DE164872C - - Google Patents

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DE164872C
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valve
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25DPERCUSSIVE TOOLS
    • B25D9/00Portable percussive tools with fluid-pressure drive, i.e. driven directly by fluids, e.g. having several percussive tool bits operated simultaneously
    • B25D9/14Control devices for the reciprocating piston

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Earth Drilling (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung betrifft einen Drucklufthammer, dessen Umsteuerventil beiderseitig gleich große Druckflächen besitzt. Von den bekannten Drucklufthämmern dieser Art unterscheidet sich der Erfindungsgegenstand durch die Art der Umsteuerung des Ventiles.
Auf der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι einen Längsschnitt durch das Werkzeug,
Fig. 2 einen gleichen Schnitt bei anderer Stellung des Steuerventiles und des Schlagkolbens, z. T. abgebrochen,
Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie 3-3 der Fig. 1,
Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie 4-4 der Fig. 1,
Fig. 5 einen Teil der Vorrichtung im Längsschnitt nach der Linie 5-5 der Fig. 3, Fig. 6 das Umsteuerventil und
Fig. 7 einen Teil der Vorrichtung im Längsschnitt nach der Linie 7-7 der Fig. 4.
Das Umsteuerventil D besteht aus einem Hohlzylinder, der mit zwei ringförmigen Nuten d und Bohrungen d1 versehen ist, durch die das Innere des Ventiles mit den Nuten am Umfange in Verbindung steht. Das Ventil gleitet auf einem mittels eines Ansatzes f im Zylinder befestigten Rohre F, das Bohrungen f2 besitzt, durch die das Druckmittel je nach der Stellung des Ventiles vor oder hinter Men Schlagkolben geleitet wird. Umgeben wird das Umsteuerventil von einer mittels des aufgeschraubten Handgriffes C gesicherten Hülse E, in der sich drei Ringnuten e e1 e2 in gleichem Abstande voneinander befinden, von denen stets je zwei benachbarte mit einer der Ventilnuten d in Verbindung stehen. Die beiden äußeren Nuten e und e1 dienen zur Zuleitung des Druckmittels nach den betreffenden Enden des Hammers, während die mittlere Nut e2 unter Vermittlung radialer Öffnungen e3 eines ringförmigen Raumes L und einer Bohrung a2 den Auspuff bewirkt. Von der Ringnut e führen ein oder mehrere Kanäle H nach dem vorderen Ende des Zylinders, während die von der Ringnut e1 ausgehenden Kanäle J im hinteren Zylinderende münden. Das eine Ende des Steuerventiles steht durch einen Kanal g beständig mit der Druckmittelzuleitung in Verbindung. Der Kanal g führt außerdem noch zu dem ringförmigen Auspuffraum L, so daß das auf der Ventilfläche lastende Druckmittel dauernd in seiner Wirkung geschwächt wird. Um das Druckmittel gleichmäßig abzuleiten, sind dem Kanal g gegenüber- noch einige Hilfskanäle g1 angeordnet. Auf das andere Ende des Ventiles wird das Druckmittel durch den Kanal K bei der Hin- und Herbewegung des Schlagkolbens in bekannter Weise geleitet und wieder abgeleitet.
Die Arbeitsweise der Steuerung ist folgende:
Bei der in Fig. ι und 5 gezeichneten Stellung der Teile tritt das Druckmittel durch die hinteren Öffnungen f'2 und d1 und die Kanäle J hinter den Schlagkolben und treibt ihn nach vorn. Das Umsteuerventil wird hierbei durch das dauernd auf seine eine Fläche lastende Druckmittel in seiner Lage gehalten, da die andere Steuerfläche des Ventiles durch die Kanäle K, H, e und e2 mit dem Auspuff in Verbindung steht. Sobald der Schlagkolben bei seiner Vorwärtsbewegung jedoch mit seiner Hinterkante die öffnung k überschneidet, wird das Druckmittel durch den Kanal K auf die hintere Steuerfläche des Ventiles, welches nach vorn geschoben wird, geleitet. Hierdurch werden dann die Ringnuten e1 und e2 miteinander verbunden, so daß das hinter dem Kolben befindliche Druckmittel auspufft. Gleich-
zeitig wird durch die vorderen öffnungen f'2 und d1 und den Kanal K Druckmittel vor den Schlagkolben geleitet, das ihn zurücktreibt.
Da der Hammer bei seiner Rückwärtsbewegung die Öffnung k sofort wieder schließt, so kann die Druckluft aus dem Kanal k nicht entweichen und das Ventil wird entgegen der auf der anderen Steuerfläche lastenden, aber durch ■ den Auspuff aus den Kanälen g und g-1 geschwächten Druckluft in seiner Lage gehalten. Sobald der Kolben jedoch die Öffnung kl freigibt, entweicht die Druckluft aus dem Kanal K durch die Öffnung α3 und das Ventil wird zurückgeschoben, worauf der Arbeitsvorgang sich wiederholt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Ein Drucklufthammer mit einem beiderseitig gleich große Steuerflächen besitzenden Umsteuerventil, dadurch gekennzeichnet, daß das auf der einen Steuerfläche dauernd lastende Druckmittel durch Auspufföffnungen zum Teil abgelassen und der Druck dadurch vermindert wird, während das Druckmittel auf die andere Steuerfläche mit Unterbrechungen geleitet und von ihr abgeleitet wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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