DE358970C - Wanderrostfeuerung fuer schwer zuendbare Brennstoffe mit im Zufuehrungstrichter gelagertem Zuendgewoelbe fuer das Vorfeuer - Google Patents

Wanderrostfeuerung fuer schwer zuendbare Brennstoffe mit im Zufuehrungstrichter gelagertem Zuendgewoelbe fuer das Vorfeuer

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DE358970C
DE358970C DEB94441D DEB0094441D DE358970C DE 358970 C DE358970 C DE 358970C DE B94441 D DEB94441 D DE B94441D DE B0094441 D DEB0094441 D DE B0094441D DE 358970 C DE358970 C DE 358970C
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    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23BMETHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING ONLY SOLID FUEL
    • F23B90/00Combustion methods not related to a particular type of apparatus
    • F23B90/04Combustion methods not related to a particular type of apparatus including secondary combustion
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Description

  • Wanderrostfeuerung für schwer zündbare Brennstoffe mit im Zuführungstrichter gelagertem Zündgewölbe für das Vorfeuer. Zur Verbrennung der einzelnen Kohlenarten bedarf es wegen der abweichenden Eigenschaften dieser Brennstoffe F.euerungsroste der verschiedensten Bauart. Während z. B. die gas- aber auch wasserreiche Rohbraunkohle mit bestem Erfolg auf Schräg- und Treppenrosten verbrannt wind, ist für Koks, Koksgrus und Lokomotivlösche stets dem Planrost mit Unterwind der Vorzug zu geben.
  • ersuche, die erwähnten Brennstoffarten auch auf Wanderrosten zu verbrennen, scheitern stets an der schweren Zündbarkeit dieser Prennstoffe. Um schwerzündende Brennstoffe auch auf Wanderrosten zu verbrennen, wurde dazu übergegangen, die Wanderroste mit Unterwind zu betreiben; man schaltete ferner Treppenroste bzw. treppenrostartige Körper dem Wanderroste vor; auch setzte man dem Brennstoff gasförmige Bestandteile zu, um so eine bessere Zündung zu erzielen.
  • Bei den bereits bestehenden Wanderrostfeuerungen dieser Art wird die durch den Beschickungstrichter der Feuerung zugeführte Brenmstoffmenge durch einen Einsatz in zwei Teile zerlegt, von denen der eine einem dem Wanderrost vorgelagerten Vorrost zugeführt und dort zur Verbrennung gebracht wird zu dem Zwecke, den demWanderrost zugeführten anderen Teil der Brennstoffmenge zur Entzündung zu bringen. Den durch diese Anordnung hervorgerufenen Nachteil, daß die auf dem Vorrost zur Verbrennung gebrachte Brennstoffmenge durch die dieser vorgelagerte Hauptbrennstoffmenge von der Wirkung des Zuges abgeschnitten wurde, suchte man dadurch zu beheben, daß man die Hauptbrennstoffmenge nicht ununterbrochen auf den Wanderrost herabfallen ließ, sondern nur in gewissen Zeitabständen, wodurch das Vorfeuer stets in offener Verbindung mit dem Hauptfeuerraum blieb.
  • Gemäß ider Erfindung ist der im Zuführungstrichter angeordnete und die Trennung der Brennstoffmenge in zwei Teile und ihre Vorw ärmung bewirkende kegelförmige Einsatz als Hohlkörper ausgebildet, durch welchen die von dem Vorrost aufsteigenden Verbrennungsgase der Zündbrennstoffmenge, nachdem sie auf ihrem Wege die dem Wanderrost zugeführte Hauptbrennstoffmenge gezündet haben, durch einen Kanal nach dem Fuchs oder Feuergewölbe geleitet werden.
  • Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt.
  • Über dem vorderen Teil des Wanderrostes w ist der Beschickungstrichter a angeordnet, in dessen Mitte der zur Vorwärmung des Brennstoffes dienende Kegel b vorgesehen ist, der in bekannter Weise den Trichterauslauf in einen vorderen, den Zündbrennstoff führenden Verbrennungsschacht cl und einen hinteren, die Hauptbrennstoffmasse führenden Schacht c= unterteilt. Der Zündbrennstoffschacht cl wird an seiner unteren Schrägfläche durch den Schrägrost e und an seiner oberen Schrägfläche durch das unterhalb des Kegels b vorgesehene Zündungsgewölbe f begrenzt. Der Kegel b ist als Hohlkörper ausgebildet, durch welchen die vom Schrägrost e ausgehenden, in den Trichter a eintretenden und das Zündungsgewölbe f bestreichenden Verbrennungsgase nach dem Fuchs oder dem Feuergewölbe der Feuerung geleitet werden. Die hintere Wand des entsprechend der Bewegungsrichtung der Wanderrostbahn hinter dem Zündbrennstoffschacht cl liegenden Brennstoffschachtes c= wird durch einen die Schichthöhe auf dem Wanderrost w regelnden Stauschieber g gebildet, der ebenfalls rostartig ausgebildet ist und gewissermaßen den hinteren Teil einer aus .dem Schrägrost und dem Vorderteil des Wanderrastes gebildeten und dem Wanderrost vorgelagerten Muldenfeuerung bildet.
  • Die Durchgänge durch die Schächte cl und c2 werden durch Schieber dl und d2 geregelt, um den Verbrennungsvorgang auf .dem Wanderrost regeln und das Mengenverhältnis der Zündbrennstoffmasse und der Hauptbrennstoffmasse gegeneinander abstimmen zu können.
  • Die durch den Schacht cl und über den Schrägrost e gelangende glühende 7-ünidbrennstoffmasse lagert sich auf der Wanderrostbahn in einer .dünnen Schicht ab, während die durch den Schacht c2 rutschende Hauptbrennstoffmasse, die durch den Vorwärmerkegel b gut vorgetrocknet wird, sich in einer stärkeren Schicht über der glühenden Zündbrennstoffschicht der Wanderrostbahn ablagert und daher leicht verbrennt. Die durch die Verbrennung auf dem Schrägrost e entstehenden und das Zündungsgewölbe f bestreichenden Verbrennungsgase treten durch den Hohlkegel b in das Feuergewölbe der Feuerung oder in den Fuchs des Schornsteines.

Claims (1)

  1. PATENT-ANSPRUcH: . Wanderrostfeuerung für schwer zündbare Brennstoffe mit im Zuführungstrichter gelagertem Zündgewölbe für das Vorfeu@er, gekennzeichnet durch einen Kanal zur unmittelbaren Verbindung des unterhalb des Zündgewö$bes befindlichen Verbrennungsraumes mit dem Fuchs bzw. der Hauptfeuerung.
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* Cited by examiner, † Cited by third party
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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US6294157B1 (en) 1999-10-14 2001-09-25 L'oreal Composition containing sapogenin
US6528043B2 (en) 1999-10-14 2003-03-04 L'oreal Composition containing sapogenin

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