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1 deutet das Gehäuse der Kraftmaschine an, welche mit zwei Hohlräumen 2 und 3, einem Kanal 4 zwischen den letzteren und Kanälen 5 und 6 an den entgegengesetzten Seiten der letzteren verschen ist. 7 ist eine bewegliche diese Kanäle erfüllende Kolbenstange, 8 ist ein Kolben, durch welchen die Kammer 2 in eine Verdicht. ungskammer 21 und eine Explosionskammer 22 geteilt wird. In ähnlicher Weise wird der Raum 3 durch einen Kolben 9 in eine Verdichtungskammer 31 und eine Explosionskammer 32 geteilt.
10 und 11 sind Auspuffkanäle und 12 und 13 sind Einatrömkanäle zu den Verdichtungskammern 21 und 31. 14 (Fig. 6) ist ein von einer Verdichtungskammer 21 nach der benachbarten Explosionskammer 22 führender Kanal und 15 ist ein Kanal, der in ähnlicher Weise die Verdichtungskammer 31 auf der anderen Seite mit der Explosionskammer 32 verbindet Die Kolbenstange 7 besteht aus einem antreibenden Teil 71, einem gegenwirkenden Teil 72 und einem die Drehung vermittelnden Mittelstück 73. Der antreibende Teil 71 ist in den Kanal 6 eingepasst, während der rückwärtige Teil 72 die Bohrung @ 5 abschliesst.
Das Mittelstück 73 nimmt den Kanal 4 ein, welcher aus einer gezogenen Drehmuffe gebildet wird, in welcher ein entsprechend geriefter Teil 17 der Kolbenstange geführt ist.
Das Gehäuse der Maschine wird durch zwei Schalen 18, 19 (Fig. 2) gebildet, welche mit Angüssen 20 (Fig. 7) für den Angriff von zur Verbindung dienenden Ziehbolzen 23 versehen sind. Dort. wo die beiden Gehäuseteile zusammenstossen, ist eine Teilwand 25 angeordnet. in welcher die Drehmuffe 16 gelagert ist.
Diese Muffe 16 ragt beiderseits gleich weit in die benachbarten Verdichtungsräume 21 und 31 hinein, wodurch die zwei Verdichtungskammern gleich gestaltet werden, während durch die obige Einrichtung auch eine Drchmuffe genügender Länge und Grösse angeordnet werden kann, deren Enden von den jeweiligen Kolben eingehäust werden und deren Kühiung durch die einströmenden Gase erfolgt. wobei sie gegen Schmutz geschützt ist. Die Kolbenköpfe sind hohl und wenn der
Verdichtungshub erfolgt, nehmen sie, wie ersichtlich ist, die bezüglichen Enden der Muffe 16 auf. Die Muffe 16 ist vorteilhaft durch eine Stopfbüchse 26 abgedichtet, durch welche der glatte, zylindrische Teil 27 der Kolbenstange hindurchgeht.
Die gegen Längsverschiebung gesicherte Muffe 16 kann sich in der Teilwand 25 in einer Richtung drehen. Diese Drehung der HUlse 1' nur in einer Richtung wird durch eine Sperrkupplung 28 in bekannter Weise ermöglicht, um die Drehung des Bohrwerkzeuges nur in einer Richtung zu bewirken. Die
Wege 14, 15 münden als schräge Einströmöffnungen gegen die Enden der Explosionsräume, welche vorteilhaft der äusseren Gestalt der Enden der Kotbenköpfe angepasst sind, derart, dass letztere bei einem verhältnismässig kurzen Hub schon eine hohe Kompression der
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Falle 43 (Fig. 2) ausgestattet ist, die mit einer Ringnut 44 in der Wand der Muffe 41 in Eingriff treten kann.
Die Falle 43 läuft in ein Druckstück 45 über, welches sich parallel lu den Handhaben 46 erstreckt. Die Auslösefeder ist 47, welche für gewöhnlich die Falle in den Stock 42 hineinpresst bzw. mit der Kolbenstange ausser Eingriff hält.
