DE21992C - Neuerungen an Mineralöllampen - Google Patents

Neuerungen an Mineralöllampen

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DE21992C
DE21992C DENDAT21992D DE21992DA DE21992C DE 21992 C DE21992 C DE 21992C DE NDAT21992 D DENDAT21992 D DE NDAT21992D DE 21992D A DE21992D A DE 21992DA DE 21992 C DE21992 C DE 21992C
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DE
Germany
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mineral oil
lamps
diaphragm
oil lamps
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Application number
DENDAT21992D
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Original Assignee
H. PEIGNIET in Paris
Publication of DE21992C publication Critical patent/DE21992C/de
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V37/00Details of lighting devices employing combustion as light source, not otherwise provided for
    • F21V37/0004Details of lighting devices employing combustion as light source, not otherwise provided for using liquid fuel
    • F21V37/0041Fuel supply
    • F21V37/0045Fuel supply using hydrostatic pressure or weights
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V37/00Details of lighting devices employing combustion as light source, not otherwise provided for

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Reciprocating Pumps (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 4: Beleuchtungsgegenstände.
HENRY PEIGNIET in PARIS. Neuerungen an Mineralöllampen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 23. Mai 1882 ab.
Der Erfinder legt nach Art der Moderateurlampen den Oelbehälter so tief als möglich und hebt das OeI durch einen passenden Mechanismus; um aber den Gesetzen der Capillarität zu genügen und den Docht stets feucht zu halten, ist in dem oberen Theil der Lampe unmittelbar unter dem Brenner ein kleines verschlossenes Gefafs angebracht, in welches der Docht taucht und das beständig durch eine automatische Vorrichtung gespeist wird; letztere besteht in einem ein Uhrwerk ein- und ausrückenden Schwimmer, wodurch eine' kleine Saug- und Druckpumpe in Bewegung gesetzt wird. An Stelle des Kolbens ist ein Diaphragma aus irgend welcher undurchdringlichen, von dem OeIe nicht angreifbaren Substanz zur Verwendung gekommen.
Fig. ι ist ein Verticalschnitt der Lampe mit ihrer inneren Einrichtung, Fig. 2 die Ansicht des Mechanismus nach einem zum Schnitt der Fig. ι rechtwinkligen Schnitt, von der Seite des Aufziehschlüssels aus gesehen. Fig. 3 ist ein Verticalschnitt der Pumpe und des Diaphragmas mit den Ventilen und Fig. 4 ein Horizontalschnitt.
Das das Uhrwerk umschliefsende Gehäuse wird in das für die Speisung des Dochtes nöthige OeI eingetaucht; das Ende des Dochtes taucht in einen besonderen, von dem Mechanismus durch eine Scheidewand getrennten Raum.
Das Gehäuse A, welches eine durch den 'Schlüssel B zu spannende Feder enthält, trägt eine Verzahnung, die durch ein Zwischenrad C ein Schraubengetriebe DE treibt. Die Schraube E trägt an ihrem unteren Ende ein Flügelrad F, dessen Bewegung durch die Nase G aufgehalten werden kann, die an einem bei J drehbaren Hebel H sitzt. Das andere Ende des Hebels H folgt durch die Stange K der Bewegung des Schwimmers L, während ein um den Drehpunkt J ausbalancirtes Gewicht die Nase G in die Sphäre des Flügelrades F zu halten bestrebt ist. Der aus Kork oder anderem Material bestehende Schwimmer L folgt dem Niveau des Oeles und stützt sich beim Fallen desselben auf den freien Arm des Hebels H, wodurch die Nase G nach links geht und das Flügelrad in Drehung gelangt.
Durch das infolge des Einrück ens des Pumpwerkes beginnende Steigen der Flüssigkeit hebt sich auch der Schwimmer, wodurch sich die Nase G den Flügeln F nähert und der gesammte Mechanismus zum Stillstand gebracht wird. An der dem Uhrwerk entgegengesetzten Seite trägt die Achse des Rades C eine kleine Kurbel M, deren äufseres Ende in einen Schlitz des um Drehpunkt Q schwingenden Hebels JV greift. Dieser Hebelarm JV treibt die Pumpenstange O, welche bei P durch einen Stift mit jenem verbunden ist.
An der auf- und abwärtsg.ehenden Stange O sitzt das Rohr R, das an seinem unteren Ende zwei ein Diaphragma .S einklemmende Scheiben trägt!
Das Druckventil U ist am unteren Ende des Rohres R in eine Erweiterung desselben einge-
setzt, während das Saugventil X im Rohre V sitzt.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Bei Lampen, bei denen die Flüssigkeit aus einem unteren Hauptbehälter in einen oberen Saugbehälter für den Docht nach Mafsgabe des Bedarfs befördert wird, die dargestellte Anordnung des Diaphragmas in Verbindung mit dem Steigrohr.
    Bei den unter ι. genannten Lampen die Anordnung eines Schwimmers, der in dem Saugbehälter mit dem Oelniveau steigt und fällt und dadurch das Uhrwerk zur Bewegung des Diaphragmas aus- und einrückt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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