DE554447C - Wanderrostfeuerung mit mehreren Unterwindkammern und nach dem Rostende hin gesteigerter Luftzufuehrung - Google Patents

Wanderrostfeuerung mit mehreren Unterwindkammern und nach dem Rostende hin gesteigerter Luftzufuehrung

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DE554447C
DE554447C DEW77424D DEW0077424D DE554447C DE 554447 C DE554447 C DE 554447C DE W77424 D DEW77424 D DE W77424D DE W0077424 D DEW0077424 D DE W0077424D DE 554447 C DE554447 C DE 554447C
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grate
air supply
several
traveling
combustion chamber
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23HGRATES; CLEANING OR RAKING GRATES
    • F23H11/00Travelling-grates
    • F23H11/10Travelling-grates with special provision for supply of air from below and for controlling air supply

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Solid-Fuel Combustion (AREA)

Description

  • Wanderrostfeuerung mit mehreren Unterwindkammern und -nach dem Rostende hin gesteigerter Luftzuführung Bei Wanderrostfeuerungen mit mehreren Unterwindkammern wird bisher fast immer ein Zündgewölbe vorgesehen und die Windführung derart eingerichtet, daß die Luftzufuhr zum-R;ost von vorn nach hinten, also in der Wanderrichtung, abnimmt. Ausnahmsweise ist es .bei einem derartigen Wanderrost auch schon vorgeschlagen worden, die Luftzufuhr nach dem Rostende so zu steigern, daß hier ein höherer Luftdruck auf nechberhalfen wird, beispielsweise um einen amn Rostende -in der Brennstoffschicht vorhandenen Widerstand zu überwinden. Andererseits ist bei Wanderrosten mit mehreren Unterwindkammem und der üblichen, nach denn Rostende abnehmenden Luftzufuhr auch schon ein hoher Feuerraum -ohne ausgesprochenes Zündgewölbe vorgesehen worden, beispielsweise bei der Verbindung mit einer Kohlenstaubzusatz£enerung, . die einen hohen Feuerraum verlangt. Durchweg sind aber dann auch noch irgendwelche Einbauten vorhanden, die teils wie ein Zünd- oder Heizgewölbe wirken, teils aber auf sonstige Weise, etwa durch Beeinflussung der Gasströmungen, Einfuß ,auf den Verbrennungsprozeß nehmen.
  • Der Erfindung gemäß wird bei einer Wanderrostfeuerung mit mehreren Unberwindkammern und nach dem Rostende hin gesteigerter Luftzuführung der ohne Zündgewölbe. rund ohne Einbauten ausgebildete Feuerraum so hoch gewählt und die Steigerung der Luftzufuhr nach dem Rostende hin so b@emesseri, daß sich über dem hinteren Rostteil ein senkrecht aufsteigender, im ob@eran Feuerraum fieil weise nach vorn umbiegender, auf den vorderen Rostteil durch Strahlung rund Niederfallen von glühenden Brennstoffbeilen zündend wirkender Flammenstrom bildet.
  • Die Zündung wird also von der Mitwirkung eines Zündgewölbtes oder eines sonstig-en Einbaues nznabhängig, wie überhaupt die Hitze und die Form des Mauerwerks in weitem Maße von der Beeinflussung des Verbrennungsprozesses ,ausgeschlossen ist. Dadurch wird der Wanderrost gewissermaßen zum Universalrost, der ohne bauliche Umänderung oder Zufügung von Hilfseinrichtungen .allein durch die Regelung der in der Richtung von vorn nach hinten zunehmenden Luftzufuhr die Verfeuerung der verschiedenartigsten Brennstoffeermöglicht. Das gilt sogar für solche Brennstoffe, die sonst ,auf Wanderrosten überhaupt nicht verfeuert werden können. Hierhin gehört z. B. Zechenkoksgrus, der ohne Gaskohlenzumischung benutzt werden kann. Als verfeuerbaner Brennstoff seien auch noch Antbzazibnuß- rund -feinkohle, Schwelkoks und stückiger Koks mit Deckschichten aus Anthrazitfeinkohle oder aus Koksgrus genannt. Auch ,alle anderen mehr .oder weniger gasreichen feinen oder groben Brennstoffe sind verwendbar; immer wirkt sich die regelbare Strahlwirkung des Flammenstromes so aus, daß die Zündung einwandfrei erreicht wird, während besonders bei feinem Brennstoff auch noch die Zündwirkung der auf den vorderen Rostteil niederfallenden glühenden Brennstoff-:--teile hinzutritt-In der Zeichming .ist eine derartige ,WanderrostfeuerunZ in einer beispielsweisen-.Aus-_ führungsform in einem senkrechten Schnitt dargestellt.
  • Unter der Bahn des Wanderrostes a sind in bekannter Weise Kammern I, II, III; IV für den Unterwind angeordnet. Diesen Kammern wird die Luft in steigender Menge in .der Richteng von vorn nach hinten zugeführt. Der hohe Feuerraum b oberhalb des Rostes ist ohne Zündgewölbe und ohne sonstige Einbauten. Auch von einer Zünd- öder Hilfsfeuerung, etwa einer zusätzlichen Kohlenstaub;, feuereng, ist abgesehen.
  • Unter Umständen kann es-aber zweckmäßig sein, Verbrennungsluft- zusätzlich in den Feüerravm einzuführen,, Zu dem Zweck sind bei der dargestellten Ausführungsföhn.' in der vorderen Wand des Feuerraumes im Mauerwerk in bekannter Weise Kanäle zur Züführurig vorgewärmter Luft vorgesehen, die " nach dem Feuerraum ausmündende Auslaßschlitze c auf -weisen.
  • Außer der Möglichkeit der-Verfeuerung derverschiedensten Brennstoffe ohne bauli.cheÄnderung 'ergibt die Erfindinig auch noch ändere Vorteile. Man muß sich v'ergegenv#härtigen, daß der gering-en-Luftmenge'am Rostanfang natürlich die Wahl :einer dünnen Brennstoffschicht und dieser wiederum die Wahl -einer- vergrößerten Geschwindigkeit der Rostb'ewiegung ieintspri,cht. Es ergeben sich dadurch wesentlich höhere- Gesamtrostleistungen. Das Verfahren ermöglicht nämlich in jedem Falle, d. h. für jeden Brennstoff, eine Steigerung der Iei'stLmgsfähigkeit, unter Anpassung an die jeweilige Brennstoffart; da man. es in der Hand hat, ohne Zündgewölbe mit der anfänglich geringen Luftrnenge bei entsprechender Bemessung tler Brennschicht stets- den Verbrennungsprozeß durch die strahlende Wärmeaus dem Flammenstrom und gegebenenfalls auch durch die nach vorn geschleuderten glühenden, Brerm,-stöffteilchen gut einzuleiten, und ihn mittels der zunehmenden Luftmenge mit der jeweils denkbar größten Geschwindigkeit restlos durchzuführen. Man kann nach Stillnetzen der Feuerung die Verbrennung über den ganzen Rost auch in auerkürzester Zeit wieder herbeiführen. Die Trägheit der bekannten Wanderröstfeuerengen ist also fast ganz überwunden. Diese Trägheit war eben dadurch bedingt, da.ß die große Luftzufuhr am Rostanfang mit verhältnismäßig dicken -Brennstoffschichten zus.ammenhängt, die sich unter der Rückstrahlung vom Zündgewölbe nur langsam entzünden und dann auch unter der abnehmenden Luftzufuhr rvur langsam ausbrennen, so daß die Rostgeschwitldigkeit verhältnismäßig klein bleiben mußte. Steigerungen der Verbrenriungsleistungen -#varen-hierdurchstark behindert. Nach der Erfindung kann man aber plötzliche,- Änderungen der , Verbrennungsleistungen. fast.- -wie bei reinen Kohlenstaub'-feuerungen erzielen. -