Das rückwärtige Ende 72 der Kolbenstange ist ungefähr gleich der Länge des
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und 50 gelegt, zu dem Zweck, die bezüglichen Teile der Kolbenstange und jene, welche der Explosionshitze ausgesetzt sind, zu kühlen. Weiter sind auch Kühlmantel 51 um die Explosionsräume selbst gelegt. 52 sind die die Kühlmäntel untereinander verbindenden Wasserrohren. Das Bett der Maschine ist 53 und 54 ist eine Vorschubspindel sonst be- kannter und beliebiger Einrichtung.
Das Entölen der Verdichtungskammern erfolgt durch Abblashähne 55 (Fig. 2) ; 56 sind Dichtungsringe der Kolbenstange. 57 ist eine Stopfbüchse, welche das eine Ende der ganzen Maschine und die dortselbst durchzugehende Kolben- stange abzudichten hat, während 58 eine Abschlusskappe ist, welche an das andere Ende der Maschine aufgeschraubt ist. 59 sind Lagerarme zum Abstützen des Verdampfers 48.
Die Teilwand 25 wird durch einen hohlen ringförmigen Teil gebildet, welcher mit einem Flansch 61 (Fig. 6) ausgestattet ist, der sich in eine entsprechende Nut der Ge- hausewände hineinlegt. Diese Gehäuse erhalten ihre Form in der Drehbank und werden gegen Verdrehung durch Stifte 62 in üblicher Weise gesichert. Die gezogene Muffe 16 ist mit einer Nabe 63 versehen, welche gegen einen Kragen 64 anliegt. 65 ist eine Einlage, welche in die Teilwand 25 eingeschraubt ist und gegen einen Absatz 66 anstossend, die Muffe 16 und die übrigen Teile an einer seitlichen Verschiebung hindert.
Die Gehäusescha@en 18 und 19 sind mehr oder weniger gleich und können als gleiche Abgüsse hergestellt werden, bei welchen nur die Gusskerne. und Schablonen für die Einund Auslassöffnungen entsprechend geändert werden.
Wenn der Arbeiter die Maschine in Gang zu setzen wünscht, öffnet er die Ent- lastungshähne, erfasst dann die Anlasshandhabe mit beiden Händen und führt deren Stock 42 durch den Kanal 5 in die Muffe 41, worauf er durch Anpressen des Fingers 45 gegen den Quergriff 46 die Falle 43 mit der Nut 44 in Eingriff bringt und dann mit Hilfe des
Quergriffes 46 der Kolbenstange einige Hin und Ilerbewegungen erteilt, um die Anfangs- ladung anzusaugen und gleichzeitig die Zündvorrichtungen zu betätigen.
Sohald die Explosionsräume geladen sind, erfolgt die Explosion und das darauf- folgende Abblasen durch die Entlastungshähne, deren Schliessen durch den Arbeiter mittels einer Handhabe bewirkt wird. Eine weitere Bewegung der Kolbenstange bringt die nächste
Zündung hervor, wodurch die Maschine in Betrieb gesetzt ist. Gleichzeitig lässt der Arbeiter das Fingerstück 45 der Handhabe los, so dass die Feder 47 die Falle 43 auslöst, um das
Zurückziehen der Anlasshandhabe aus der Kolbenstange zu ermöglichen, welche nunmehr frei unter dem Einflusse der Maschine arbeitet.
Die zylindrische Gewalt des Stockes 42 der Handhabe und (lie lose drehbare Ein- griffsmuffe 41 der Kolbenstange ermöglicht das Drehen der letzteren, ohne dass der Hand-
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plosionsräume und mit Bezug auf dip Mittel zur Hetätigung der Zündvorrtchtungen so angeordnet, dass die letzteren betätigt werden, wenn der Kolben das Ende des Verdichtungshubes erreicht und nachdem einströmung zur Verdichtungskarnrner geschlossen ist.
Der weitere Betrieh der Maschine geht aus den Zeichnungen klar hervor. Die zu dun Entlastungshähnen führenden Kanäle sind enge Bohrungen, so dass die Festigkeit der Wände nicht beeinträchtigt wird.
Wenn dip Mntiastungshähnp geschlossen sind und die Maschine in Tätigkeit ist, stützt das Gasgemisch in den Explosionskammern die Ko ! hen elastisch ab, so dass die Teile der
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Ladung erreichbar ist.
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