DE100697C - - Google Patents

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DE100697C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F21V37/00Details of lighting devices employing combustion as light source, not otherwise provided for
    • F21V37/0004Details of lighting devices employing combustion as light source, not otherwise provided for using liquid fuel
    • F21V37/0041Fuel supply
    • F21V37/005Fuel supply using air or gas pressure
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F21LIGHTING
    • F21VFUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS OF LIGHTING DEVICES OR SYSTEMS THEREOF; STRUCTURAL COMBINATIONS OF LIGHTING DEVICES WITH OTHER ARTICLES, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Feeding And Controlling Fuel (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
in BRÜSSEL.
Vorrichtung zum Heben der Brennflüssigkeit in Lampen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 15. September 1897 ab.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Vorrichtung, welche dazu dient, einen vorher zu bestimmenden Druck der Luft über der im Speisebassin befindlichen Brennflüssigkeit während der ganzen Brenndauer selbsttätig aufrecht zu erhalten, zum Zwecke, den Brennstoff in gewünschter Menge nach dem Brenner zu führen; sie eignet sich besonders für Petroleum-Glühlichtanlagen.
Aus der Patentschrift Nr. 89399 ist es bekannt, mittelst einer Druckpumpe die Luft über dem Brennstoff zu comprirniren, um den letzteren in den Brenner emporzutreiben. Nach der Patentschrift Nr. 8462 wird der Druck einer Flüssigkeit auf ein abgeschlossenes Luftquantum zu dem gleichen Zwecke benutzt. Endlich ist in der Patentschrift Nr. 8931 eine Vorrichtung beschrieben, bei welcher ein schwerer Kolben eventuell unter Vermittelung einer Luftschicht den Brennstoff aus dem OeI-behä'lter in den Speisebehälter emportreibt.
Das nach vorliegender Erfindung eingeschlagene Verfahren besteht darin, dafs man mit dem Speisebehälter für den Brennstoff einen Pumpencylinder mit möglichst vollkommen schliefsendem Kolben verbindet, welcher dem zu erzeugenden Druck entsprechend belastet wird, während der luftgefüllte Cylinder mit dem Raum oberhalb des Brennstoffes communicirt.
Beiliegende Zeichnung stellt die Erfindung in zwei Ausführungsformen dar und zeigt
Fig. ι eine tragbare Lampe mit der neuen Vorrichtung im Verticalschnitt,
Fig. 2 bis 3 Einzelheiten, gleichfalls im Verticalschnitt,
Fig. 4 und 5 eine Hängelampe in Lyraform in Verbindung mit der Neuerung.
Zunächst soll die in den Fig. 1 bis 3 dargestellte Ausführungsform beschrieben werden.
In dem Cylinder α bewegt sich der Kolben b, welcher durch Leder oder sonstiges weiches und nachgiebiges Material abgedichtet ist; dieser Kolben ist durch ein Gewicht c aus Blei oder dergl. beschwert. Mit dem Gewicht c ist eine Schnur e verbunden, die mittelst eines Handgriffes auf die Rolle f aufgewickelt werden kann; diese letztere Anordnung dient dazu, den Kolben b beim Füllen der Lampe hochzuziehen, kann aber auch durch eine Zahnstange und Trieb oder dergl. ersetzt werden ; eine Verschlufsklappe g, welche dicht schliefst, dient zum Einfüllen von Brennöl. Durch die Rohrleitung h steigt der Brennstoff zum Vergaser k des Brenners; das Rohr m verbindet den Raum α unterhalb des Kolbens b mit dem über dem Brennstoff befindlichen Raum. Ein Schraubenverschlufsρ oberhalb der Mündung des Rohres m dient zur Controle und Reinigung des letzteren. Das Rohr m selbst ist an seinem oberen Ende / (Fig. 3) erweitert und durch eine in dieser Erweiterung angebrachte Kugel, welche als Rückschlagventil wirkt, verschlossen.
Der Raum oberhalb des Kolbens steht mit der Atmosphäre in directer Verbindung.
Die Wirkungsweise dieser Ausführungsform ist kurz folgende:
Nach Füllung des Bassins und Schlufs der Schraube g wird der Kolben c hochgewunden, wobei die atmosphärische Luft neben der Dichtung des Kolbens vorbei unter den letzteren tritt. Je nach der Gröfse des Gewichtes c senkt sich der Kolben b etwas, nachdem er in seiner höchsten Stellung angelangt ist, und comprimirt die Luft über dem Brennstoff entsprechend. Ist der Kolben b in seiner tiefsten Stellung angelangt, so kann man denselben wieder hochziehen, ohne befürchten zu müssen, dafs die Lampe erlischt, da das Rückschlagventil η die über dem Brennstoff befindliche Druckluft nicht entweichen läfst. Will man die Lampe auslöschen, so lüftet man die in die Verschlufsklappe eingesetzte Schraube s (Fig. 2) ein wenig, bis der seitliche Kanal r der Kappe frei ist, durch welchen alsdann die über dem Brennstoff befindliche Luft entweicht.
Bei der zweiten Ausführungsform für Hängelampen ist der Pumpencylinder nebst Kolben oberhalb der Lyra angebracht; der Cylinder steht oberhalb des Kolbens stets mit der Atmosphäre, unterhalb desselben aber mit dem Raum im Bassin oberhalb des Brennstoff-Spiegels in Verbindung.
. In Fig. 4 und 5 ist A der Cylinder, B der Kolben; ersterer ist durch Ketten g an der Decke aufgehängt und durch einen Ring C aus Blei oder dergl. beschwert, damit beim Heben der Lampe zwecks Steigenlassens des Kolbens das Schaukeln nach Möglichkeit verhütet wird. Der Kolben B ist durch die Kolbenstange D und Schraube E mit '' dem Rahmen F verbunden, welcher die Lyra trägt. Der Arm M der letzteren ist hohl und mündet in den Behälter / über dem Brennstoff. Das Rohr h führt den Brennstoff zum Vergaser des Brenners. Die Verbindung des Rohres M mit dem Boden des Cylinders A geschieht durch die biegsame Leitung N, in welche ein Knäuel aus Baumwolle oder dergl. eingelegt ist, das hier als Rückschlagventil beim Hochschieben der Lampe dient.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Vorrichtung ' zum Heben der Brennflüssigkeit in Lampen mittelst Kolbendruckes, gekennzeichnet durch einen mit belastetem, dicht schliefsendem Kolben (b bezw. B) ausgestatteten Luftcylinder (a bezw. A), dessen unterhalb des Kolbens befindlicher Raum durch ein Rohr (m) mit dem Luftraum oberhalb der Brennflüssigkeit communicirt.
  2. 2. Eine Ausführungsform der durch Anspruch ι geschützten Vorrichtung für Hängelampen, darin bestehend, dafs der oberhalb der Lyra an der Decke aufgehängte, durch einen Ring (C) beschwerte Cylinder (A) einen Kolben (B) erhält, dessen Kolbenstange (D) mit dem Rahmen (F) der.Lyra verbunden ist, welche somit durch ihr Eigengewicht auf den Kolben wirkt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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