DE130205C - - Google Patents

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DE130205C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05CBOLTS OR FASTENING DEVICES FOR WINGS, SPECIALLY FOR DOORS OR WINDOWS
    • E05C17/00Devices for holding wings open; Devices for limiting opening of wings or for holding wings open by a movable member extending between frame and wing; Braking devices, stops or buffers, combined therewith
    • E05C17/02Devices for holding wings open; Devices for limiting opening of wings or for holding wings open by a movable member extending between frame and wing; Braking devices, stops or buffers, combined therewith by mechanical means
    • E05C17/04Devices for holding wings open; Devices for limiting opening of wings or for holding wings open by a movable member extending between frame and wing; Braking devices, stops or buffers, combined therewith by mechanical means with a movable bar or equivalent member extending between frame and wing
    • E05C17/12Devices for holding wings open; Devices for limiting opening of wings or for holding wings open by a movable member extending between frame and wing; Braking devices, stops or buffers, combined therewith by mechanical means with a movable bar or equivalent member extending between frame and wing consisting of a single rod
    • E05C17/20Devices for holding wings open; Devices for limiting opening of wings or for holding wings open by a movable member extending between frame and wing; Braking devices, stops or buffers, combined therewith by mechanical means with a movable bar or equivalent member extending between frame and wing consisting of a single rod sliding through a guide

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Hooks, Suction Cups, And Attachment By Adhesive Means (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT
Die vorliegende Erfindung betrifft einen Thürverschlufs, bei dem der Schliefshaken für den Riegel in bekannter Weise drehbar am Thürgewinde angeordnet ist und einmal, in der senkrechten Lage festgestellt, als Schliefshaken , nach seiner Auslösung aber in der wagerechten Stellung nach Art eine's Thürversperrers wirkt, um das Oeffnen der Thür nur bis zu einem gewissen Grade zu gestalten. Neu ist, dafs der Schliefshaken in der Gebrauchsstellung als Thürversperrer auf einer Anschlagplatte aufruht, die mit ihrem Vorderende mit dem Riegel zusammen eine geschlossene Oese bildet.
Auf der beiliegenden Zeichnung zeigt
Fig. ι das Schlofs in der Vorderansicht im geschlossenen Zustand,
Fig. 2 eine Oberansicht von Fig. 1, den Schliefshaken nach Linie x-x im Schnitt.
Fig. 3 ist eine Seitenansicht von Fig. 1, in Richtung des Pfeiles gesehen, während
Fig. 4 eine der Fig. 1 entsprechende Vorderansicht des Schlosses in geöffneter Stellung zeigt.
Fig. 5 ist eine Oberansicht des Schlosses nach Fig. 1 und
Fig. 6 eine gleiche Oberansicht, wobei der Schliefshaken, als Sicherheitsvorrichtung dienend, umgeklappt dargestellt ist.
Fig. 7 zeigt einen Einzeltheil.
Der vorliegende Verschlufs besteht aus einer Grundplatte α,'auf welcher Führungen b gelagert sind, in welchen ein Riegel c gleitet, welcher unter der Wirkung einer Druckfeder d steht und an seinem Schliefstheil zu einem Haken f ausgebildet ist. Wie aus den Fig. i, 2 und 7 ersichtlich, ist unter dem Lager b eine Anschlagplatte g vorgesehen, welche sich in der aus den Fig. 1 und 7 ersichtlichen Art mit der hakenförmigen Biegung / des Riegels c zu einer Oese h ergänzt. Diese Oese h dient in der Verschlufsstellung des Riegels c zum Umfassen des Schliefshakens z, welcher im vorliegenden Falle durch einen bei k drehbar gelagerten Arm gebildet wird, der an seinem oberen ausschwingbaren Ende ein Querstück / besitzt. In seiner senkrechten, aus Fig. 3 ersichtlichen Stellung wird dieser Arm i durch einen unter Federwirkung m stehenden Sperrhaken η gesichert, welcher mittelst eines Kopfes 0 ausgelöst werden kann. Diese Sperrvorrichtung m η ο und ebenso dieser Arm i mit seiner Lagerung k ist an dem Thürfutter oder an der Bekleidung befestigt, während der andere von der Platte a getragene Schlofsmechanismus an dem ThUrflügel liegt.
