DE270201C - - Google Patents
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23B—METHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING ONLY SOLID FUEL
- F23B7/00—Combustion techniques; Other solid-fuel combustion apparatus
- F23B7/002—Combustion techniques; Other solid-fuel combustion apparatus characterised by gas flow arrangements
- F23B7/005—Combustion techniques; Other solid-fuel combustion apparatus characterised by gas flow arrangements with downdraught through fuel bed and grate
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- Thermal Sciences (AREA)
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- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Solid-Fuel Combustion (AREA)
Description
"Sim 21.-7; 1917 Me
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Λ*270201 -KLASSE
24/. GRUPPE
Zusatz zum Patent 259656.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. Juni 1913 ab.
Längste Dauer: 11. Dezember 1926.
Durch das Patent 259656 ist ein Verfahren zum Entschlacken von Feuerungen mit Unterzug
bekannt geworden, bei welchem der Hauptrost durch Abtrennen einer Brennstoffschicht
mittels eines einzuführenden Hilfsrostes und durch gesondertes Ausbrennen dieser Schicht
vor dem Entschlacken freigelegt wird, wobei der Hilfsrost aus Rohrelementen besteht, die
in an sich bekannter Weise zwecks Kühlung von einer Kühlflüssigkeit durchströmt werden.
Im praktischen Gebrauch hat sich nun der Nachteil herausgestellt, daß das Einschieben
des Hilfsrostes von der Seite, namentlich bei größeren Abmessungen der Rostfläche, ein
teilweises Verschieben der brennenden Kohle und ein Durchdrücken derselben durch den
Hauptrost zur Folge hat.
Gegenstand der Erfindung ist eine weitere Ausbildung des bekannten Verfahrens, durch
welche der erwähnte Nachteil dadurch beseitigt werden soll, daß man den Hilfsrost nicht
mehr seitlich in die zu entschlackende Feuerung einschiebt, sondern ihn von oben in den
Feuerschacht einführt und ihn bei regelmäßiger Beschickung der Feuerung mit der herunterbrennenden
Kohlenschicht herabsinken läßt, bis er nur noch einen im voraus bestimmten Abstand vom Hauptrost besitzt,
worauf man entschlackt und hierauf den Hilfsrost mittels einer beliebigen Vorrichtung seitlich
herauszieht, um ihn nach einiger Zeit von neuem in den Heizschacht einzuführen. Die
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Beschickung der Feuerung mit Kohle geht, wie bereits gesagt, auch nach dem Einführen
des Hilfsrostes ununterbrochen weiter, so daß sich der Hilfsrost zeitweilig mitten in der Kohlenschicht
befindet.
Das neue Verfahren soll eine Betriebserleichterung herbeiführen, da es wenig Arbeit
macht und die Möglichkeit gibt, in ganz bestimmten, leicht auszuprobenden Zeitabschnitten
zu entschlacken, ohne daß man abwarten muß, daß das Nachlassen des Feuers dies erfordert.
Ferner kann man den Rosten geringe Neigung geben, so daß sie nahezu wagerecht liegen, wodurch eine regelmäßige Beanspruchung
der gesamten Rostfläche erreicht werden soll. Endlich soll auch das Durchdrücken
der Kohle durch den Hauptrost beim Einschieben des Hilfsrostes verhindert werden.
Das Verfahren gemäß der Erfindung ist an Hand der Zeichnung beispielsweise näher erläutert.
Die Feuerung mit Unterzug ist im allgemeinen von der üblichen Bauart. Über dem
in bekannter Weise durch Wasser gekühlten Hauptrost α befindet sich der Feuerungsschacht b für den Brennstoff c, während sich
unter dem Hauptrost die eigentliche Verbrennungskammer d befindet: Nach einer gewissen
Betriebszeit der Feuerung wird oben in den Heizschacht b der in bekannter Weise aus
dem eigentlichen Rost e, den auf- oder absteigenden Leitungen f und g und der im Behäl-
ter h befindlichen Kühlschlange i bestehende
Hilfsrost eingeführt, der in den Feuerungsschacht b paßt, so daß der Röhrenrost e beim
Abbrennen der Kohle nach unten sinkt. Zur Führung des falschen Rostes, um ein seitliches
Verschieben desselben bei unregelmäßigem Abbrennen der Kohlen zu verhüten, sind zweckmäßigerweise
an den auf- und absteigenden Röhren f und g der Kühlschlange angreifende
ίο Führungen k angebracht. Am Rost e kann
die Einrichtung so getroffen sein, daß in einem gewissen Abstand vom Hauptrost der
Hilfsrost stehenbleibt, worauf man in bekannter Weise die zwischen den beiden Rosten
befindliche Kohlenschicht ausbrennen läßt und dann entschlackt. Zum Herausziehen des
Hilfsrostes nach dem Entschlacken sind am Feuerungsschacht b seitliche Ausschnitte I für
die auf- oder absteigenden Röhren f und g der Kühlschlange angebracht, die für gewöhn- ao
lieh durch eine Tür m verschlossen sind, die nur während des Entschlackens und Ausziehens
des Hilfsrostes geöffnet wird.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Verfahren zum Entschlacken von Feuerungen mit Unterzug nach Patent 259656, dadurch gekennzeichnet, daß der Hilfsrost oben in den Feuerungsschacht eingeführt wird und mit der Brennstoffschicht bis nahe an den Hauptrost herabsinkt, worauf nach Ausbrennen der Kohlenschicht zwischen Haupt rost und Hilfsrost die Feuerung in bekannter Weise entschlackt wird.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE259656T | 1911-12-12 | ||
| DE270201T | 1913-06-25 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE270201C true DE270201C (de) | 1914-02-10 |
Family
ID=32928564
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1913270201D Expired DE270201C (de) | 1911-12-12 | 1913-06-25 |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE270201C (de) |
-
1913
- 1913-06-25 DE DE1913270201D patent/DE270201C/de not_active Expired
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