expansionsschieber b nach vorn (Fig. 3). Das Druck-
mittel kann nun durch die Ringnuten e, f, die durch die Ringnut des Verteilungsschiebers
miteinander verbunden sind, und durch die Kanäle m vor den Schlagkolben treten und
treibt ihn zurück.
Hat nun der Kolben bei seinem Rückgange
Claims (2)
- die Auspuffkanäle i überschritten, so wird die hinter dem Kolben befindliche Luft zusammengepreßt, bis der auf die vordere größere Fläche des Verteilungsschiebers wirkende Druck den ständig auf der kleineren hinteren Steuerfläche lastenden · Druck überwindet und das Verteilungsventil zurückschiebt, worauf sich das Spiel wiederholt.Patent-A ν Sprüche:i. Steuerung für durch ein Druckmittel, betriebene, mit einem Schlagkolben versehene Werkzeuge oder Maschinen, dadurch gekennzeichnet, daß durch ein außer dem Verteilungsventil vorgesehenes zweites Ventil beim Arbeitshub der Eintritt des Druckmittels in den Zylinder unterbrochen wird, bevor der Schlagkolben seinen Hub beendet hat, so daß dieser den letzten Teil seines Hubes unter Expansion des Druckmittels in an sich bekannter Weise zurücklegt.
- 2. Steuerung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Expansionsschieber bei der Umsteuerung in einer Richtung durch das Verteilungsventil mitgenommen κ wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE221513C true DE221513C (de) |
Family
ID=482480
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT221513D Active DE221513C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE221513C (de) |
-
0
- DE DENDAT221513D patent/DE221513C/de active Active
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