Sobald der Riegel c vorgeschoben wird, bildet sein hakenförmiges Ende f mit dem Kopf der Platte g gemeinsam die Oese /2, so dafs beide Theile den in senkrechter Lage festgestellten Sperrhebel i umfassen, wodurch die Thür völlig verschlossen ist. Wird hingegen der Riegel c zurückgezogen, so nimmt dieser unter Ueberwindung seiner Feder d die in Fig. 4 gezeigte Stellung ein, so dafs die Thür nunmehr völlig ausgeschwungen werden kann. Wird der Riegel im zurückgezogenen
Zustande mittelst eines beliebig auszubildenden, bei ρ drehbar angeordneten Sperrhakens q festgestellt, so kann die Thür, ohne dafs man den Riegel vorher zurückzuziehen braucht, beliebig oft auf- und zugeschwungen werden. Läfst man hingegen den Riegel c wieder in die Verschlufsstellung (Fig. i) zurückgehen, und beabsichtigt, den Arm in der Art einer Sicherheitskette wirken zu lassen, so hat man. nur nöthig, bei verschlossenem Riegel den Sperrhaken m mittelst des- Handgriffes- ο unter Ueberwindung der Feder m derart um seinen Drehpunkt auszuschwingen, dafs der Arm i, in der Richtung des Pfeiles (Fig. 3) ausschwingend, niederfallen kann, um die in Fig. 6 gezeigte wagerechte Lage einzunehmen. Hierbei legt der Anschlag / sich derart gegen die die Oese h bildenden Theile, hier gegen den Haken / des Riegels c, dafs die Thür nicht weiter bewegt werden kann. Da hierbei, wie erwähnt, der Arm i eine wagerechte Lage einnimmt, die hakenförmige Ausbildung des Riegels c aber abwärts gerichtet ist, so kann in dieser Stellung ein Oeffhen des Schlosses nicht stattfinden, da der Haken/ durch den Arm i an einer Rückbewegung verhindert wird. Es ist also, um den Verschlufs öffnen zu können, unter allen Umständen nothwendig, den Arm i erst in seine senkrechte Stellung (Fig. 3) zurückzubewegen und denselben mittelst der Sperrnase η in der in Fig. 2 gezeigten Art festzustellen.
Aus Vorstehendem ist ersichtlich, dafs bei Verwendung des Armes i als Sicherheitsvorrichtung ein Oeffnen des Verschlusses nur vom Innern des Zimmers aus möglich ist. Will man in der gewöhnlichen Verschlufsstellung ein unbeabsichtigtes Zurückbewegen des Riegels c verhindern, so kann man den vorerwähnten Sperrhaken q auch verlängern, so dafs er eine zweite Nase r erhält, welche sich hinter eine entsprechende Erhöhung des Riegels c legt und hierdurch die Bewegung des Riegels aus der Verschlufsstellung in die geöffnete Lage verhindert, bis der Sperrhaken q ausgelöst ist.
Es ist nicht unbedingt nothwendig, dafs der Riegel und die Sperrung für den den Schliefshaken bildenden Arm i die in der Zeichnung ersichtliche constructive Beschaffenheit haben, sondern dieselbe kann auch jede sonstige, ihre Wirkung nicht beeinflussende Abänderung haben. Ebenso kann auch der Verschlufs mit einem den Mechanismus gegen Beschmutzung u. s. w. schützenden Gehäuse umgeben sein, welches an denjenigen Stellen, welche zum Heraustreten irgend welcher Organe, beispielsweise des Riegels c, des Sperrstückes g und des ausschwingenden Hakens q mit Durchbrechungen versehen sind, angebracht ist.
Durch entsprechende Abschrägungen sowohl am Arme i als auch am Riegel f und an der Sperrnase η kann erreicht werden, dafs sämmtliche Theile ein sicheres Schliefsen oder dergl. in der bei Schlössern üblichen Art ermöglichen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Thürverschlufs, bei dem ein am Gewände drehbarer Sperrhebel in der senkrechten Lage festgestellt werden kann und sodann dem Riegel als Schliefskolben dient, dadurch gekennzeichnet, dafs der Fallenriegel an seinem Kopfende mit einer senkrecht nach unten gerichteten hakenförmigen Ausbildung f versehen ist, die mit einer am Kopfende ebenfalls hakenförmig ausgebildeten Anschlagplatte g eine den Schliefshaken i umgreifende Oese h bildet.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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