DE347355C - Umsetzvorrichtung fuer Pressluftwerkzeuge, besonders fuer Bohrhaemmer - Google Patents

Umsetzvorrichtung fuer Pressluftwerkzeuge, besonders fuer Bohrhaemmer

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DE347355C
DE347355C DE1920347355D DE347355DD DE347355C DE 347355 C DE347355 C DE 347355C DE 1920347355 D DE1920347355 D DE 1920347355D DE 347355D D DE347355D D DE 347355DD DE 347355 C DE347355 C DE 347355C
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working piston
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B6/00Drives for drilling with combined rotary and percussive action
    • E21B6/06Drives for drilling with combined rotary and percussive action the rotation being intermittent, e.g. obtained by ratchet device

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Description

Um den eigentlichen Schlagkolben von Preßluftwerkzeugen, vor allem Bohrhämmern, von der Umsetzarbeit für das Werkzeug zu entlasten, hat man schon eine gesonderte Schaltvorrichtung vorgeschlagen, die aus tangential zu der Achse des Preßluftwerkzeuges liegenden, für sich gesteuerten Kolben besteht, die die als Gesperre ausgebildete Umsetzvorrichtung schalten. Eine ίο solche besondere Schaltvorrichtung wird jedoch im Aufbau verwickelt und bedingt auch eine ungünstige Gestaltung des Gesamtwerkzeuges, da der querliegende Schaltzylinder die handliche zylindrische Form des Werkig zeuges durchbricht.
Gemäß der Erfindung gelangt eine solche gesonderte Schaltvorrichtung für Preßluftwerkzeuge zur Anwendung, ohne daß damit eine Beeinträchtigung der Bauart und äußerliehen Gestaltung des Werkzeuges auftritt. Dies wird dadurch erreicht, daß die zur Umschaltung benötigten Kolben nach Art der Flügelkolbenpumpen, und zwar hier wieder der doppeltwirkenden ausgebildet und zentrisch in der Verlängerung des eigentlichen Arbeitszylinders angebracht werden, so daß zunächst die glatte zylindrische Form des Werkzeuges gewahrt bleibt, wie auch die Schaltvorrichtung selbst außerordentlich vereinfacht wird. Dabei kann die Schaltung selbst entweder mit Hilfe der bekannten, in ein innen verzahntes Sperrad eingreifenden Sperrklinken erfolgen oder mit Hilfe der ebenfalls bekannten Anordnung, bei der die beiden Schaltkörper mit auf ihrer Stirnfläche angeordneten Zähnen in der einen Richtung ineinandergreifen, um in der anderen Drehrichtung übereinander wegzuschnappen.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes in Abb. 1 im Längsschnitt durch das ganze Werkzeug, in Abb. 2 im Querschnitt durch die Schaltvorrichtung wiedergegeben. Abb. 3 zeigt in räumlicher Darstellung die Ausbildung der Schaltkolben gleich mit der einen oben gedachten Ausbildung der Schaltvorrichtung, während Abb. 4 im Querschnitt die zweite Form des Schaltgesperres zeigt.
Durch den Drucker io im Griff ii des Werkzeuges wird die Preßluft dem Steuerventil 12 zugeführt, das nun in an sich beliebiger Weise den frei niegdnden Schlagkolben 13 steuert. In der Verlängerung des eigentlichen Arbeitszylinders 14 ist zentrisch das Gehäuse 15 angebracht, in dem die beiden einander im wesentlichen entsprechenden Körper 16 und 17 der eine fest, der andere drehbar gelagert sind. Diese Körper greifen mit Vor sprängen 18 und 19 nach Art der Klauenkupplungen ineinander, jedoch so, daß zwischen 18 und 19 als Arbeitszylinder dienende Zwischenräume verbleiben; es entsteht dabei die aus Abb. 2 ersichtliche Form des Eisernen Kreuzes. Der Körper 17 trägt auf seiner Unterfläche die einseitig gerichteten Zahne 20, die mit den Zähnen 21 auf der Umsetzbüchse 22 in Eingriff geraten können. Diese in ihrer Vierkantbohrung 23 das eigentliche Werkzeug aufnehmende Büchse 22 wird durch den Druck der Feder 24 gegen den Körper 17 gepreßt. Die eigentliche Schaltvorrichtung kann dabei, wie aus Abb. 4 ersichtlich, auch die bekannte Form erhalten, wobei tangential angeordnete Sperrklinken 25 in die Innenverzahnung des Sperrades 26 eingreifen.
Die Körper 16 und 17 mit ihren Vorsprüngen 18 und 19 bilden mit dem äußeren Gehäuse 15 und der inneren Umsetzbüchse 22 Zylinder mit Drehkolben nach Art der bekannten Flügelkolbenpumpen, indem sie bestimmte Schwingungen um den Mittelpunkt ausführen können. Die Beaufschlagung dieser Zylinderräume geht dabei in folgender Weise vor sich: Die Bohrungen 27, 27 des Körpers 16 werden durch die Kanäle 28, 28 jeweilig mit Preßluft beaufschlagt, wenn der Kolben 13 seinen Arbeitshub ausführt. Mit Hilfe der Bohrungen 29, 29 stehen dann die anderen Arbeitsräume mit dem Kanal auf der anderen Seite des Arbeitskolbens 13 in Verbindung. Auf diese Weise kann die Preßluft zwischen, die feststehenden Ansätze 18 und die beweglichen Ansätze 19 gelangen und diese verdrehen, wobei die Luft in den sich verkleinernden Arbeitsräumen durch die Bohrungen 30 mit der Luft vor dem Kolben 13 ins Freie gelangt. Es erfolgt also damit eine ganz bestimmte zur Schaltung der Umsetzbüchse 22 ausgenutzte Drehung.
Mit dem Umsteuern des Ventils 12 und der
Zurückbewegung des Kolbens 13 tritt jetzt die Preßluft durch Kanal 30 und Bohrungen 29 ein, während die verbrauchte Luft durch Bohrungen 27, Kanäle 28, Steuerventil 12 frei auspuffen kann. Es erfolgt also jetzt eine Rückdrehung, die durch Hinwegschnappen der Zähne 20 über die Zähne 21 oder der Sperrklinken 25 über die Sperrzähne 26 unwirksam gemacht wird, aber die Umsetzvorrichtung wieder in ihren Anfangszustand zurückbewegt. Durch Wahl der Einrichtung hat man es dabei frei in der Hand, eine Rechts- oder Linksschaltung des Werkzeuges herbeizuführen, weil sowohl die Luft vor wie hinter dem Kolben zum eigentlichen Umsetzen herangezogen werden kann.

