DE218722C - - Google Patents

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DE218722C
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riser pipe
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pipe
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B27/00Arrangements for withdrawal of the distillation gases
    • C10B27/06Conduit details, e.g. valves

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Coke Industry (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 10«. GRUPPE
Steigrohr für Koksöfen u. dgl.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 30. August 1908 ab.
Die Erfindung betrifft eine neue Anordnung des Steigrohres an Kohlendestillationsöfen, . z. B. Koksöfen, und bezweckt, im wesentlichen ein Ausbrennen der Teeransätze und das damit verbundene häßliche und lästige Qualmen aus dem Steigrohr bei Stillständen und Reinigungen zu vermeiden und gleichzeitig das Reinigen zu erleichtern. Der Zweck wird dadurch' erreicht, daß das Steigrohr in . zwei
ίο nebeneinander verlaufende. Teile geteilt ist, die durch ein liegendes Rohrstück miteinander verbunden sind, und von denen der eine Teil an seinem oberen, der andere an seinem unteren Ende Reinigungsöffnungen trägt. Gemäß einer Ausführungsform der Erfindung wird die bei Steigrohren übliche Drosselklappe in das liegende Verbindungsrohrstück verlegt, damit sie beim Reinigen des oberen Teiles des Steigrohres den Übertritt der Flamme aus dem
ao unteren Teil abhält.
Die Erfindung ist in der Zeichnung an einem "Ofen dargestellt, der, wie es z. B. die Patentschrift 24404 beschreibt, mit einem Gassammelkanal im oberen Teil der Ofenwand ausgestattet ist.
In den Zeichnungen stellen dar:
Fig. ι einen Längsschnitt durch die Mitte der Koksofenkammer,
Fig. 2 einen Querschnitt.
Das Steigrohr wird von dem Doppelknierohr k, d, s gebildet, das an der Kniestelle oben und unten bei e und f und auch seitlich bei h und i mit Reinigungsöffnungen versehen ist. Das Steigrohr wird nun in der Weise gereinigt, daß man die Klappe bei e öffnet und durch Durchstoßen von oben die Ansätze nach unten in ein Gefäß c fallen läßt. Die Ansätze, die sich in dem Rohr k bilden, sind nur gering und werden nach unten durchgestoßen, um. von Zeit zu Zeit entfernt zu werden, wenn das Rohrstück abgebaut wird. Das Durchstoßen findet nach jeder Garung, also etwa alle 30 Stunden einmal statt. Da, wie gesagt, die aus Rohrstück k abgestoßenen Mengen klein sind, so können sie sich während einiger Reinigungs-Perioden über dem Stein b ansammeln, ohne die Verbindung nach dem Kanal g abzuschließen. Die angesammelte Menge kann man durch Abbauen des kurzen Rohres k von oben herausnehmen oder durch Öffnen des Schiebers b in den Ofenraum fallen lassen, Maßnahmen, die bei ungeteiltem . Steigrohr mit großen Schwierigkeiten verknüpft sind.
Zweckmäßig verbindet man die beiden 'Rohre s und k durch ein liegendes Rohrstück d 55 · mit Drosselklappe, wie auf der Zeichnung angegeben, wobei die Drosselklappe beim Reinigen des Rohres s die Flamme abhalten soll, damit ein Ausbrennen dieses Stückes nicht mehr möglich ist. Hierdurch wird das Qualmen der Teeransätze wesentlich vermindert, denn die bei e einströmende kalte Luft würde ein sehr rasches Abkühlen im Innern des Rohres zur Folge haben. Die beim Füllen der Öfen entstehenden Gase würde man in irgendeiner Weise' zweckmäßig aus dem kürzeren Stück k abführen, wobei es nicht ausgeschlossen bleibt, daß man die Drosselklappe des Rohrstückes d so einstellt, daß die' beim Füllen des Ofens entstehenden Gase direkt in das Steigrohr und damit in die Vorlage gelangen können. Um dieses ausführen zu können,

Claims (2)

würde es nötig sein, daß man entgegen der jetzigen Arbeitsweise in der Vorlage ein Vakuum schafft. Die Drosselklappe würde es dann übernehmen, entsprechend der Menge der sich entwickelnden Füllgase, den Durchgangsquerschnitt für dieselben zu regeln. Im Laufe der Garung kann die Drosselklappe auch dazu dienen, der Abnahme der Gasentwicklung entsprechend den freien Querschnitt im Steigrohr und damit den Auftrieb der Gase zu mindern, wodurch ein schädliche's Übertreten von Heizgasen in den Ofenraum verhindert wird, was sonst stets durch die nie ganz dichten Heizwände, namentlich gegen Ende der Garung, erfolgt. Bei dem dargestellten Ofen mit Gassammeikanälen g in dem oberen Teil der Ofenwand hat die Ausbildung des Steigrohres als Doppelknierohr einen weiteren Vorteil. Wird nämlich die zu dem Steigrohr k führende Öffnung des Gewölbes durch einen Stein b abgedeckt, dann werden dem Kanal g die Gase nur durch die einzelnen Öffnungen α zugeführt. Auf diese Weise müssen sämtliche Gase den Kanal g passieren, um zum Steigrohr zu gelangen. Bei einem ungeteilten Steigrohr ist die Verwendung eines Abschlußsteines b nicht möglich, weil dann die abgestoßenen Massen in den Ofenraum fallen müssen. Man kann dann nur die Öffnung zum Ofeninnern direkt unter dem Steigrohr verengen, um die Gase teilweise zum Durchgang durch die Kanäle g zu zwingen. Die beim Reinigen des langen Steigrohres abgestoßenen Krusten verstopfen dann leicht die Öffnungen zu den Kanälen g und geben zu weiteren Ansätzen in diesen Veranlassung. Paten τ-Α ν Sprüche:
1. Steigrohr für Koksöfen u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß es in zwei nebeneinander verlaufende Teile (k, s) geteilt ist, die durch ein liegendes Rohrstück (A) miteinander verbunden sind, und von denen der eine Teil (k) an seinem oberen, der andere Teil (s) an seinem unteren Ende Reinigungsöffnungen tr gt.
2. Steigrohr nach Anspruch 1 mit Drosselklappe, dadurch gekennzeichnet, daß die Drosselklappe in das Verbindungsrohrstück (A) verlegt ist, damit sie beim Reinigen des oberen Steigrohrteiles (s) den Übertritt der Flamme aus dem unteren Steigrohr teil (k) abhält.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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