DE148338C - - Google Patents

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DE148338C
DE148338C DE1903148338D DE148338DA DE148338C DE 148338 C DE148338 C DE 148338C DE 1903148338 D DE1903148338 D DE 1903148338D DE 148338D A DE148338D A DE 148338DA DE 148338 C DE148338 C DE 148338C
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DE
Germany
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switch
travel
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zero position
control
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Application number
DE1903148338D
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60LPROPULSION OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; SUPPLYING ELECTRIC POWER FOR AUXILIARY EQUIPMENT OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRODYNAMIC BRAKE SYSTEMS FOR VEHICLES IN GENERAL; MAGNETIC SUSPENSION OR LEVITATION FOR VEHICLES; MONITORING OPERATING VARIABLES OF ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES; ELECTRIC SAFETY DEVICES FOR ELECTRICALLY-PROPELLED VEHICLES
    • B60L15/00Methods, circuits, or devices for controlling the traction-motor speed of electrically-propelled vehicles
    • B60L15/32Control or regulation of multiple-unit electrically-propelled vehicles
    • B60L15/34Control or regulation of multiple-unit electrically-propelled vehicles with human control of a setting device

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Control Of Position Or Direction (AREA)

Description

JIJ
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung betrifft eine Zugsteuerung für durch Elektromotoren betriebene Fahrzeuge, bei welchen die Bewegung der Fahrtrichtungs- und Fahrschalter durch Einstellung eines Steuerschalters ausgelöst und entweder durch Luftdruck, Hilfsmotoren oder dgl. ausgeführt wird.
Auf der Zeichnung bezeichnet G den Steuerschalter, der von dem Wagenführer bedient
ίο wird. Der Fahrtrichtungsschalter ist unterteilt und besteht aus den Walzen C und B einerseits und C1 und B1 andererseits. Die beiden Teile des Fahrtrichtungsschalters werden beispielsweise durch Druckluftzylinder P1 und P2 bedient, welche an den Wellen w und W1 des Fahrtrichtungsschalters angreifen. Der Fahrschalter ist mit F bezeichnet und wird durch die beiden Zahnstangen S1 und S2 bewegt, welche in das auf der Welle sitzende Zahnrad Z eingreifen. Wird der Zylinder Q1 unter Druck gesetzt, so wird der Fahrschalter eingeschaltet und umgekehrt zurückgedreht, wenn der Druck aus Q1 verschwindet, wobei dann der ständig unter Druck stehende Zylinder Q2, dessen Kolbenfläche kleiner ist als diejenige von Q1, zur Wirkung kommt. Der Fahrtrichtungsschalter enthält auf den Walzen C und C1 alle Kontakte, welche für die Umlaufsrichtung der Motoren bestimmend sind, während der Fahrschalter die für die Widerstands- sowie die Hintereinander- und Parallelschaltung der einzelnen Motoren notwendigen Stromschlußstücke trägt. Die Walzen B und B1 sind mit Steuerkontakten besetzt. Die Druckluftzylinder werden durch elektrisch betätigte Ventile V1, F2, F3 gesteuert, derart, daß, wenn die Spulen der Ventile vom Strom durchflossen werden, Preßluft in die Zylinder einströmt. An den beiden Zylindern des Fahrtrichtungsschalters ist ein Sperrwerk angeordnet, welches nach dem Einschalten der Walzen eingeklinkt wird und die letzteren nur dann freigibt, wenn einer der Magnete Wt1 oder W2 erregt wird. Zu diesem Zweck ist an den Walzen ein Daumen Ar1 (Fig. 3) angeordnet, in welchen eine Klinke k.2 eingreift, die ihrerseits wiederum durch den Magnet Wi1 bezw. JM2 ausgelöst wird. Nach der Auslösung wird dann die Walze durch die Feder η in ihre Nullage zurückgeführt. Der S
Vorg
g
beim Steuern gestaltet sich nunmehr
gang
wie folgt:
Durch Drehung des Steuerschalters aus der Stellung ο in Stellung I wird folgender Stromverlauf hergestellt. Von der Stromzuführung A, Kontakt a, Schiene 1, Schiene 2, Kontakt v, Ventil V1 über den an dem Fahrschalter sitzenden Erdkontakt g zur Erde. Durch die Erregung des Ventils V1 wird P1 unter Druck gesetzt und Welle w, somit auch Walze C und B gedreht. Hierdurch wird ein zweiter Stromkreis gebildet, und zwar von der Stromzuführung A über a, 1, 2, ν Kontakt Ci1, Schiene c, Kontakt b, Ventil F3 zur Erde. Nachdem also zuerst die die Fahrtrichtung bestimmende Walze C gedreht ist, wird nunmehr durch Unterdrucksetzen des ,.Kolbens 0 in Zylinder Q1 der Fahrschalter F
