DE284163C - - Google Patents

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DE284163C
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Germany
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ash
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combustion chamber
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regenerator
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23GCREMATION FURNACES; CONSUMING WASTE PRODUCTS BY COMBUSTION
    • F23G1/00Furnaces for cremation of human or animal carcasses

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Solid-Fuel Combustion (AREA)
  • Gasification And Melting Of Waste (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung bezieht sich auf einen Einäscherungsofen mit an der einen Stirnseite mit dem Verbrennungsraum verbundenem Gas-. erzeuger und einem Regenerator. Das Neue besteht im besonderen darin, daß der unterhalb des Verbrennungsraumes liegende Regenerator sowohl mit dem Verbrennungsraum wie auch mit dem mit dem Schornstein verbundenen Aschenraum durch in deren Längswänden verteilt angebrachte Schlitze oder Öffnungen in Verbindung steht. Hierdurch wird der Vorteil erzielt, daß die bei Verbrennung der Leiche im Verbrennungsraum erzeugten Gase, welche durch den Aschenraum abziehen müssen, in diesem durch innige Mischung mit den seitlich austretenden Heißluftströmen vollkommen verbrannt werden, so daß eine vollkommene Verbrennung der Gase gesichert ist. Auf der Zeichnung ist ein Einäscherungsofen nach der Erfindung beispielsweise dargestellt.
Fig. ι zeigt den Ofen im Längsschnitt nach der Linie A-B, und Fig. 2 im Querschnitt nach der Linie C-D in Fig. 3, welche einen wagerechten Schnitt zur Hälfte nach der Linie E-F und zur Hälfte nach der Linie G-H in Fig. 1 darstellt.
Der Generator α ist mit seinem nach vorn sich verjüngenden und bei b und c mit im Generatormantel erhitzter sekundärer Luft gespeisten Brenner d unmittelbar mit dem Verbrennungsraum e im oberen Teil der einen Stirnseite verbunden. Der Verbrennungsraum e besitzt einen durchbrochenen Boden, und unter ihm befindet sich der mit einer Tür t versehene Aschenraum /, während unterhalb letzterem der in bekannter Weise ausgeführte Regenerator g eingebaut ist. In den beiden Seitenwänden des Verbrennungsraumes e sind auf die ganze Länge verteilt mehrere Schlitze oder Öffnungen h vorgesehen, die mit in den Seitenmauern senkrecht nach unten geführten und an den Regenerator g angeschlossenen Zügen i verbunden sind. Mit letzteren ist auch noch der Aschenraum / durch Schlitze oder Öffnungen / verbunden. Von dem Aschenraum f führen mehrere Abzüge k in die beiden am Boden liegenden Abzüge /, die in den Schornsteinkanal m münden und durch Schieber η abschließbar sind. Unter dem Regene- g0 rator g ist der Abzug 0 angebracht, der durch Öffnen eines Schiebers p mit dem Schornsteinkanal m und durch Öffnen einer Klappe q mit der atmosphärischen Luft in Verbindung gesetzt werden kann.
Zur Inbetriebsetzung des Ofens wird der Schieber p geöffnet, während die Schieber η geschlossen werden. Hierauf wird im Generator α in bekannter Weise Gas erzeugt, welches mit der bei b und c erhitzt zutretenden Luft verbrannt wird. Die erzeugte Flamme preßt sich in den Brenner d und schnellt als reine helle Flamme in den Verbrennungsraum e. Aus ihm ziehen die Verbrennungsgase teils durch die Schlitze h, teils durch den durchbrochenen Boden, durch den Aschenraum / und dessen Schlitze j hindurch in die Züge i und in den Regenerator g, durchstrei-
cheii dessen Füllung von oben nach unten und gelangen durch den Abzug ο in den Schornsteinkanal m. Nachdem die Verbrennungsgase ihre Wärme genügend an das von ihnen bespülte Mauerwerk und an die Regeneratorfüllung abgegeben haben, so daß diese hellglühend erscheinen, wird der Schieber p geschlossen. Durch Schließen der Aschenfalltür . des Gaserzeugers wird die Gaserzeugung unterbrochen. Das noch vorhandene und sich anfangs noch bildende Gas verbrennt weiter im Brenner d. Durch geringes Öffnen der Schieber η werden diese Verbrennungsgase durch die Abzüge k des Aschenraumes in die Aschenraumabzüge / und den Schornsteinkanal m abgeleitet. Nunmehr wird die einzuäschernde Leiche in den Verbrennungsraum e eingeführt, die Schieber η werden ganz gezogen, und die Lufteinlaßklappe q wird geöffnet. Die hier eintretende Luft streicht durch den Kanal 0 zwischen den glühenden Füllsteinen des Regenerators g hoch, gelangt in die Züge i und tritt hocherhitzt durch die Schlitze h in den Verbrennungsraum e und durch die Schlitze j in den Aschenraum /. Die Verbrennung der Leiche bzw. des Sarges wird sofort beginnen, da von den Seiten mehrere Ausströmungen hocherhitzter Luft in der ganzen Längsrichtung darauf einwirken und aus dem Brenner d von oben hocherhitzte Luft zutritt. Die Verbrennungsgase ziehen nach

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    unten in den Aschenraum f, werden hier durch die durch die Schlitze / eintretende hocherhitzte Luft aufs vollkommenste verbrannt und durch die Abzüge k in die Aschenraumabzüge / und in den Schornsteinkanal m abgeleitet.
    Nach vollendeter Verbrennung der Leiche wird die Lufteinlaßklappe q geschlossen, und die Aschenteile werden durch die Tür t entfernt. Darauf werden die Aschenfalltür sowie der Schieber p wieder geöffnet und die Schieber η geschlossen, und der Ofen ist zur Erhitzung für die nächste Verbrennung bereit.
    Bei der Inbetriebsetzung des Ofens wird auch den Aschenraumabzügen k durch Leitung geringe Wärme mitgeteilt, was im Interesse eines lebhaften Zuges bei der Verbrennung der Leiche erwünscht ist.
    einen
    ' Einäscherungsofen mit an der
    Stirnseite mit dem Verbrennungsraum verbundenem Gaserzeuger und einem Regenerator, dadurch gekennzeichnet, daß der unterhalb des Verbrennungsraumes liegende Regenerator sowohl mit dem Verbrennungsraum (e) wie auch mit dem mit dem Schornstein verbundenen Aschenraum (/) durch in deren Längswänden verteilt angebrachte Schlitze oder Öffnungen (h und /) in Verbindung steht.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US6152992A (en) * 1997-10-22 2000-11-28 Linde Aktiengesellschaft Reactor and process of using same

Cited By (1)

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