DE219355C - - Google Patents

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DE219355C
DE219355C DENDAT219355D DE219355DA DE219355C DE 219355 C DE219355 C DE 219355C DE NDAT219355 D DENDAT219355 D DE NDAT219355D DE 219355D A DE219355D A DE 219355DA DE 219355 C DE219355 C DE 219355C
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B21/00Indicating the time by acoustic means
    • G04B21/02Regular striking mechanisms giving the full hour, half hour or quarter hour
    • G04B21/06Details of striking mechanisms, e.g. hammer, fan governor

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromechanical Clocks (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei den bekannten Westminster'uhren oder Uhren mit mehrfachem Hammerschlag werden die Hammerhebel durch auf einer umlaufenden Walze gelagerte, vorstehende Stifte angerissen. Diese Einrichtung verteuert das Werk nicht unerheblich und macht namentlich die Herstellung desselben besonders schwierig, so daß ein mehrfacher Hammerschlag für billige Kuckuck-' oder Wachteluhren bis heute kaum ernstlich in Frage kommen konnte. Nachstehend ist nun eine Einrichtung beschrieben, welche den Einbau eines Fünfhammerwerks (ein Stundenhammer und vier Viertelhämmer) auch bei dieser Art von Uhren ohne besondere Mehrkosten er-' möglicht. Das Kennzeichen des Erfindungs-. gegenstandes liegt in der Benutzung des Anlaufrades zum Anreißen des einen Hammers. Auf beiliegender Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in vier Figuren dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι ein Gesamtbild,
Fig. 2 die Seitenansicht,
Fig. 3 den Schlaufenhebel bei Beginn seiner vom Fallenrad erfolgenden Ankippung und
Fig. 4 die Beendigung des Hubes kurz vor dem Anschlag des Hammers.
Auf der linken Hälfte der Platine α befindet sich der Hammer b für den Stundenschlag sowie die beiden Angriffshebel c für den Kuckuck- oder Wachtelruf, und handelt es sich im vorliegenden Falle um ein Uhrwerk mit Schlußradschlagwerk.
Rechts auf der Platine α befindet sich eine Schlußscheibe d für den vierfachen Hammerschlag; auf derselben Achse e befindet sich das Bodenrad f und darüber auf der Achse g das Anlaufrad h. Das Bodenrad ist in gewissen Abständen seines Umfangs mit Stiften versehen, zum Zwecke,· bei seiner Drehung die vertikal übereinander gelagerten Hammerhebel nacheinander anzuheben und einen Glockenschlag nach Art der Westminsteruhr zu erzielen. Die Achsen der Hämmer sind zu diesem Behufe mit gegen die Stifte des Bodenrades gerichteten Zapfen ausgerüstet, die nach erfolgter Auslösung durch den Auslösehebel i die Wellen und Hämmer nach unten mitdrehen. Da nun bei bekannten Einrichtungen das Fallenrad h entgegengesetzt dem Bodenrad sich dreht und auf diese Weise die Anordnung oder den Antrieb eines fünften Hammers unmöglich macht, wird hier für diesen Antrieb eine besondere Einrichtung getroffen. Das Fallenrad erhält einen seitlich vorspringenden Zapfen k, der bei der Drehung des Rades den nach innen zeigenden Hebel I ankippt und an demselben entlanggleitend ihn dann verläßt, wenn der für den Anschlag genügende Hub des Hammers 1 erreicht ist. Um diese Wirkung überhaupt möglich zu machen, muß der Hebel I eine schlaufenförmige Ausführung erhalten, so daß der Zapfen k (Fig. 3) zunächst mit der Rundung des Hebels I in Berührung tritt und auf dem kurzen Ende I1 so lange schleift, bis bei weiterer Drehung des Fallenrades der Hebel abschnappt (Fig. 4). Es leuchtet ein, daß man
bei dieser Anordnung ohne weiteres in der Lage wäre, eine vom Fünfhammerwerk betätigte, oben sitzende Figur beweglich anzuordnen; es liegt jedoch das Wesen des Erfindungsgegenstandes in der Kombination einer Kuckuck- oder Wachteluhr mit 'dem sogenannten Westminsterschlag und in der dadurch bedingten Anordnung der Antriebselemente.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch: to
    Kuckuck- oder Wachteluhr mit Fünfhammerwerk, gekennzeichnet durch den Antrieb des obersten Hammers unmittelbar vom Anlaufrad aus, indem dieses einen seitlich am Radkranz vorspringenden Zapfen (k) trägt, der auf einer kurzen Schleife des nach innen verlängerten Hammerhebels entlanggleitet und den Hammer anreißt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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