gedreht. Dieser bewirkt nun in bekannter Weise des Abschalten usw. der vor die Motoren geschalteten Widerstände, sowie deren Hintereinander- und Parallelschaltung. Damit das Ventil V1 erregt bleibt, auch wenn der Erdkontakt g unterbrochen ist, wird von F1 über V1 durch eine an der Walze B sitzende Schiene d eine zweite Erdverbindung gebildet. Hat der Fahrschalter F seine NuIllage verlassen, so ist eine Stromzuführung zu den Magneten 7Jt1 und m.2 und damit eine
. Auslösung der Sperrklinke k.2 nicht mehr möglich. Solange also der Fahrschalter noch auf »Fahren« gestellt ist, bleibt die betreffende Walze desFahrtrichtungsschalters eingeschaltet. Erst wenn der Fahrschalter seine Nullstellung wieder erreicht hat, fließt Strom durch Hi1 bezw. m2, und zwar im vorliegenden Fall von der Stromzuführung A über Kontakt a.>, Schiene e, Kontakte/ und h, durch Magnetwicklung In1 zur Erde. Wenn also von der Fahrstellung I des Steuerschalters G in die Stellung ο übergegangen wird, wird zunächst der Stromkreis der Ventile V3 und V1 am Steuerschalter unterbrochen, so daß Zylinder Q2 zur Wirkung gelangt und den Fahrschalter in die Nullage zurückführt. Ist diese erreicht, so wird Kontakt/ geschlossen und Magnet 77Z1 erregt, Klinke k.2 ausgeklinkt und nun auch der Fahrtrichtungsschalter durch die Kraft der Feder η zurückgedreht.
Vorliegende Steuerung besitzt gegenüber
den bisher gebräuchlichen folgende Vorteile:
Der Fahrtrichtungsschalter ist unterteilt und von dem Fahrschalter räumlich getrennt und mechanisch unabhängig, wodurch eine einfache und betriebssichere Konstruktion, sowie eine leichte Unterbringung der Schalter erzielt wird. Die Einschaltung des Fahrschalters kann nur dann erfolgen, nachdem der Fahrtrichtungsschalter in dem einen oder dem anderen Sinne gedreht ist, indem erst durch die Berührung der Kontakte Ci1 und b mit der Schiene c das Ventil F3 unter Strom gesetzt werden kann. Der Fahrschalter muß stets in der Nullstellung stehen, ehe der Fahrtrichtungsschalter ein- und ausgeschaltet werden kann, so daß also die Aus- und Einschaltung dieses letzteren in stromlosem Zustand erfolgt. Es wird dies dadurch erreicht, daß beim Einschalten das Ventil V1 nur erregt werden kann, wenn der Erdkontakt g geschlossen ist, was nur in der Nullstellung des Fahrschalters der Fall ist, und indem andererseits die Walze C mit den Starkstromkontakten nur dann in die Nullstellung zurückgedreht werden kann, wenn die Erregung des Magneten mx durch Schließen der Kontakte / und h bewirkt wird, was ebenfalls nur in der Nullstellung des Fahrschalters möglich ist. Der analoge Schaltungsvorgang, wie er oben erläutert ist, spielt sich natürlich ab, wenn der Steuerschalter G auf »Rückwärtsfahrt« gedreht wird (Stellung I1 und H1) mit dem Unterschied, daß dann die Walzen C1 und B1 in Tätigkeit treten.
Bleibt während der Fahrt der Strom aus oder wird die Kurbel des Steuerschalters von der Stellung »Vorwärtsfahrt« (I-III) in die Stellung »Rückwärtsfahrt« (I1-II1) gedreht, so schaltet in beiden Fällen das System selbsttätig aus und erst hierauf kann im letzteren Falle mit dem Einschalten der Rückwärtsfahrt wieder begonnen werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Steuerung für elektrisch angetriebene Fahrzeuge und Züge mit räumlich getrenntem und durch elektrisch beeinflußte Ventile od. dergl. gesteuertem Fahrtrichtungs- und Fahrschalter, dadurch gekennzeichnet, daß der Fahrtrichtungsschalter in zwei getrennt angetriebene Teile, einen für Vorwärts- und einen für Rückwärtsfahrt, zerlegt ist, von welchen jeder durch besondere Ventile (V1 V2) gesteuert wird, die unter Vermittlung eines, nur' in der Nullstellung des Fahrschalters (F) geschlossenen, in der Einschaltstellung des Fahrtrichtungsschalters (B C B1 C1) umgangenen Kontaktes (g) in den Stromkreis eingeschaltet werden und daß beim Einschalten des Fahrtrichtungsschalters ein das Steuerventil (V3) für den Fahrschalter (F) beherrschender Kontakt (c) geschlossen wird, während beim Ausschalten durch eine den Fahrtrichtungsschalter beherrschende und nur in der Nullstellung des Fahrschalters auslösbare Sperrung (U1 k.2 M1 bezw. m.2) der Fahrtrichtungsschalter erst seine Nullage erreichen kann, wenn der Fahrschalter die seinige eingenommen hat.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1903148338D 1903-06-22 1903-06-22 Expired - Lifetime DE148338C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT18139D AT18139B (de) 1903-06-22 1904-01-28

Publications (1)

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ID=415436

Family Applications (1)

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DE1903148338D Expired - Lifetime DE148338C (de) 1903-06-22 1903-06-22

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