Claims (1)

  1. PATENTANSPTZÜCHE r. Wanderrostfeuerung mit mehreren Untei-windlkäirinern und nach dem Rostende hin gesteigerter Luftzuführung, dadurch gekennzeichnet, daß der ohne Zündgewölbe, und ohne Einbauten ausgebildete Feuerraum so hb,ch, gewählt und die Steigerung der Luftzufiuhr nach dem Roseende hin- so bemessen ist; daß sich über -denn hinteren Rostteil ein senkrecht aufsteigender, im oheren.Feuerraum teilweise nach vorn umbiegender, auf den voxdereii Rostteil, durch Strahlung und Niederfallen .von glühenden Brennstoffteilen zündend -wir--kendör Flammenstrom bildet:, - "-2. Wanderrostfeuerixng mit mehreren unter d:ean Rost angeordneten Unterwindkammern.-mach 'Anspruch z, dadurch gekennzeichnet, daß W der Vorderwand des Feuerraumes in einem Abstand über dem Wanderrost eine. Reihe von Öffnungen (c) nach dem Feuerraum hin vorgesehen sind; durch welche- vorgewärmte Luft dem Feuerraum zugeführt wird,
DEW77424D 1927-10-16 1927-10-16 Wanderrostfeuerung mit mehreren Unterwindkammern und nach dem Rostende hin gesteigerter Luftzufuehrung Expired DE554447C (de)

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DE (1) DE554447C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE827990C (de) * 1950-01-31 1952-01-14 Der Niederlaendische Staat Ver Zweitluftzufuehrung in Generatorgasfeuerungen
DE948658C (de) * 1951-05-01 1956-09-06 Maerkischer Armaturenbau G M B Absperrschieber fuer staubgefaehrdete Leitungen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE827990C (de) * 1950-01-31 1952-01-14 Der Niederlaendische Staat Ver Zweitluftzufuehrung in Generatorgasfeuerungen
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