DE218722C - - Google Patents
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- DE218722C DE218722C DENDAT218722D DE218722DA DE218722C DE 218722 C DE218722 C DE 218722C DE NDAT218722 D DENDAT218722 D DE NDAT218722D DE 218722D A DE218722D A DE 218722DA DE 218722 C DE218722 C DE 218722C
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C10—PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
- C10B—DESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
- C10B27/00—Arrangements for withdrawal of the distillation gases
- C10B27/06—Conduit details, e.g. valves
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- Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
- Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
- General Chemical & Material Sciences (AREA)
- Materials Engineering (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Coke Industry (AREA)
Description
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KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 10«. GRUPPE
Steigrohr für Koksöfen u. dgl.
Die Erfindung betrifft eine neue Anordnung des Steigrohres an Kohlendestillationsöfen,
. z. B. Koksöfen, und bezweckt, im wesentlichen ein Ausbrennen der Teeransätze und das
damit verbundene häßliche und lästige Qualmen aus dem Steigrohr bei Stillständen und Reinigungen
zu vermeiden und gleichzeitig das Reinigen zu erleichtern. Der Zweck wird dadurch'
erreicht, daß das Steigrohr in . zwei
ίο nebeneinander verlaufende. Teile geteilt ist, die
durch ein liegendes Rohrstück miteinander verbunden sind, und von denen der eine Teil an
seinem oberen, der andere an seinem unteren Ende Reinigungsöffnungen trägt. Gemäß einer
Ausführungsform der Erfindung wird die bei Steigrohren übliche Drosselklappe in das
liegende Verbindungsrohrstück verlegt, damit sie beim Reinigen des oberen Teiles des Steigrohres
den Übertritt der Flamme aus dem
ao unteren Teil abhält.
Die Erfindung ist in der Zeichnung an einem "Ofen dargestellt, der, wie es z. B. die Patentschrift
24404 beschreibt, mit einem Gassammelkanal im oberen Teil der Ofenwand ausgestattet
ist.
In den Zeichnungen stellen dar:
Fig. ι einen Längsschnitt durch die Mitte der Koksofenkammer,
Fig. 2 einen Querschnitt.
Fig. ι einen Längsschnitt durch die Mitte der Koksofenkammer,
Fig. 2 einen Querschnitt.
Das Steigrohr wird von dem Doppelknierohr k, d, s gebildet, das an der Kniestelle oben
und unten bei e und f und auch seitlich bei h und i mit Reinigungsöffnungen versehen ist.
Das Steigrohr wird nun in der Weise gereinigt, daß man die Klappe bei e öffnet und durch
Durchstoßen von oben die Ansätze nach unten in ein Gefäß c fallen läßt. Die Ansätze, die
sich in dem Rohr k bilden, sind nur gering und werden nach unten durchgestoßen, um.
von Zeit zu Zeit entfernt zu werden, wenn das Rohrstück abgebaut wird. Das Durchstoßen
findet nach jeder Garung, also etwa alle 30 Stunden einmal statt. Da, wie gesagt, die aus
Rohrstück k abgestoßenen Mengen klein sind, so können sie sich während einiger Reinigungs-Perioden
über dem Stein b ansammeln, ohne die Verbindung nach dem Kanal g abzuschließen.
Die angesammelte Menge kann man durch Abbauen des kurzen Rohres k von oben herausnehmen
oder durch Öffnen des Schiebers b in den Ofenraum fallen lassen, Maßnahmen,
die bei ungeteiltem . Steigrohr mit großen Schwierigkeiten verknüpft sind.
Zweckmäßig verbindet man die beiden 'Rohre s und k durch ein liegendes Rohrstück d 55 ·
mit Drosselklappe, wie auf der Zeichnung angegeben, wobei die Drosselklappe beim Reinigen
des Rohres s die Flamme abhalten soll, damit ein Ausbrennen dieses Stückes nicht mehr
möglich ist. Hierdurch wird das Qualmen der Teeransätze wesentlich vermindert, denn
die bei e einströmende kalte Luft würde ein sehr rasches Abkühlen im Innern des Rohres
zur Folge haben. Die beim Füllen der Öfen entstehenden Gase würde man in irgendeiner
Weise' zweckmäßig aus dem kürzeren Stück k abführen, wobei es nicht ausgeschlossen
bleibt, daß man die Drosselklappe des Rohrstückes d so einstellt, daß die' beim
Füllen des Ofens entstehenden Gase direkt in das Steigrohr und damit in die Vorlage gelangen
können. Um dieses ausführen zu können,
Claims (2)
1. Steigrohr für Koksöfen u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß es in zwei nebeneinander
verlaufende Teile (k, s) geteilt ist, die durch ein liegendes Rohrstück (A) miteinander
verbunden sind, und von denen der eine Teil (k) an seinem oberen, der andere Teil (s) an seinem unteren Ende
Reinigungsöffnungen tr gt.
2. Steigrohr nach Anspruch 1 mit Drosselklappe, dadurch gekennzeichnet, daß die
Drosselklappe in das Verbindungsrohrstück (A) verlegt ist, damit sie beim Reinigen des
oberen Steigrohrteiles (s) den Übertritt der Flamme aus dem unteren Steigrohr teil (k)
abhält.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE218722C true DE218722C (de) |
Family
ID=479921
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT218722D Active DE218722C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE218722C (de) |
-
0
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