Claims (4)

Patent- Ansprüche:
1. Umsetzvorrichtung für Preßluftwerkzeuge, besonders Bohrhämmer, mit Absonderung von dem eigentlichen Arbeitskolben, dadurch gekennzeichnet, daß in der Achse des Arbeitsraumes eine nach Art der bekannten (doppeltwirkenden) Flügelkolbenpumpen ausgebildete Umsetzvorrichtung zentrisch angebracht ist, durch die die Schaltung der Umsetzvorrichtung bewirkt wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch zwei nach Art einer Klauenkupplung, jedoch mit Spielraum ineinandergreifende Körper (16, 18 und 17, 19), die mit dem umgebenden Gehäuse (15) und der inneren Umsetzbüchse (22) Arbeitsräume bilden, so daß sich im Querschnitt das Bild eines Eisernen Kreuzes ergibt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenräume zwischen den Vorsprängen (18 und 19) durch Bohrungen (27) und Kanäle (28) einerseits mit dem Raum hinter dem Arbeitskolben (13), durch Bohrungen (29) die Kanäle (30) anderseits mit dem Raum vor dem Arbeitskolben (13) derart in Verbindung gesetzt too werden, daß durch das Steuerventil (12) des Arbeitskolbens (13) jeweilig auch die. Arbeitsräume zwischen den Ansätzen (18 und 19) derart beaufschlagt werden, daß eine Hin- und Herbewegung erfolgt.
4. Umsetzvorrichtung nach Ansprüchen ι bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der drehbare Körper (17, 19) entweder durch schief stehende Zähne (20, 21) mit der federnd dagegen ,gepreßten Umsetzbüchse (22) oder mit Hilfe eines aus dem innen verzahnten Sperrkranz (26) und den Klinken (25) bestehenden Gesperres
in Eingriff steht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1920347355D 1920-08-06 1920-08-06 Umsetzvorrichtung fuer Pressluftwerkzeuge, besonders fuer Bohrhaemmer Expired DE347355C (de)

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DE347355T 1920-08-06

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DE (1) DE347355C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1073985B (de) * 1960-01-28 Demag Aktiengesellschaft, Duisburg Preßluftbohrhammer mit einer den Kolbenhals umgebenden Umsetz-Drallmutter
US3275088A (en) * 1963-03-15 1966-09-27 Wacker Hermann Reversing means for percussion hammers

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1073985B (de) * 1960-01-28 Demag Aktiengesellschaft, Duisburg Preßluftbohrhammer mit einer den Kolbenhals umgebenden Umsetz-Drallmutter
US3275088A (en) * 1963-03-15 1966-09-27 Wacker Hermann Reversing means for percussion hammers

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