DE219979C - - Google Patents

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DE219979C
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DE
Germany
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bolt
door
locking
door handle
lever
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05CBOLTS OR FASTENING DEVICES FOR WINGS, SPECIALLY FOR DOORS OR WINDOWS
    • E05C1/00Fastening devices with bolts moving rectilinearly
    • E05C1/02Fastening devices with bolts moving rectilinearly without latching action
    • E05C1/06Fastening devices with bolts moving rectilinearly without latching action with operating handle or equivalent member moving otherwise than rigidly with the bolt

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 219979 KLASSE 68 b. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 18. März 1909 ab.
Die Erfindung betrifft eine beim Zuschlagen der Tür selbsttätig in die Verschlußlage einfallende Türklinke.
Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß in beiden Endlagen der mit dem schief abgeschnittenen Riegel gelenkig verbundenen, drehbaren Türklinke ein Verschluß bewirkt wird, indem in der einen Endlage die Türklinke selbst und in der anderen Endlage der ίο Riegel in den Schließkloben greift, wobei die Tür nur dadurch geöffnet werden kann, daß man die Türklinke in eine Mittelstellung bringt, aus welcher die Klinke jedoch, sobald sie sich selbst überlassen ist, unter dem Einfluß der Schwerkraft in eine .der beiden End- und Verschlußlagen zurückfällt.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Fig. ι zeigt die Klinke in Vorderansicht in geschlossenem Zustande, und
Fig. 2 ist eine Seitenansicht des Schließklobens. ■·'
Der die Klinke bildende Verschlußhebel 1 ist um den fest gelagerten Zapfen 2 drehbar und gelenkig mit dem Riegel 6 verbunden.
Wird der Hebel 1 um den Bolzen 2 gedreht, so gelangt der Gelenkzapfen 5 nach 5'. Dabei gleitet der Riegel 6 im Führungsstück 7 und kommt in die in Fig. 1 gestrichelt dargestellte Lage.
In dieser Lage befindet sich der Riegel 6 hinter dem Schließkloben 10, und die Tür ist geschlossen.
Um die Tür zu öffnen, muß der Hebel 1 · in eine bestimmte Mittellage gebracht werden, in welcher sowohl der Riegel 6 als auch der Hebel 1 außer Eingriff mit dem Schließkloben 9, 10 sind.
Diese Lage kann jedoch der Hebel 1 nicht beibehalten, sondern unter dem Einflüsse der Schwerkraft fällt er selbsttätig in die gestrichelt gezeichnete Lage (Fig. 1) zurück, in welcher der Riegel 6 sich hinter dem Schließkloben 10 befindet und dadurch die Tür verschließt.
Ist die Tür offen, so befindet sich der Hebel 1 und der Riegel 6 in der gestrichelt gezeichneten Lage (Fig. 1).
Wird nun die Tür bei dieser Hebellage zugeschlagen, so stößt das schief abgeschnittene Ende des Riegels 6 gegen den Schließkloben 10. Infolgedessen gleitet der Riegel 6 in der Führung 7 entlang und dreht den Hebel 1 um den Bolzen 2, so daß er in den Haken 9 geworfen wird, wodurch ein Verschluß der Tür wiederhergestellt ist.

Claims (1)

  1. Patent-An Spruch:
    Beim Zuschlagen der Tür selbsttätig in die Verschlußlage einfallende Türklinke, dadurch gekennzeichnet, daß in beiden Endlagen der mit dem schief abgeschnit-
    tenen Riegel (6) gelenkig verbundenen, i dadurch geöffnet werden kann, daß man
    drehbaren Türklinke (i) ein Verschluß be- \ die Türklinke in eine Mittelstellung bringt,
    wirkt wird, indem in der einen Endlage aus welcher die Klinke jedoch, sobald sie
    die Türklinke (i) selbst und in der ande- ; sich selbst überlassen ist, unter dem Ein-
    ren Endlage der Riegel (6) in den Schließ- | fluß der Schwerkraft in eine der beiden
    kloben (9, 10) greift, wobei die Tür nur End- und Verschlußlagen zurückfällt.
    Hierzu 1. Blatt Zeichnungen.
    BERLIN. GEDRUCKT IN DER UEICHSDRUCKEREi.
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