DE84791C - - Google Patents

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DE84791C
DE84791C DENDAT84791D DE84791DA DE84791C DE 84791 C DE84791 C DE 84791C DE NDAT84791 D DENDAT84791 D DE NDAT84791D DE 84791D A DE84791D A DE 84791DA DE 84791 C DE84791 C DE 84791C
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61RAILWAYS
    • B61LGUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L5/00Local operating mechanisms for points or track-mounted scotch-blocks; Visible or audible signals; Local operating mechanisms for visible or audible signals
    • B61L5/12Visible signals
    • B61L5/14Form signals, e.g. semaphore arms
    • B61L5/16Local operating mechanisms for form signals
    • B61L5/161Local operating mechanisms for form signals using electromotive driving means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lock And Its Accessories (AREA)
  • Control Of Linear Motors (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 20: Eisenbahnbetrieb.
Die unter Nr. 78350 patentirte Erfindung »elektrisch betriebenes Signalstellwerk« soll durch einen mechanisch - elektrischen Stromschalter an der Signalstellvorrichtung zum Betrieb einer weiteren (an demselben oder an einem anderen Mast angebrachten) Stellvorrichtung für einen Signalflügel oder für ein Vorsignal ergänzt werden.
Der Hebelarm Zi5 des um die Achse X4 schwingenden, in der Ruhelage ausgelösten zweiarmigen Hebels wird durch den auf der Ache x3 befestigten Arm H1 , welcher beim Vorbeigleiten Zi4 hebt, in den Bereich der Sperrnase q1 gebracht, welche an dem Anker T1 des Elektromagneten E1 befestigt ist, und wird bei angezogenem Anker T1 in dieser Lage festgehalten. Der Arm H1 ist so angeordnet, dafs diese Einlösung dann erfolgt, wenn der Hebenagel η das Sperrwerk Zj1 h.2 hs E q einlöst, also das Signal auf »Frei« steht. An Zz5 ist die Blattfeder i isolirt befestigt, welche sich bei der Einlösung auf die beiden Contactböcke W1 und m2 legt und diese in metallische Verbindung bringt, in ausgelöstem Zustande aber die Leitung unterbrochen hält. Die zweite Stellvorrichtung S1 , deren Betrieb durch den eben beschriebenen Stromschalter vermittelt werden soll, erhält ihren Strom von derselben Accumulatorenbatterie B. Die Stelllinie für S1 zweigt an der Klemme Ar1 von der Leitung L1 ab und führt durch Z7, Ar3,Z8, mv i, m.2,Z9, E1,110, Ar4, L4 nach S1, von dort durch L5, Erde und L2 nach B. Die Umstellung des von S1 betriebenen Signalflügels beginnt daher erst, nachdem die erste Stellvorrichtung in die Fahrstellung gelangt ist. Die Ingangsetzung beider Stellvorrichtungen erfolgt also nach einander, da, wenn G umgelegt wird, der Strom zunächst nur einen Weg durch die erste' Stellvorrichtung findet (Stromlauf: G, L1, Ar1, Stellvorrichtung, Ar2, L3, Erde, L2, Jf?); erst wenn Lf1 den Stromschalter eingelöst hat, wird durch i der zweite Stromkreis geschlossen (G, L1, Ar1, Z7, Ar3, Z8, Tn1, i, JJi2, Z9, E1, Z10, Ar4, L4, S1, L5, Erde, L2, B), hierdurch T1 angezogen und S1 bethätigt. Wird durch Zurücklegen von G die Stelllinie unterbrochen, so werden beide Stellvorrichtungen die zugehörigen Signalflügel gleichzeitig auf »Halt« stellen; erfolgt dagegen eine Stromunterbrechung im Leitungstheil L4 oder L5, so wird nur S1 in die Ruhelage gebracht, weil E1 seinen Anker T1 losläfst und die Auslösung von Zi4 Zi5 erfolgt, was die dauernde Unterbrechung der Zuleitung für S1 bei i zur Folge hat, während der geschlossene Stromkreis für die erste Stellvorrichtung so lange bestehen bleibt, bis G in die Ruhelage zurückgebracht wird. Diese Abhängigkeit zwischen zwei Stellvorrichtungen läfst sich entsprechend erweitern, indem .S1 ebenfalls mit einem Stromschalter ausgerüstet wird, welcher seinerseits in gleicher Weise eine dritte Stellvorrichtung beeinflufst u. s. w.1 Würde z. B. ein dreiflügeliges Signal (Fig. 2) auf diese Art betrieben, so würden
die Stellvorrichtungen D3 und D2 (für den untersten und zweiten Flügel) mit je einem StromschaJter ausgerüstet, wobei zunächst der untere Flügel D3 auf Fahrt gestellt -würde, dessen Stromschalter die Ingangsetzung der Vorrichtung D2 veranlafst. Der Stromschalter von D2 seinerseits wieder bewirkt die Ingangsetzung der Vorrichtung D1. Soll abhängig hiervon ein Vorsignal (Fig. 3) betrieben werden, so erhält D1 auch einen Stromschalter, der dann die Stelllinie für das Vorsignal schliefst.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Ergänzung des unter Nr. 78350 pa-
    tentirten elektrisch betriebenen Signalstellwerks,
    bestehend in einem an der Stellvorrichtung
    angebrachten mechanisch-elektrischen Stromschalter E1, T1, Zz4, Zz5, i, Tn1, m.2, welcher den Stromschlufs für eine zweite Signalvorrichtung S1 abhängig von der ersten dadurch bewerkstelligt, dafs der durch die erste Stellvorrichtung bewegte Hebelarm H1 die Sperrvorrichtung q1 Zz5 einrückt, kurz bevor diese Stellvorrichtung in der Endlage zum Stillstand kommt, hierdurch gleichzeitig den Stromkreis X4 für die zweite Stellvorrichtung schliefst und die eingerückte Lage des Stromschalters so lange beibehält, bis eine Stromunterbrechung im Stromkreis Li eintritt, infolge dessen der Elektromagnet E1 , welcher in demselben Stromkreis liegt, stromlos wird, die Auslösung der Sperrvorrichtung veranlafst und gleichzeitig den Stromkreis L4 bei i dauernd unterbricht.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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