DE220301C - - Google Patents
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Links
- 230000000977 initiatory effect Effects 0.000 claims 1
- 241000182341 Cubitermes group Species 0.000 description 1
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H21/00—Switches operated by an operating part in the form of a pivotable member acted upon directly by a solid body, e.g. by a hand
- H01H21/02—Details
- H01H21/18—Movable parts; Contacts mounted thereon
- H01H21/36—Driving mechanisms
- H01H21/40—Driving mechanisms having snap action
- H01H21/42—Driving mechanisms having snap action produced by compression or extension of coil spring
-
- G—PHYSICS
- G04—HOROLOGY
- G04F—TIME-INTERVAL MEASURING
- G04F1/00—Apparatus which can be set and started to measure-off predetermined or adjustably-fixed time intervals without driving mechanisms, e.g. egg timers
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- Physics & Mathematics (AREA)
- General Physics & Mathematics (AREA)
- Mechanical Control Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 220301 KLASSE 21 c. GRUPPE
AKTIENGESELLSCHAFT MIX & GENEST,
TELEPHON- UND TELEGRAPHEN-WERKE
in SCHÖNEBERG-BERLIN.
Handschalter, insbesondere für Signalanlagen. Patentiert im Deutschen Reiche vom 10. Februar 1909 ab.
Bei elektrischen Signalanlagen, z. B. in Bergwerken,
ist es wesentlich, daß die mittels Glockenschläge erzeugten Signale nicht durch unrichtige Handhabung der Stromschließvorrichtung,
ζ. B. durch zu kurze oder zu schnelle Einwirkung des Signalgebers auf den Schalter,
verstümmelt werden.
Um dies zu erreichen, kann man in an sich bekannter Weise die Stromschlußfeder ohne
ίο Zutun des Signalgebers eine gewisse Zeitlang
mit den Stromschlußstücken der Signalanlage selbsttätig in Verbindung halten, und zwar
mit Hilfe einer während des Stromschließens gespannten Feder und eines schwingenden
Lagers. Die Erfindung bezieht sich nun auf eine besondere Anordnung dieser Feder und
der mit ihr verbundenen Teile.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt.
Mit der Achse δ eines Gehäuses α ist der durch
den Signalgeber zu handhabende Hebel d fest verbunden. Ferner lagert lose auf derselben
Achse ein Arm c, welcher die die Stromschlußstücke k, I der Signalleitung überbrückende
äS Stromschlußfeder f trägt. Außerdem ist auf
der Achse 5 ein durch einen Schlitz h des Armes c ragender Arm g befestigt, welcher eine
Schraubenfeder * mit einem um einen Zapfen e1
schwingenden Rastenhebel e verbindet. Letzterer besitzt zwei halbrunde Vertiefungen m, m1,
welche durch eine Rippe η getrennt sind, und deren eine, m, die Reibungsrolle 0 des Armes c
im. Ruhezustande der Signalvorrichtung aufnimmt.
Bei dem Geben eines Signals bringt der sich im Sinne des Pfeiles bewegende Hebel d den
starr mit ihm verbundenen Arm g in Berührung mit der oberen Kante des in der Nabe des
pendelnden Armes c angebrachten Schlitzes h. Die weitere Bewegung des Hebels d erfordert
nun eine erhöhte Kraftäußerung. Da jetzt nicht allein die Feder i durch Aufwärtsbewegung
des Armes g in stärkere Spannung versetzt wird, sondern weil jetzt die Rolle 0 die Rippe η
überwinden muß und ,die damit verbundene Abwärtsbewegung von e eine, noch stärkere
Spannung der Feder i bedingt. Diese zur Weiterbewegung des Hebels d . erforderliche
Kraftsteigerung im letzteren Sinne wird aber plötzlich ausgeschaltet, sobald die Rolle 0 des
Hebels c den Punkt η des Rastenhebels e erreicht
hat. Die Rolle 0 wird jetzt in die Vertiefung
m1 durch die infolge der Federkraft i
eintretende Aufwärtsbewegung von e mit Schnelligkeit hineingezogen und Stromschluß herbeigeführt,
selbst dann, wenn der Signalgeber auf den Hebel d keine weitere Bewegung ausüben
wollte, also unabhängig von der Bedienung. Da aber der Signalgeber diesen Augenblick
unmöglich abpassen kann, wird er durch weiteres Ziehen den Antriebshebel d bis zu seinem
Anschlag (nicht gezeichnet) bewegen und dann erst loslassen. Die durch vorbeschriebene Voreilung
gewonnene Zeitdauer des Stromschlusses
wird noch weiter und unabhängig von dem Signalgeber dadurch verlängert, daß infolge
Festliegens der Rolle ο in der Vertiefung pix
und infolge der freien Bewegung des Hebels g im Schlitz h an der ersten Hälfte des Rückweges
des Hebels d der Signalhebel c nicht teilnimmt. Erst wenn g die Unterkante von h
erreicht hat, wird c in die Ausschaltstellung zurückgeschlagen. Der Signalhebel hat jetzt
ίο Nacheilung. Die Summe der aus Vor- und Nacheilung
sich ergebenden Schließungsdauer ist ohne den Willen des Signalgebers allein durch
die Konstruktion zustande gekommen und somit durch diese eine jederzeit genügende
Schließungsdauer erzwungen. In ähnlicher Weise wird auch die Öffnungsdauer für eine
gewisse Zeit vom Signalgeber unabhängig gemacht.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche:i. Handschalter, insbesondere für Signalanlagen, bei welchem ein Rastenhebel mit halbkreisförmigen Vertiefungen, eine an dem Rastenhebel befestigte Schraubenfeder und ein den Stromschluß bewirkender Schalthebel in der Weise zusammenwirken, daß der Stromschluß nach Einleitung der Schaltbewegung durch den Handhebel unabhängig von letzterem bewirkt und eine gewisse Zeit aufrechterhalten wird, dadurch gekennzeichnet, daß die an ihrem einen Ende in bekannter Weise mit dem Rastenhebel (e) verbundene Schraubenfeder (i) an ihrem anderen Ende mit einem auf der Antriebswelle (b) befestigten Arm (g), welcher sich durch einen Schlitz (h) in der Nabe des die Stromschlußfeder (f) tragenden, pendelnden Schalthebels (c) erstreckt, verbunden ist.
- 2. Handschalter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der mit der Feder (i) verbundene Arm (g) mit dem Antriebshebel (d) starr verbunden ist, zum Zwecke, die Feder (i) schon während der ersten Bewegung des Handhebels und vor Umstellung des Rastenhebels (e)z\x spannen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE220301C true DE220301C (de) |
Family
ID=481363
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT220301D Active DE220301C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE220301C (de) |
-
0
- DE DENDAT220301D patent/DE220301C/de active Active
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